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Interim Management bleibt auch in einem herausfordernden Marktumfeld stabil – und zeigt zugleich deutliche Verschiebungen. Die DDIM Marktstudie // 2026 beleuchtet, wie Fachkräftemangel, geopolitische Unsicherheiten und Transformationsdruck die Nachfrage prägen und warum Prognosen für 2026 nur bedingt möglich sind. Auf Basis einer breiten Befragung von rund 800 Interim Managern und Providern liefert die Studie fundierte Einblicke in Marktvolumen, Auslastung und Tagessätze – und damit nicht nur eine Momentaufnahme, sondern konkrete Orientierung für Interim Manager, Provider und Auftraggeber in einem dynamischen Marktumfeld.

Resilienz beginnt im Vertrag: Der Nachbericht zur DDIM Online-Veranstaltung „Resiliente Verträge“ zeigt, wie Unternehmen durch strategische Vertragsgestaltung ihre Lieferketten krisenfester aufstellen können. Im Fokus stehen konkrete Hebel wie Frühwarn- und Informationspflichten sowie die enge Verzahnung von Einkauf, Risikomanagement und Nachhaltigkeit. Deutlich wird, dass resiliente Verträge weit über juristische Absicherung hinausgehen und zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden.

Sichtbarkeit entscheidet darüber, ob Interim Manager auch nach einem erfolgreichen Mandat gefragt bleiben. In seinem Fachbeitrag zeigt DDIM Partner Malte Borchardt (forma interim – Marketing für Macher), warum es riskant ist, Präsenz an Verfügbarkeit zu koppeln – und wie gezielte, kontinuierliche Signale im Markt Vertrauen und Wirkung sichern. Der Beitrag macht deutlich, weshalb nachhaltige Sichtbarkeit nicht laut sein muss, aber strategisch gedacht werden sollte.

Prozessmanagement entscheidet über den Erfolg nachhaltiger Transformationen: In ihrem Fachbeitrag zeigen die DDIM Interim Manager Harald Kimmerle, Petra Lüschen-Peters und Suzanne Wahab (DDIM.fachgruppe // Prozessmanagement), warum isolierte Optimierungen nicht ausreichen und wie ein integriertes Ende-zu-Ende-Denken Unternehmen widerstandsfähiger, transparenter und steuerbarer macht. Der Beitrag verdeutlicht, wie smart gesteuerte Wertschöpfung zur Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit und echte Veränderung wird.

Die GTT Gesellschaft für Technologie Transfer mbH aus Hannover verstärkt als neuer assoziierter Partner der DDIM ihr Engagement im Interim Management. Das etablierte Beratungsunternehmen unterstützt den industriellen Mittelstand mit fundierter Expertise in der Gestaltung schlanker Produktionsprozesse, der Optimierung von Materialflüssen und der Einführung moderner Planungs- und Steuerungskonzepte. Durch die Partnerschaft mit der DDIM wird das Netzwerk gezielt erweitert, um Unternehmen künftig noch wirkungsvoller bei Transformations- und Optimierungsprojekten zu begleiten.

Handlungsfähigkeit statt Aktionismus: Warum Unternehmen laut Romy Laube nicht am Willen, sondern an fehlender Klarheit scheitern. In ihrem Fachbeitrag zeigt die erfahrene Expertin für die Stabilisierung und Neuausrichtung von FMCG-Vertriebsorganisationen, wie Krisen schleichend entstehen und Führung unter Druck an Wirksamkeit verliert. Statt operativer Hektik rücken klare Entscheidungsräume, gemeinsame Lagebilder und echte Priorisierung in den Fokus. Der Beitrag macht deutlich, warum Organisationen sich oft selbst blockieren – und welche konkreten Hebel wieder Orientierung schaffen.

Kompass Recruitment ist neuer Assoziierter Provider der DDIM. Die Düsseldorfer Personalberatung bringt ihre mehrfach ausgezeichnete Finance-Expertise und ein Netzwerk von über 10.000 Spezialisten in das führende Branchennetzwerk ein. Die von Angela Fitzgerald, erfahrene Expertin im Finance Recruitment und Management Consulting, geführte Kompass Recruitment GmbH stärkt damit ihre Position insbesondere in Transformations- und Private-Equity-getriebenen Mandaten. Die Partnerschaft unterstreicht den wachsenden Bedarf an qualifizierten Interim Managern und setzt auf Qualität, Struktur und nachhaltigen Projekterfolg.

