Die Verteidigungsausgaben in Deutschland sind seit Mitte der 2000er Jahre um 140 % gestiegen. Trotzdem stockt der Hochlauf. Laut der Horváth-Studie „Executive Priorities – Defense & Space“ (2026) sehen 94 % der befragten Führungskräfte das Tempo der Zulieferer als entscheidend für Fähigkeits- und Produktionsziele. Es fehlen Fachkräfte in KI, Engineering und Führung, die Regulatorik bremst die Beschaffung. Für den Mittelstand öffnet sich ein neuer Markt: 38 % der Automobilindustrie und 33 % des Maschinen- und Anlagenbaus planen den Einstieg. Woran er scheitert, ist selten das Produkt. Das Lagebild zeigt, wo Interim Management im Defence-Markt gebraucht wird.

di-Trendbarometer Herbst 2026: Interim-Markt im Aufschwung oder auf Richtungssuche

Ein Beitrag von DDIM Partner Tilo Ferrari, CEO // Deutsche Interim AG – Redaktion: Charly Kahle


Frankfurt. Mehr als die Hälfte der Interim Professionals ist im Herbst mit der eigenen Situation zufrieden oder sehr zufrieden. Außerdem blickt eine knappe Mehrheit zuversichtlich auf die kommenden Monate. Gleichzeitig ist der Anteil der voll ausgelasteten Interim Professionals während der vergangenen sechs Monate um fast ein Fünftel von 39 auf 32 Prozent gesunken. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Marktumfrage der Deutschen Interim AG, das di-Trendbarometer für den Herbst 2026.

Tilo Ferrari, CEO der Deutschen Interim AG, kommentiert die Umfrageergebnisse so: „In der Vergangenheit erschienen mir die Ergebnisse unserer Umfrage das ein oder andere Mal zu optimistisch. Dieses Mal ist es umgekehrt: Ich sehe den Interim Markt nicht auf Richtungssuche, sondern auf klarem Kurs.“ Die Deutsche Interim AG verzeichne in diesem Jahr eine sehr stabile Nachfrage. Er sei zuversichtlich, dass sich „unser Markt in den nächsten Monaten weiter positiv entwickeln wird.“

Auch für diese Annahme finden sich Daten in der Umfrage: Beispielsweise haben 75 Prozent der Befragten in den vergangenen sechs Monaten zwischen einer und zehn Anfragen erhalten. Nur fünf Prozent blieben ohne Anfrage. Und auch die Entwicklung der Tagessätze ist positiv. Wie genau?  Das lesen Sie hier.





Weitere Beiträge der Deutschen Interim AG finden Sie hier.

Tilo Ferrari ist Gründer und CEO der Deutschen Interim AG. Er besetzt mit seinem Team Interim Projekte mit selbstständigen Fach- und Führungskräften und hilft Unternehmen bei Personal-Engpässen und Transformationsprozessen. Tilo Ferrari ist dem Interim Management seit mehr als 10 Jahren eng verbunden. Seinen Einstieg fand er als Vertriebsleiter bei den Management Angels in Frankfurt und wurde dort später Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma und der darüberliegenden Schweizer Holding Magnalia AG. Von Hause aus ist Tilo Ferrari Diplom-Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker mit einem MBA in International Management von der American Graduate School of International Management. Tilo Ferrari engagiert sich ehrenamtlich als Beirat des Intra-Labs für mehr Intrapreneurschip in der Sozialwirtschaft und in seiner Freizeit schätzt er Ausdauersportarten wie Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen.


Die Deutsche Interim AG agiert seit 2019 als unabhängiger Provider für die Vermittlung von Führungskräften im Interim Management und für Projekteinsätze. Zuvor firmierte das Unternehmen erfolgreich als Franchisenehmer der Management Angels. In der Vermittlung von Führungskräften auf Zeit konzentriert sich die Deutsche Interim AG auf die Bereiche Human Resources, Finanzen, Produktion und Digitalisierung – mit folgenden Leistungsversprechen: Kandidatenauswahl in 48 h: Die Deutsche Interim AG ist die kürzeste Verbindung von der Anfrage zur Vermittlung von passenden Fach- und Führungskräften auf Zeit. In der Regel stellen wir spätestens nach 48 Stunden drei passende und verfügbare Kandidatinnen und Kandidaten vor.




