Interim Management unter Hochspannung: Beim DDIM.regional // München am 21. September 2026 zeigte ein anspruchsvoller IT-Carve-out, warum bei Transformationen nicht allein die Technik über den Erfolg entscheidet. Klare Verantwortlichkeiten, schnelle Entscheidungen, konsequente Kommunikation und vertrauensvolle Zusammenarbeit standen ebenso im Fokus wie der fachliche Austausch und die Vernetzung der rund 90 Gäste. DDIM Partner Malte Borchardt, Interim Manager und Mitglied des Münchner Organisationsteams, berichtet über die wichtigsten Impulse eines ausgebuchten Abends.

di-Trendbarometer: Aktuelle Marktumfrage der Deutschen Interim AG noch bis 11. Oktober

Ein Beitrag von DDIM Partner Tilo Ferrari, CEO // Deutsche Interim AG – Redaktion: Charly Kahle


Frankfurt. Es gibt wieder gute Nachrichten: Das Wirtschaftswachstum zieht laut jüngsten Prognosen wieder an. Und es scheint, als hätte es im Interim Geschäft kein ausgeprägtes Sommerloch gegeben. Erleben wir gerade den Beginn eines neuen Aufschwungs für Interim Professionals – oder kommen die positiven Trends in der Breite des Marktes gar nicht an? Die Deutsche Interim AG möchte wissen, wie Sie den Markt erleben. Wie sind Sie ausgelastet – und zu welchen Bedingungen? Wie schauen Sie auf die nächsten Wochen und Monate? Diese und andere Fragen können Sie in der großen di-Marktumfrage noch bis zum 11. Oktober beantworten. Es dauert höchstens zwei Minuten. Jetzt am di-Trendbarometer Herbst 2026 teilnehmen!





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Tilo Ferrari ist Gründer und CEO der Deutschen Interim AG. Er besetzt mit seinem Team Interim Projekte mit selbstständigen Fach- und Führungskräften und hilft Unternehmen bei Personal-Engpässen und Transformationsprozessen. Tilo Ferrari ist dem Interim Management seit mehr als 10 Jahren eng verbunden. Seinen Einstieg fand er als Vertriebsleiter bei den Management Angels in Frankfurt und wurde dort später Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma und der darüberliegenden Schweizer Holding Magnalia AG. Von Hause aus ist Tilo Ferrari Diplom-Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker mit einem MBA in International Management von der American Graduate School of International Management. Tilo Ferrari engagiert sich ehrenamtlich als Beirat des Intra-Labs für mehr Intrapreneurschip in der Sozialwirtschaft und in seiner Freizeit schätzt er Ausdauersportarten wie Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen.


Die Deutsche Interim AG agiert seit 2019 als unabhängiger Provider für die Vermittlung von Führungskräften im Interim Management und für Projekteinsätze. Zuvor firmierte das Unternehmen erfolgreich als Franchisenehmer der Management Angels. In der Vermittlung von Führungskräften auf Zeit konzentriert sich die Deutsche Interim AG auf die Bereiche Human Resources, Finanzen, Produktion und Digitalisierung – mit folgenden Leistungsversprechen: Kandidatenauswahl in 48 h: Die Deutsche Interim AG ist die kürzeste Verbindung von der Anfrage zur Vermittlung von passenden Fach- und Führungskräften auf Zeit. In der Regel stellen wir spätestens nach 48 Stunden drei passende und verfügbare Kandidatinnen und Kandidaten vor.




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division one verstärkt sein Team mit Matthias Krebs, Joshua Strogalski und Marla Pfingstl. Die drei erfahrenen Experten bringen umfassende Kompetenz aus Führung, Beratung und Recruiting mit und setzen neue Impulse in Bereichen wie Transformation, Finance und Financial Services. Damit stärkt division one gezielt seine Expertise und den weiteren Wachstumskurs im Interim Management.

KI verändert die Suche nach Interim Managern – und macht einen klaren digitalen Marktauftritt wichtiger denn je. Denn Suchmaschinen und KI-Systeme können nur einordnen, was online eindeutig, strukturiert und belastbar sichtbar ist. Warum eine eigene Website dabei wieder an Bedeutung gewinnt und welche Rolle Positionierung, konkrete Cases und ein konsistenter Auftritt spielen, erläutern Malte Borchardt und Monika Neumann von forma interim – Marketing für Macher.

Interim Manager stehen vom ersten Tag an unter besonderem Erfolgsdruck. Gerade in den ersten 100 Tagen ist der Anspruch besonders hoch und strategisches Handeln ist dementsprechend von großer Bedeutung. Aber wie gelingt es? Worauf es ankommt, welche typischen Stolpersteine es zu vermeiden gilt und warum Klarheit, Quick Wins und Unternehmenskultur entscheidend sind, erklärt unsere Personalberaterin Wiebke Stellfeld anhand konkreter Erfahrungen aus der Praxis.

Transformation scheitert selten an fehlenden Strategien – häufig fehlt es an konsequenter Umsetzung. Petr Prokop, DDIM Partner und Geschäftsführer der GiVE Management GmbH, zeigt, warum Interim Manager gerade dann wertvoll sind, wenn Veränderungsprojekte ins Stocken geraten, Verantwortlichkeiten unklar bleiben und interne Kapazitäten fehlen. Der Beitrag beleuchtet, wie externe Führung frühzeitig Umsetzungskraft schaffen und verhindern kann, dass aus einer stockenden Transformation eine operative Krise entsteht.