Interim-Management neu gedacht: Thomas Martin, erfahrener Interim Manager und Mitglied der DDIM.fachgruppe // Projekt- und Programm-Management, zeigt, warum Interim Management weit mehr leisten kann als operative Überbrückung. Zwischen „C“ und „O“ entsteht ein bislang unterschätzter Raum für Projekte, Transformation, Strategie und kulturellen Wandel. Statt reiner Stabilisierung eröffnet sich ein erweitertes Rollenverständnis mit echtem Mehrwert für Unternehmen in dynamischen Zeiten. Welche Chancen darin liegen und warum dieses Potenzial oft ungenutzt bleibt, wird klar herausgearbeitet.

Stellen abbauen und zugleich Schlüsselpersonen gewinnen, für viele Unternehmen ist das Realität. Gerade in Transformationsphasen werden Menschen gebraucht, die Verantwortung übernehmen, Veränderungen treiben und Zukunft mitgestalten. Doch wie gelingt Recruiting, wenn Unsicherheit, Kostendruck und ein schwieriges Umfeld den Rahmen bestimmen? Genau dieser Frage widmet sich Susanne Krüger-Lampe in ihrem Whitepaper „Talente gewinnen trotz Stellenabbau“. Es zeigt, warum klassische Recruiting-Ansätze in kritischen Unternehmensphasen oft nicht ausreichen – und worauf es stattdessen ankommt.

Eine internationale Expansion bietet Unternehmen große Chancen. Gleichzeitig wird oft unterschätzt, welche entscheidende Rolle Interim Manager bei der Entwicklung internationaler Geschäftsaktivitäten spielen können. Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen, neuer Unternehmensstrategien und wirtschaftlicher Veränderungen bringen erfahrene Interim Manager die nötige Marktkenntnis, Flexibilität und internationale Erfahrung mit, um schnell wirksame Ergebnisse zu erzielen. Dieser Beitrag beleuchtet, warum internationale Einsätze sowohl für Unternehmen als auch für Interim Manager klare Vorteile bieten, und liefert praxisnahe Tipps an international orientierte Interim Manager, um auch im Jahr 2026 erfolgreich zu agieren.

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Von Young Professionals und der Wissenschaft lernen: Viele Unternehmen und die Politik scheinen in Bezug auf Klimaschutz aufgewacht zu sein – Aber laufen sie auch in die richtige Richtung? Und schnell genug?

Die Klimakrise schreitet voran und die Politik, Unternehmen, und Industrienationen vertun immer noch viel Zeit, um unsere Emissionskurve auf null zu bringen. Unsere Chance, das Ziel von 1,5°C noch einzuhalten, hängt davon ab, ob wir unsere globalen Emissionen bis 2030 halbieren. Die Jahrzehnte lang erlernten Einstellungen und Vorgehensweisen reichen nicht aus, dies zu erreichen. Dazu müssen Unternehmen und die Politik grundsätzlich ihre Ansätze überdenken in Hinblick auf:

  • Die Ambitionslücke in Bezug auf die Prognosen zur globalen Erderwärmung
  • Das Pareto-Prinzip als Richtungsweiser zur Emissionsminimierung
  • Die indirekten Antreiber von Umwelt- und Klimaproblemen auf Nachhaltigkeit ausrichten

Der Impulsvortrag präsentiert die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse einer Topuniversität zum effektiven Klimaschutz für Unternehmen und bietet einen Wissensvorsprung für Praktiker.

 

Unsere Referentin: Kim Wölper ist Masterstudentin im internationalen Studiengang Environmental Studies and Sustainability Science (LUMES) and dem Lund University Centre for Sustainability Studies (LUCSUS) in Schweden, einer der renommiertesten Forschungsstätten in Nachhaltigkeitsfragen weltweit. Der interdisziplinäre LUMES Studiengang konzentriert sich auf Nachhaltigkeitsherausforderungen von lokaler bis globaler Ebene, indem es sowohl sozial- als auch naturwissenschaftliche Perspektiven kombiniert um die komplexen Nachhaltigkeitsherausforderungen des 21. Jahrhunderts anzugehen. Nach mehrfachen Auszeichnungen durch die Massey University und dem Abschluss ihres Bachelors in Resource and Environmental Planning in Neuseeland hat Kim Wölper 2,5 Jahre Kommunal- und Regionalverwaltungen sowie Māori iwi (indigene Bevölkerungsgruppen Neuseelands) in Stadt- und Umweltplanungsfragen beraten.