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Die DDIM.fachgruppe // Operations verbindet industrielle Praxis mit neuen Managementperspektiven. Beim Präsenztreffen in Wien standen KI-Anwendungen bei Fraunhofer Austria, Entwicklungen im Interim Management und der persönliche Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Stephan Jorra, Leiter der DDIM.fachgruppe // Operations, berichtet über die Impulse der beiden Tage und ihre Bedeutung für die operative Managementpraxis.

KI macht Unternehmen schneller, produktiver und technisch intelligenter – aber nicht automatisch zu besseren Organisationen. In ihrem Fachbeitrag für die DDIM.fachgruppe // Digitale Transformation & KI zeigen Tanja Magnus mit ihrem systemischen Blick und Suat Akyol aus der gelebten KI-Praxis, warum es auf das Zusammenspiel von Mensch, KI, Verantwortung und organisationalem Kontext ankommt. Im Fokus stehen dabei auch unbequeme Fragen: Welche menschlichen Integrationsleistungen dürfen nicht verloren gehen? Wo braucht KI klare Grenzen? Und warum können Redundanz, offene Fragen und sichtbare Fehler wichtige Voraussetzungen für wirksame Organisationen sein?

Interim Management unter Hochspannung: Beim DDIM.regional // München am 21. September 2026 zeigte ein anspruchsvoller IT-Carve-out, warum bei Transformationen nicht allein die Technik über den Erfolg entscheidet. Klare Verantwortlichkeiten, schnelle Entscheidungen, konsequente Kommunikation und vertrauensvolle Zusammenarbeit standen ebenso im Fokus wie der fachliche Austausch und die Vernetzung der rund 90 Gäste. DDIM Partner Malte Borchardt, Interim Manager und Mitglied des Münchner Organisationsteams, berichtet über die wichtigsten Impulse eines ausgebuchten Abends.

Weiterbildung für Interim Manager verbindet an der EBS Executive School universitären Qualitätsanspruch mit konsequenter Praxisorientierung. Gemeinsam mit der DDIM wurden modulare, berufsbegleitende Seminare entwickelt – von Positionierung und Business Setup bis zu fachlicher und branchenspezifischer Expertise. Vier erfolgreich absolvierte Seminare plus Prüfung eröffnen zudem die Möglichkeit eines zusätzlichen Zertifikats. Mehr erfahren…

di-Trendbarometer: Aktuelle Marktumfrage der Deutschen Interim AG noch bis 11. Oktober

Ein Beitrag von DDIM Partner Tilo Ferrari, CEO // Deutsche Interim AG – Redaktion: Charly Kahle


Frankfurt. Es gibt wieder gute Nachrichten: Das Wirtschaftswachstum zieht laut jüngsten Prognosen wieder an. Und es scheint, als hätte es im Interim Geschäft kein ausgeprägtes Sommerloch gegeben. Erleben wir gerade den Beginn eines neuen Aufschwungs für Interim Professionals – oder kommen die positiven Trends in der Breite des Marktes gar nicht an? Die Deutsche Interim AG möchte wissen, wie Sie den Markt erleben. Wie sind Sie ausgelastet – und zu welchen Bedingungen? Wie schauen Sie auf die nächsten Wochen und Monate? Diese und andere Fragen können Sie in der großen di-Marktumfrage noch bis zum 11. Oktober beantworten. Es dauert höchstens zwei Minuten. Jetzt am di-Trendbarometer Herbst 2026 teilnehmen!





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Tilo Ferrari ist Gründer und CEO der Deutschen Interim AG. Er besetzt mit seinem Team Interim Projekte mit selbstständigen Fach- und Führungskräften und hilft Unternehmen bei Personal-Engpässen und Transformationsprozessen. Tilo Ferrari ist dem Interim Management seit mehr als 10 Jahren eng verbunden. Seinen Einstieg fand er als Vertriebsleiter bei den Management Angels in Frankfurt und wurde dort später Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma und der darüberliegenden Schweizer Holding Magnalia AG. Von Hause aus ist Tilo Ferrari Diplom-Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker mit einem MBA in International Management von der American Graduate School of International Management. Tilo Ferrari engagiert sich ehrenamtlich als Beirat des Intra-Labs für mehr Intrapreneurschip in der Sozialwirtschaft und in seiner Freizeit schätzt er Ausdauersportarten wie Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen.