Wirtschaftliche Unsicherheit, Fachkräftemangel und steigende Kosten setzen Unternehmen zunehmend unter Druck. Umso wichtiger wird ein wirksames Risikomanagement nach den Vorgaben des StaRUG. Doch wie können Unternehmen Krisen frühzeitig erkennen und rechtzeitig gegensteuern? Der Fachbeitrag zeigt praxisnah, warum eine vorausschauende Liquiditätsplanung der wichtigste Indikator für wirtschaftliche Stabilität ist und welche Maßnahmen Geschäftsleitungen zur Krisenfrüherkennung und Restrukturierung ergreifen sollten.

Imposter-Syndrom: Selbstzweifel können selbst erfahrene und erfolgreiche Fach- und Führungskräfte begleiten. Der Fachbeitrag von Erik Gürges, Texter und zertifizierter KI-Manager, zeigt, woran sich typische Imposter-Gefühle erkennen lassen, welche Ursachen dahinterstehen können und welche Strategien im Berufsalltag helfen. Ein Selbsttest ermöglicht zudem eine erste persönliche Einordnung.

Quartalsstudie Q2/2026: Interesse an Interim Management bleibt stabil, Vertragsbereitschaft weiterhin verhalten

Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)


Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)

Der Interim Management-Markt zeigt sich im zweiten Quartal 2026 insgesamt stabil. Das heißt in diesem Zusammenhang vor allem: Interim Management bleibt gefragt, Entscheidungen werden jedoch weiterhin mit Bedacht getroffen.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Quartalsstudie von Heuse Interim, für die regelmäßig Führungskräfte der Interim Management-Provider aus der D-A-CH-Region befragt werden. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild. Das Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt auf einem vergleichsweise hohen Niveau, während die Bereitschaft zum Abschluss neuer Verträge weiterhin zurückhaltend eingeschätzt wird. Auch bei der Einschätzung der Verfügbarkeit zeigt sich eine leichte Veränderung.

Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt hoch

Im zweiten Quartal 2026 bewerten 40 Prozent der befragten Provider das Interesse ihrer Kunden an Kandidatenvorschlägen positiv, 50 Prozent neutral und zehn Prozent niedrig. Damit bleibt die Nachfrage auf einem stabilen Niveau. Zugleich ist der Anteil negativer Einschätzungen gegenüber dem Vorquartal leicht zurückgegangen.

Vertragsbereitschaft bleibt verhalten

Anders stellt sich die Lage bei der Bereitschaft dar, neue Verträge abzuschließen. Hier sprechen nur zehn Prozent der befragten Provider von einer positiven Entwicklung, 60 Prozent von einer neutralen und 30 Prozent von einer niedrigen Einschätzung.

Die Abschlussseite bleibt damit ähnlich zurückhaltend wie in den Vorquartalen. Die Daten deuten darauf hin, dass sich Unternehmen zwar weiterhin mit Interim Management-Lösungen beschäftigen, Entscheidungen über konkrete Vertragsabschlüsse jedoch sorgfältig abwägen.

Einschätzung der Verfügbarkeit leicht verändert

Auch die Einschätzung der Verfügbarkeit von Interim Managern bleibt insgesamt auf einem hohen Niveau, verändert sich jedoch leicht. Drei Viertel der befragten Provider bewerten die Verfügbarkeit angesprochener Interim Manager im zweiten Quartal 2026 positiv, 20 Prozent neutral und fünf Prozent niedrig.

Im Vergleich zum Vorquartal fällt die positive Einschätzung damit etwas niedriger aus. Interim Manager sind aus Sicht der befragten Provider also weiterhin gut verfügbar, jedoch nicht mehr ganz so uneingeschränkt wie zuvor.

Prognose für das dritte Quartal 2026: Mehrheit erwartet Stabilität

Mit Blick auf das dritte Quartal 2026 dominiert bei den befragten Providern die Erwartung einer stabilen Entwicklung. Drei Viertel rechnen mit einer neutralen Marktlage. Damit fällt die Prognose neutraler aus als im Vorquartal: Für Q2/2026 hatten noch 22 Prozent eine positive, 56 Prozent eine neutrale und 22 Prozent eine niedrige Entwicklung erwartet.

Fazit: Interim Management bleibt gefragt, der Markt agiert jedoch umsichtig

Die aktuelle Quartalsstudie zeigt einen Interim Management-Markt, der sich im zweiten Quartal 2026 stabil präsentiert. Das Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt hoch, negative Einschätzungen gehen zurück und auch die Einschätzung der Verfügbarkeit bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig bleibt die Bereitschaft, neue Verträge abzuschließen, verhalten.

Das spricht für einen Markt, in dem Interim Management weiterhin als relevante Option wahrgenommen wird, Entscheidungen jedoch sorgfältig vorbereitet und abgewogen werden. Für Unternehmen dürfte es daher besonders wichtig sein, Mandate klar zu definieren, Verantwortung eindeutig zuzuordnen und den angestrebten Beitrag eines Interim Managers präzise zu beschreiben. So kann aus grundsätzlichem Interesse eher konkrete Umsetzung werden.





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Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.





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Hochschule unter Druck: Wie gelingt ein Turnaround, wenn gleichzeitig rund 15.000 Studierende auf Stabilität und akademische Qualität angewiesen sind? Das Praxisbeispiel von DDIM Partner HANSE Interim Management GmbH zeigt, wie die erfahrene Interim Managerin Susanne Möcks-Carone eine tiefgreifende Restrukturierung steuerte, unterschiedliche Stakeholder zusammenführte und innerhalb von zwölf Monaten den Break-even erreichte.