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Da wir uns virtuell treffen, starten wir wie gewohnt mit dem Technik Check vorab um 18:50 Uhr. Ab 19 Uhr geht es dann inhaltlich los und wir enden voraussichtlich spätestens um 20:30 Uhr.


Die Veranstaltungsreihe zum Thema „Nachhaltigkeit“ hat deutlich gemacht, welche Chancen diese Thematik für Interim Manager bedeutet. Ein weiterer Baustein ist die Circular Economy, die auf dem wissenschaftlichen „Cradle-to-Cradle“ (C2C) Designprinzip basiert, in dem Materialien als Nährstoffe in einem biologischen oder technischem Kreislauf zirkulieren. Als Interim Manager in der Transformation oder dem Umsetzen der EU Taxonomie und des Green Deals ist Knowhow zu C2C ein Muss. Mit der C2C Zertifizierung von Produkten Ihres Kunden können sie einen Meilenstein im Unternehmen setzen, der das Bekenntnis des Unternehmens zur Nachhaltigkeit auch in der Außenwirkung untermauert.

Am Donnerstag, dem 24.11.2022 ab 18:50 Uhr erfahren wir in einem virtuellen Stammtisch die Antwort auf folgende Fragen:

Was verbirgt sich hinter der Zertifizierung? Welche Produkte sind bereits zertifiziert und wie ist der typische Ablauf einer Zertifizierung?

Als Referenten konnten wir Markus Diem, Leiter des EPEA Büros in Hamburg, gewinnen, der uns zeigt, was hinter dem Cradle-to-Cradle Prinzip steckt. Er stellt uns verschiedene Industrien und Beispiele vor, in denen Kunden Cradle-to-Cradle für ihre Produkte, aber auch für ihr Unternehmen nutzen und damit im Bereich Nachhaltigkeit auch die Aspekte Materialgesundheit und Wiederverwertbarkeit mit einbeziehen.

EPEA (Environmental Protection Encouragement Agency) wurde 1987 von Michael Braungart, dem damaligen Leiter der Chemiesektion von Greenpeace mit dem Ziel gegründet, Lösungen für Umweltprobleme zu entwickeln. 2001 ist das Buch „Cradle to Cradle“ erschienen.

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Da wir uns virtuell treffen, starten wir wie gewohnt mit dem Technik Check vorab um 18:50 Uhr. Ab 19 Uhr geht es dann inhaltlich los und wir enden voraussichtlich spätestens um 20:30 Uhr.


Nachhaltigkeit – Eine weitere Herausforderung für das längerfristige Überleben von KMUs in der Zukunft

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Auch beim DDIM.lokal // Hamburg (Interim Manager Stammtisch) ist das Thema das Beherrschende in diesem Jahr und so haben wir uns ein weiteres mal für dieses Thema entschieden.

Pandemie, Inflation, Versorgungs- und Energiekrise sowie Fragen der Liquidität sind die aktuellen Fragestellungen in KMU Unternehmen. Die Anstrengungen sowie die Einhaltung von nationalen, EU und weltweiten Gesetzen/Vorgaben zur Nachhaltigkeit werden jedoch darüber entscheiden, ob Unternehmen längerfristig am Markt erfolgreich agieren können.

Der Vortrag zeigt die regulatorischen EU-Vorgaben bis hin zum verpflichtenden nachhaltigen Berichtswesen auf, sowie Wege und Maßnahmen für KMU Unternehmen diese zu erreichen.

