Lieferengpässe, Qualitätsprobleme, steigende Kosten und Personalmangel – viele Produktionsunternehmen stehen heute unter enormem Druck. Wenn schnelle Entscheidungen gefragt sind und internes Know-how oder Kapazitäten fehlen, kann Interim Management eine entscheidende Rolle spielen. Dieser Praxisbericht von DDIM Partner GiVE zeigt, wie ein Interim Operations Manager innerhalb von nur vier Monaten einen kritischen Produktionsstandort stabilisierte, die Lieferperformance deutlich verbesserte und die Grundlage für nachhaltiges Wachstum schuf. Ein Beispiel dafür, wie Unternehmen Veränderungsprozesse erfolgreich beschleunigen können.
Eine internationale Expansion bietet Unternehmen große Chancen. Gleichzeitig wird oft unterschätzt, welche entscheidende Rolle Interim Manager bei der Entwicklung internationaler Geschäftsaktivitäten spielen können. Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen, neuer Unternehmensstrategien und wirtschaftlicher Veränderungen bringen erfahrene Interim Manager die nötige Marktkenntnis, Flexibilität und internationale Erfahrung mit, um schnell wirksame Ergebnisse zu erzielen. Dieser Beitrag beleuchtet, warum internationale Einsätze sowohl für Unternehmen als auch für Interim Manager klare Vorteile bieten, und liefert praxisnahe Tipps an international orientierte Interim Manager, um auch im Jahr 2026 erfolgreich zu agieren.
Eine internationale Family Equity Holding stand vor einer strategischen Herausforderung: Die Neuaufstellung ihrer Governance-Funktionen erforderte den schrittweisen Abbau interner Revisionskapazitäten – ohne dabei Prüfrisiken oder Compliance-Lücken zu eröffnen. Die Lösung? Ein maßgeschneidertes Co-Sourcing-Modell, das externe Expertise nahtlos in die bestehende Governance-Architektur integrierte. Mit einem klaren Transformationsplan, risikoorientierten Prüfprozessen und gezieltem Change-Management gelang die Übergabe an einen globalen Dienstleister ohne Governance-Risiken.
Transformation neu gedacht: Die F&P Executive Solutions AG schärft ihre Positionierung und setzt konsequent auf die Verbindung von Managementberatung und Interim Management. Dieser Beitrag erläutert, warum Unternehmen heute keine einzelnen Dienstleistungen, sondern integrierte Lösungen für komplexe Herausforderungen suchen. Von Restrukturierung über Digitalisierung bis hin zur KI-Transformation rückt die Kombination aus strategischer Beratung und operativer Umsetzung immer stärker in den Fokus. Zudem zeigt F&P auf, weshalb die Interim-Management-Branche vor einem grundlegenden Wandel steht und welche Chancen sich daraus für Unternehmen und Interim Manager ergeben.
Vertrauen ist im Interim Management die entscheidende Währung – doch es entsteht nicht allein durch fachliche Kompetenz. In seinem Whitepaper zeigt Malte Borchardt, DDIM Partner und Gründer von forma interim – Marketing für Macher, warum eine klare Positionierung, ein konsistenter Marktauftritt und kontinuierliche Präsenz darüber entscheiden, ob Interim Manager für die passenden Mandate wahrgenommen und beauftragt werden. Das Whitepaper erläutert praxisnah, an welchen Stellschrauben sich gezielt arbeiten lässt, um nachhaltig Vertrauen aufzubauen und die eigene Marktwirkung zu stärken.
Ein internationaler Retail-Riese mit 2.000 Filialen sah sich in einer kritischen Phase vor großen Herausforderungen: Keine Transparenz. Keine Zeit. Kein Spielraum. Die Mission? Eine Refinanzierung von über 2 Mrd. Euro – unter extremem Druck, mit dezentralen Strukturen und einem Portfolio, das dringend bereinigt werden musste. Doch wie rettet man ein Unternehmen, das intransparent, überlastet und kurz vor der Liquiditätskrise steht? Die Antwort lag in einer Radikalkur, die nicht nur Zahlen, sondern auch Strukturen und Strategien neu definierte. Wie gelingt eine Restrukturierung in Rekordzeit – ohne das Unternehmen zu zerbrechen?