Die Deutsche Interim AG agiert seit 2019 als unabhängiger Provider für die Vermittlung von Führungskräften im Interim Management und für Projekteinsätze. Zuvor firmierte das Unternehmen erfolgreich als Franchisenehmer der Management Angels. In der Vermittlung von Führungskräften auf Zeit konzentriert sich die Deutsche Interim AG auf die Bereiche Human Resources, Finanzen, Produktion und Digitalisierung – mit folgenden Leistungsversprechen: Kandidatenauswahl in 48 h: Die Deutsche Interim AG ist die kürzeste Verbindung von der Anfrage zur Vermittlung von passenden Fach- und Führungskräften auf Zeit. In der Regel stellen wir spätestens nach 48 Stunden drei passende und verfügbare Kandidatinnen und Kandidaten vor.




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division one verstärkt sein Team mit Matthias Krebs, Joshua Strogalski und Marla Pfingstl. Die drei erfahrenen Experten bringen umfassende Kompetenz aus Führung, Beratung und Recruiting mit und setzen neue Impulse in Bereichen wie Transformation, Finance und Financial Services. Damit stärkt division one gezielt seine Expertise und den weiteren Wachstumskurs im Interim Management.

KI verändert die Suche nach Interim Managern – und macht einen klaren digitalen Marktauftritt wichtiger denn je. Denn Suchmaschinen und KI-Systeme können nur einordnen, was online eindeutig, strukturiert und belastbar sichtbar ist. Warum eine eigene Website dabei wieder an Bedeutung gewinnt und welche Rolle Positionierung, konkrete Cases und ein konsistenter Auftritt spielen, erläutern Malte Borchardt und Monika Neumann von forma interim – Marketing für Macher.

Interim-Management-Markt zeigt sich stabil: DDIM Blitzumfrage liefert positive Signale

Eine Studie der DDIM – Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.

Wie entwickelt sich der Interim-Management-Markt im laufenden Jahr? Eine Blitzumfrage der DDIM unter ihren Mitgliedern Ende August 2026 liefert ein aktuelles Stimmungsbild – und ermöglicht einen Vergleich mit den Erwartungen aus der DDIM Marktstudie 2026 vom Beginn des Jahres.

Das Bild ist insgesamt stabil bis vorsichtig positiv: Mehr Interim Manager befinden sich in Mandaten, die Tagessätze halten ihr Niveau und die Marktentwicklung wird günstiger eingeschätzt als noch zu Jahresbeginn. Gleichzeitig bleibt das wirtschaftliche Umfeld anspruchsvoll.

Mehr Interim Manager im Mandat

Zum Zeitpunkt der DDIM Marktstudie 2026 befanden sich rund 60 Prozent der Interim Manager in einem Vollzeit- oder Teilzeitmandat. Gleichzeitig waren 31 Prozent aktiv auf Mandatssuche.

Im August zeigt sich eine günstigere Situation: 68,7 Prozent der Befragten sind aktuell in einem Mandat – 52,3 Prozent in Vollzeit und 16,4 Prozent in einem oder mehreren Teilzeitmandaten. Der Anteil derjenigen, die aktiv nach einem neuen Mandat suchen, liegt bei 21,8 Prozent.



Tagessatz praktisch auf Prognoseniveau

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Tagessätze. Die Marktstudie hatte für 2026 einen durchschnittlichen Tagessatz von 1.317 Euro prognostiziert. Für 2025 wurde ein tatsächlicher Durchschnitt von 1.297 Euro ermittelt.

Die Blitzumfrage kommt nun auf 1.320 Euro. Die Prognose vom Jahresbeginn wurde damit nahezu exakt getroffen. Dabei liegen 56,9 Prozent der angegebenen Tagessätze zwischen 1.001 und 1.400 Euro.

Auch beim Vergleich mit dem vorherigen Mandat zeigt sich ein stabiles Bild: 30,1 Prozent der Befragten konnten einen höheren Tagessatz durchsetzen, 47,3 Prozent hielten ihr bisheriges Niveau und 22,6 Prozent mussten ihren Tagessatz reduzieren.