Interim Manager Götz Dittmar wird an diesem Abend den o.g. Vortrag halten. Rüm Hart, klaar Kiming – Weites Herz, klarer Horizont. Dieser friesische Leitspruch beschreibt die Arbeitsweise von Executive Interim Manager Götz Dittmar als Krisenbewältiger für herausfordernde Projekte und Unternehmenssituationen im Vertrieb und Technik. Seit 2016 ist er als Interim Manager tätig und in der DDIM und VRIM als Mitglied aktiv. Durch seine fundierte Ausbildung als Dipl.-Ing. Elektrotechnik und zertifizierter Sanierungsberater kombiniert mit mehrjähriger Führungserfahrung, legt er den Grundstein für nachhaltigen Erfolg.


Da wir uns virtuell treffen, starten wir wie gewohnt mit dem Technik Check vorab um 18:50 Uhr. Ab 19 Uhr geht es dann inhaltlich los und wir enden voraussichtlich spätestens um 20:30 Uhr.


Nachhaltigkeit: Wo stehen wir in den deutschen Unternehmen – Ein offener Austausch!

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Nachhaltigkeit ist ein vielfältiges, allgegenwärtiges und drängendes Thema

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Auch beim DDIM.lokal // Hamburg (Interim Manager Stammtisch) ist das Thema das Beherrschende in diesem Jahr und so haben wir uns schon zu Sustainable Finance und dem European Green Deal und die Bedeutung fürs Interim Management ausgetauscht. Beim nächsten virtuellen Treffen am 23. Juni wollen wir die Facetten zu diesem Thema beleuchten, uns dazu austauschen und schauen, was wir voneinander lernen können und welche Impulse wir aufgreifen und anschließend in unseren Kontexten umsetzen können.

Unter den Begriffen ökologische und soziale Verantwortung sowie Governance (ESG) subsummieren sich Aspekte wie z.B.

  • Änderung des CSR Reportings und damit der Einführung einer Berichtspflicht, die ab 2023 bis zu 15.000 Unternehmen in Deutschland betreffen (auch kleine bis mittelständige),
  • wie werden zukünftig Portfolien von Unternehmen bewertet und was bedeutet das für die Kreditvergabe von Investoren an diese Unternehmen,
  • bis zum Umgang mit Menschenrechten d.h. wie nachhaltig produzieren wir eigentlich Produkte und wie halten wir es mit dem Thema Menschenrechte.
  • Und noch vieles mehr…

Der Austausch kann beinhalten:

  • Welche Themen begegnen uns in unseren Mandaten?
  • Mit welchen Themen ist zukünftig noch zu rechnen?
  • Wie kann ich Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit aufbauen?
  • Wie kann ich aktiv Dinge anstoßen – Austausch von Best-Practices / Rollenmodelle

Da wir uns virtuell treffen, starten wir wie gewohnt mit dem Technik Check vorab um 18:50 Uhr. Ab 19 Uhr geht es dann inhaltlich los und wir enden voraussichtlich spätestens um 20:30 Uhr.


ESG, Nachhaltigkeit & Co. – Vom Trend zum Must-have

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31. März 2022

Der Bundestagswahlkampf war (neben Corona) von einem Thema dominiert: Der Klimakrise. Dabei steht der Gebäudesektor, neben dem Verkehr, häufig im Zentrum der Debatten. Dies ist kein Zufall, da Gebäude einer der Sektoren ist, der in Europa und Deutschland einen sehr erheblichen Anteil am Energieverbrauch und CO2-Ausstoß hat. Die Gebäude sind zudem leider der einzige Sektor, der während Corona die Klimaziele verfehlt hat. Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass Nachhaltigkeit, Energie, ESG und CO2 sehr dominierende Themen auch in der Bau- und Immobilienbranche geworden sind. Zugleich ist aber etwas zweites, sehr entscheidendes geschehen: Brüssel treibt die EU Sustainable Finance mit dem Ziel eines klimaneutralen Europa und konkreten Zielvorgaben voran. Bausteine, die zum Teil bereits in Kraft getreten sind, sind die Taxonomie- und die Offenlegungs-Verordnung. Damit ist Nachhaltigkeit/Klima aus der Sphäre des freiwilligen Commitments in die Sphäre der staatlichen Regulatorik getreten. Aus einem starken Trend wurde ein gesetzlich verbindliches Must-have.

Wie binden wir als Unternehmen das übergeordnete Thema und die gesetzlichen Verpflichtungen ganz konkret in unser Geschäft ein? Dazu wird Hermann Horster aus Sicht von BNP Paribas Real Estate berichten.