Mit „Tommis.Talk“ ist ein neues Podcast-Format gestartet. Gastgeber ist Thomas Schulz, Geschäftsführer des Assoziierten DDIM Providers RAU INTERIM, der Persönlichkeiten mit besonderen beruflichen Hintergründen und spannenden Lebenswegen zum Gespräch einlädt. Am 12. Juni 2026 war die DDIM Vorstandsvorsitzende Dr. Marei Strack als siebte Gästin zu Gast bei „Tommis.Talk“. In dem Gespräch gibt sie Einblicke in ihre berufliche Laufbahn, ihre Sicht auf aktuelle Entwicklungen sowie persönliche Erfahrungen, die ihren Werdegang geprägt haben.
Interim Management als Schlüssel für nachhaltige Transformation: Wie ein italienischer Automotive-Zulieferer in einer Phase von Restrukturierung, Kapazitätsengpässen und Auftragsverlusten wieder auf Erfolgskurs gebracht wurde. In diesem Praxisbeispiel zeigt Dr. Martin Ludwig Mayr (GOiNTERIM GmbH), wie ein Interim COO durch klare Führung, optimierte Supply-Chain-Prozesse und eine konsequente Einbindung der Mitarbeitenden innerhalb von zehn Monaten die operative Leistungsfähigkeit eines strategisch wichtigen Produktionsstandorts deutlich steigern konnte. Ein eindrucksvoller Beleg dafür, welchen Mehrwert Interim Management in kritischen Unternehmenssituationen schaffen kann.
Neue Studie von Heuse Interim: Interim Management-Marktgeschehen in der D-A-CH Region
Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)

Seit 2001 veröffentlicht Heuse Interim jährlich seine Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region. An der aktuellen Studie „Interim Management-Marktgeschehen 2025“ haben erneut mehr als 700 Interim Manager teilgenommen und ihre wertvollen Einblicke geteilt. Die zentrale Erkenntnis: Die Marktlage bleibt anspruchsvoll, zugleich zeigen sich positive Signale für die Zukunft. Demografischer Wandel, wachsender Transformationsdruck sowie steigender Restrukturierungs- und Innovationsbedarf machen Interim Management weiterhin zu einem wichtigen Management-Instrument für Organisationen, die handlungs- und zukunftsfähig bleiben wollen.
Demografischer Wandel als Treiber für Erfahrung und Führung
Der demografische Wandel wird zu einem der prägenden Faktoren für den Interim Management-Markt. 58 Prozent der befragten Interim Manager erwarten, dass die älter werdende Belegschaft die Nachfrage nach externer Managementkompetenz positiv beeinflussen wird. Gleichzeitig sehen 74 Prozent im Austritt der Babyboomer eine strukturelle Lücke, die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellt.
Dabei geht es nicht allein um kurzfristig zu besetzende Vakanzen. Gefragt sind Erfahrung, Führungssicherheit und die Fähigkeit, Wissen in Organisationen zu halten oder gezielt weiterzugeben. 62 Prozent der Befragten nennen den Verlust von Erfahrungswissen als zentrale Herausforderung, 47 Prozent verweisen auf die sinkende Verfügbarkeit erfahrener Führungskräfte.
Auch der Generationenwandel verändert die Anforderungen an Führung. 76 Prozent der Interim Manager nehmen unterschiedliche Erwartungen zwischen den Generationen wahr, insbesondere bei Digitalisierung und Transparenz sowie bei Werten und Unternehmenskultur. Interim Management wird damit zunehmend zur Brücke zwischen Erfahrung, Veränderungsbereitschaft und neuen Arbeitsrealitäten.
„Interim Management ist heute weit mehr als das Überbrücken einer Vakanz. Es verbindet Erfahrung mit Umsetzungskraft – und genau diese Verbindung wird in Zeiten von Demografie, Transformation und technologischem Wandel entscheidend“, so Christine Feuerstein, Geschäftsführerin von Heuse Interim.