Damit konnten insgesamt 77,4 Prozent ihren Tagessatz halten oder steigern. Der Preisdruck bleibt also spürbar, führt jedoch nicht zu einem Rückgang der realisierten Honorare. Das bestätigt das bereits in der Marktstudie beschriebene Spannungsfeld zwischen wahrgenommenem Preisdruck und weitgehend stabilen Tagessätzen.



Mandatslaufzeiten werden kürzer

Bei der Mandatsdauer setzt sich ebenfalls die zu Jahresbeginn erkennbare Tendenz zu kürzeren Laufzeiten fort. Die Marktstudie ging für 2026 von durchschnittlich 10,7 Monaten aus.

In der Blitzumfrage liegt die geplante Laufzeit bei durchschnittlich 10,3 Monaten, der Median bei neun Monaten. Rund 40,5 Prozent der aktuellen Mandate sind auf höchstens sechs Monate angelegt.

Marktstimmung besser als zu Jahresbeginn erwartet

Auch die Einschätzung der allgemeinen Marktentwicklung fällt im August günstiger aus als zu Jahresbeginn prognostiziert.

In der DDIM Marktstudie zu Jahresbeginn gingen nur 31,6 Prozent der Interim Manager von einer positiven Entwicklung aus, während 38,6 Prozent eine negative Entwicklung erwarteten.

In der Blitzumfrage bewerten nun 41,9 Prozent die Entwicklung seit Jahresbeginn positiv, 28,0 Prozent sehen keine wesentliche Veränderung und 30,1 Prozent beurteilen sie negativ.

Damit fällt das aktuelle Stimmungsbild insgesamt deutlich besser aus als die Prognose vom Jahresbeginn – bleibt aber differenziert.

Damit passen die Ergebnisse der DDIM Blitzumfrage in der Tendenz zu aktuellen Konjunktursignalen für Selbstständige insgesamt. Der Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex für Selbstständige verbesserte sich im Juli 2026 um über drei Punkte. Soloselbstständige und Kleinstunternehmen in Deutschland blickten damit etwas optimistischer auf die kommenden Monate, wenn auch auf niedrigem Niveau.



Interim Management Branche blickt vorsichtig optimistisch auf das 4. Quartal 2026

Die DDIM Blitzumfrage zeichnet damit ein insgesamt ermutigendes, aber realistisches Bild. Die Mandatssituation hat sich gegenüber dem Jahresbeginn verbessert, Tagessätze bewegen sich stabil auf dem prognostizierten Niveau und die Marktentwicklung wird positiver beurteilt als erwartet.

Gleichzeitig bleiben Preisdruck, kürzere Laufzeiten und Schwierigkeiten bei der Mandatssuche für eine relevante Gruppe von Interim Managern bestehen.

Das Zwischenfazit für 2026 lautet daher: Der Interim-Management-Markt behauptet sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld – und zeigt sich zur zweiten Jahreshälfte robuster als noch zu Jahresbeginn erwartet.



Die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM) ist die führende Branchenvertretung für professionelles Interim Management in Deutschland. Die Hauptaufgaben des Berufs- und Wirtschaftsverbandes sind die Wahrung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder und die nachhaltige Förderung des Interim Managements in Deutschland.

Die DDIM definiert die Berufsstandards, fördert die Qualitätssicherung und unterstützt den Wissenstransfer ihrer Mitglieder. Die Mitgliedschaft in der Dachgesellschaft gilt als Ausweis für hohe Qualität und Kompetenz im Interim Management.

Die Dachgesellschaft widmet sich der öffentlichen Anerkennung und dem beständigen Wachstum der Branche. Als ihre international vernetzte Stimme versorgt sie Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit mit relevanten Informationen und ist Ansprechpartner für alle Fragen zum Interim Management. Die legitimen Interessen ihrer Mitglieder vertritt sie unabhängig und überparteilich.

Kontakt:

Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.
Geschäftsstelle
Lindenstr. 14 / Hinterhaus
50674 Köln

Telefon: +49 221 92428-555
E-Mail: info@ddim.de



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