Hermann Horster

Verantwortlicher Nachhaltigkeit bei BNP Paribas Real Estate. BNPP RE ist Immobiliendienstleister mit Geschäftsfeldern von der Projektentwicklung, über Asset Management und Bewertung bis zur Vermittlung und Verwaltung.

Hermann Horster leitet den Bereich ESG/Nachhaltigkeit. Er berät dabei die Asset Manager im eigenen Haus und viele externe Kunden, wie sie auf die Herausforderungen in Bezug auf ESG durch die Politik, Gesetzgebung, Investoren, Mieter und die Öffentlichkeit reagieren und ESG-Konformität ihrer Immobilien und Finanzmarktprodukte (insbes. Fonds) erreichen.

Nutzung des neuen Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmens – StaRUG in der Restrukturierungspraxis

 

Im Juni 2019 hat die EU die „Richtlinie über den präventiven Restrukturierungsrahmen“ veröffentlicht mit der Maßgabe an die Mitgliedstaaten, diese innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umzusetzen. Der deutsche Gesetzgeber hat am 22.12.2020, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt am 29.12.2020, das „Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG)“ verabschiedet, das am 1. Januar 2021 in Kraft getreten ist. Das Gesetz ist Teil des Sanierungs- und Insolvenzrechtsfortentwicklungs-gesetzes (SanlnsFoG).

Die gesamtwirtschaftliche Situation ist infolge der COVID-19-Pandemie weiterhin angespannt. Die fortbestehende Unsicherheit erschwert den Unternehmen kurz- bis mittelfristige Prognosen.

Das StaRUG soll Unternehmen ermöglichen, frühzeitig auf eine existenzielle finanzwirtschaftliche Krise zu reagieren. Anders als ein Insolvenzverfahren lässt das Verfahren eine vorinsolvenzliche, teilkollektive Lösung mit ausgewählten Gläubigern zu, ohne alle Gläubiger in das Verfahren einzubeziehen. Das Verfahren soll so der Vermeidung einer Insolvenz dienen.

Die Instrumente des Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmens stehen im Stadium der drohenden, noch nicht eingetretenen Zahlungsunfähigkeit zur Verfügung. Damit einher gehen Anforderungen an die Geschäftsleiter hinsichtlich der Krisenfrüherkennung, der Planung und Dokumentation.

Doch wie sind die neuen Möglichkeiten des StaRUG für die Bewältigung einer Krise und für die praktische Restrukturierung von Unternehmen nutzbar? Dieses Seminar gibt erste Einblicke in die Nutzung des neuen Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmens und verknüpft diese Möglichkeiten mit der Restrukturierungspraxis…auch anhand von Praxisbeispielen.

Schwerpunkte
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Unternehmensstabilisierungs- und Restrukturierungsgesetz – StaRUG

  • Überblick – Inhalte
  • System der Krisenfrüherkennung – Beispiel für die Einführung und Nutzung
  • Nutzung des StaRUG-Instrumente – Beispiele
  • Restrukturierungsplan – Planung, praktische Durchführung und Abstimmung
  • Neue Pflichten, Haftung in der Praxis
  • Verfahrensbeteiligte – Planbetroffene, Restrukturierungsgericht und Restrukturierungsbeauftragter
  • Auswirkungen in der Restrukturierungspraxis

Referenten

Interim Manager Harald H. Meyer war nach dem Studium (Dipl.-Kaufmann, Universität Göttingen) ca. 6,5 Jahre im internationalen Marketing von bekannten Markenartikelunternehmen der Konsum- / Gebrauchs-güterindustrie tätig. Nach einer erfolgreichen Karriere in der Unternehmensberatung wurde Herr Meyer selbstständiger Interim Manager. Inzwischen ist Herr Meyer seit ca. 20 Jahren erfolgreich auf der ersten Managementebene (CxO) als Geschäftsführer, Vorstand und Aufsichtsrat tätig. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Restrukturierung und Sanierung von kleinen und großen mittelständischen Unternehmen, in denen er als CRO und Sanierungsgeschäftsführer eine große Vielfalt an Restrukturierungsaufgaben erfolgreich bewältigt hat. Neben dieser Tätigkeit ist Herr Meyer auch ehrenamtlich als Vorstand der DDIM e.V. tätig.