Industrie im Wandel: Maschinen- und Anlagenbau übernimmt Spitzenposition
Auch beim Blick auf die Branchen zeigt sich Bewegung. Erstmals liegt der Maschinen- und Anlagenbau mit 18 Prozent vor der Automotive-Branche, die auf 15 Prozent kommt. Damit verschiebt sich das stärkste Einsatzfeld der Interim Manager sichtbar in Richtung industrieller Kernbereiche, in denen Restrukturierung, Innovation und operative Anpassungsfähigkeit besonders gefragt sind.
Auf den weiteren Plätzen folgen die Metall- und Elektroindustrie mit 12 Prozent sowie Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik und Healthcare mit 9 Prozent. Besonders häufig kommen Interim Manager in mittelständisch geprägten Unternehmen und Business Units mit 51 bis 2.500 Mitarbeitenden zum Einsatz.
Inhaltlich dominieren weiterhin Change Management und Restrukturierung. 35 Prozent der Projekte hatten ihren Schwerpunkt im Change Management, 32 Prozent entfielen auf Krise, Sanierung oder Restrukturierung. Das bestätigt: Interim Management bleibt ein Instrument für anspruchsvolle Situationen, in denen Führung nicht nur geplant, sondern unmittelbar wirksam werden muss.
KI-Schub im Management: Nutzung steigt deutlich
Ein besonders dynamisches Feld ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz. 45 Prozent der befragten Interim Manager haben in ihren Projekten KI eingesetzt – ein Anstieg um 19 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Besonders relevant sind generative KI-Systeme wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini. Sie werden vor allem für Datenanalysen, Textautomatisierung, Strukturierung und strategische Konzeption genutzt.
„KI- und Datenverständnis zählen nun zu den wichtigsten Kompetenzen für die kommenden Jahre. Qualität und Erfahrung zahlen sich messbar aus – auch und gerade im Zusammenspiel mit neuen Technologien“, so Dana Barzingi, Geschäftsführer von Heuse Interim.
Marktdynamik 2025: Qualität, Wirkung und messbarer Beitrag
Die Marktdynamik im Interim Management bleibt anspruchsvoll. Unternehmen prüfen genauer, wem sie kritische Projekte anvertrauen. Das spiegelt sich auch in der gestiegenen Lead-to-Deal-Ratio wider: Im Durchschnitt braucht es 4,5 Anfragen bis zum Abschluss eines Vertrags.
Zunehmend wichtig wird der nachweisbare Wertbeitrag von Interim Management. Die Studie zeigt: 69 Prozent der Befragten bestätigen mindestens den doppelten Return-on-Interim-Management (RoIM), 13 Prozent sogar einen Faktor von mehr als 10.
Fazit
Die Studie macht deutlich: Interim Management entwickelt sich weiter. Es bleibt ein bewährtes Instrument zur Überbrückung von Führungsengpässen, wird aber immer stärker auch als strategische Ressource für Transformation, Wissenstransfer und Zukunftsfähigkeit verstanden.
Auch das Kompetenzprofil im Interim Management verändert sich: Neben klassischer Führungserfahrung gewinnen technologische Offenheit, Datenverständnis und die Fähigkeit, KI sinnvoll in Geschäftsprozesse einzubinden, deutlich an Bedeutung. Für 2026 zählen Change- und Transformationsmanagement, generationenübergreifende Führung, unternehmerisches Denken sowie KI- und Datenverständnis zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren.
Weitere Studien von Ludwig Heuse GmbH interim-management.de finden Sie hier.
Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit mehr als 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.
Während KI zunehmend analytische und operative Aufgaben übernimmt, verschieben sich gleichzeitig die Anforderungen an Führung. Zwei Dimensionen rücken dabei in den Vordergrund: die Führung der Mitarbeitenden, deren Arbeit sich durch KI verändert und in Teilen neu geformt werden muss, sowie die innere Klarheit, die Führungskräfte brauchen, um diesen Wandel verantwortungsvoll zu gestalten. Je mehr KI übernimmt, desto stärker rücken die Themen in den Fokus, die nicht automatisierbar sind: Orientierung geben, Entscheidungen verantworten und Vertrauen schaffen. Lesen Sie, wie sich Führung gerade verändert – nicht trotz, sondern wegen KI.
DDIM
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