https://manager.ddim.de/Meyer_Harald_H.php

 

Rechtsanwalt Martin Lambrecht studierte in Passau, London und Göttingen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Rechtswissenschaften. Neben der Bestellung als Insolvenzverwalter und Sachwalter berät Martin Lambrecht Geschäftsführer, Gesellschaften und Gesellschafter sowie Investoren im insolvenznahen Bereich und im Insolvenzverfahren. Martin Lambrecht ist gefragter Referent und Autor von Fachbeiträgen, u.a. im „Fachberaterhandbuch für Sanierung und Insolvenzverwaltung“ und im Handbuch „Modernes Sanierungsmanagement“. Seit 2018 ist er Mitglied im Fachausschuss Sanierung und Insolvenz des IDW, dem Standardsetter des IDW S 2, S 6, S 9 und S 11.

www.lambrecht.eu

Wie strukturiere ich einen erfolgsversprechenden Verkaufsprozess und wie finde ich die richtige Bewertung?

 

Die Interim Profis bieten Ihnen eine weitere Veranstaltung mit dem Veranstaltungspartner Mazars – Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft zum Thema „Wie strukturiere ich einen erfolgsversprechenden Verkaufsprozess und wie finde ich die richtige Bewertung?“ an.

Bei dieser Veranstaltung wollen die Interim Profis den Interim Managern die Möglichkeit geben, sich zu Themen rund um Unternehmenswerte und Verkaufsprozesse eine entsprechende Expertise anzueignen. Die Veranstaltung richtet sich daher exklusiv an Interim Manager, die sich vorrangig auf die Funktionen CROCEO & CFO spezialisiert haben oder die in Mandaten regelmäßig mit Sondersituationen wie Mergers & AcquisitionsSanierungen & RestrukturierungenUnternehmenszusammenschlüssen etc. tun haben.

Zielgruppe:

Die Veranstaltung richtet sich exklusiv an Interim Manager – vorrangig aus den Funktionen CRO, CEO & CFO, die regelmäßig in Mandaten mit Sondersituationen und Unternehmenskäufen zu tun haben.

Agenda:

14:00    Empfang und Begrüßung durch Mazars
14:15    Unterstützung des Verkaufsprozesses mittels Factbook oder Vendor Due Diligence
15:00    Besonderheiten bei einem Carve Out

15:30    Kaffeepause

16:00    Bewertung und Kaufpreisüberlegungen
17:00    Erfahrungsaustausch und Ausklang

Nach jedem Vortrag ist Zeit für Fragen an den Referenten. Natürlich steht auch der Austausch mit den Interim Managern im Fokus, um an den gemachten Erfahrungen zu partizipieren. Idealerweise entsteht dadurch ein Workshop-Charakter und ein intensiver Austausch.

Wir intensivieren den Austausch! Beim nächsten Hamburger Stammtisch des DDIM.lokal probieren wir ein in anderen Organisationen bereits bewährtes Konzept aus- den „Net-Walk“ oder „Walk the talk“. Wir treffen uns 19:00 Uhr im Innenhof des Chilehauses (Fischertwiete 1). Dann starten wir nach einer kurzen Gruppenrunde unseren Hamburg Stadtrundgang in Zweiergruppen- und nach 7-10 min wechseln wir den Gesprächspartner. In den Wechselminuten erfahren wir Interessantes oder Bekanntes aus dem Hamburg Kontorviertel und den durchwanderten Stadtvierteln. In den 60 min Veranstaltung haben Sie damit die Gelegenheit, sich mit mind. 6 anderen Interim Managern im Einzelgespräch auszutauschen.

DDIM.lokal (Stammtisch) bietet Interim Managern, Providern, Multiplikatoren wie Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Anwälten sowie weiteren Interessierten die Möglichkeit, sich in zwangloser Atmosphäre über die Entwicklungen, Erfahrungen und Neuerungen im Interim Management Markt zu informieren und zu diskutieren.

Eine Mitgliedschaft ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Jeder ist herzlich willkommen. Wir würden uns freuen, Sie regelmäßig begrüßen zu dürfen.

DDIM.lokal // Hamburg findet in der Regel einmal im Monat an einem Donnerstag in der Zeit von 19:00 bis ca. 22:00 Uhr statt.