Stammdatenmanagement ist weit mehr als ein IT-Thema. Anhand einer ungewöhnlichen Erfahrung mit MBA-Studierenden zeigt DDIM Interim Managerin Vera Schmidt, wie unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Stammdatenproblem zu völlig verschiedenen Lösungsansätzen führen – und warum vermeintliche Erfahrung den Blick auf die eigentliche Herausforderung verstellen kann. Der Fachbeitrag für die DDIM.fachgruppe // Projekt- und Programm-Management beleuchtet, weshalb globale Datenlogik und lokale Verantwortung zusammengedacht werden müssen.

KI verändert die Unternehmenssteuerung grundlegend. Während ERP-Programme auf Stabilität, Standardisierung und planbare Prozesse ausgerichtet sind, schafft Künstliche Intelligenz neue Anforderungen an Entscheidungen, Verantwortlichkeiten und organisatorische Reife. In seinem Fachbeitrag zeigt DDIM Interim Manager Michael Assmann, warum die eigentliche Herausforderung nicht in der Einführung neuer Technologien liegt, sondern im Zusammenspiel zweier unterschiedlicher Steuerungslogiken. Der Beitrag beleuchtet die Auswirkungen auf Organisation, Datenmanagement und Entscheidungsarchitekturen und gibt wertvolle Impulse für Unternehmen, die Stabilität und Geschwindigkeit gleichermaßen beherrschen wollen.

Die Automobilindustrie steht vor einem der tiefgreifendsten Umbrüche ihrer Geschichte. Elektromobilität, Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und globale Wettbewerbsverschiebungen stellen insbesondere mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Das Buch „Chefsache Transformation der Automobilindustrie“ bündelt die Erfahrungen von Interim Managern aus der DDIM.fachgruppe // Automotive und liefert praxisnahe Orientierung für Entscheider. Die Beiträge beleuchten zentrale Handlungsfelder von Strategie und Produktion über Lieferketten und Nachhaltigkeit bis hin zu Finanzierung und Unternehmenssteuerung. Ein Geleitwort von der DDIM Vorstandsvorsitzenden Dr. Marei Strack sowie die Einordnung von Prof. Dr. Stefan Bratzel runden das Werk ab.

Technologiegetriebene Scale-ups in der Wachstumsphase sind weder auf dem Radarschirm der Interim Manager und Provider noch ein etablierter Bestandteil des Unterstützungsköfferchens der entsprechenden CEOs oder VCs. Das Marktumfeld für Scale-ups hat sich auf Kapitaleffizienz verschoben. Jedes dritte Scale-up scheitert in dieser Phase an interner Organisationsschwäche. Entscheidend ist die sofortige operative Umsetzung in der Wachstumsphase. Die DDIM.fachgruppe Startup & Scale-up bricht mit einem alten Vorurteil und zeigt, warum hochkarätiges Interim Management in dieser Phase ein Hebel zur Absicherung des Equity Value ist und hilft, Verwässerungen bzw. Down-Rounds zu vermeiden.

Viele Unternehmen experimentieren mit Künstlicher Intelligenz. Es gibt Tools, Piloten, Use Cases und erste Produktivitätsgewinne. Doch zwischen KI-Nutzung und messbarer Wirkung liegt häufig eine strukturelle Lücke. Der Engpass ist selten die Technologie selbst. Entscheidend ist, ob KI in Wertlogik, Prozesse, Governance, Entscheidungsrechte und Führung integriert wird. Genau hier entsteht die eigentliche Transformationsaufgabe. Der Beitrag von Marc Kresin, Leiter der DDIM.fachgruppe // Digitalisierung und Industrie 4.0, zeigt vier Ebenen wirksamer KI-Transformation und erklärt, warum Interim Management in dieser Phase eine Schlüsselrolle spielen kann.

KI allein löst keine Transformationsprobleme. DDIM Interim Manager Hendrik Hobbhahn zeigt gemeinsam mit der DDIM.fachgruppe // Projekt- und Programm-Management, warum Datenqualität, klare Verantwortlichkeiten und wirksame Governance häufig wichtiger sind als die nächste Technologie. Anhand praxisnaher Beispiele wird deutlich, weshalb viele KI-Initiativen nicht an der Technik, sondern an organisatorischer Unklarheit scheitern – und welche Fragen Unternehmen vor dem Start stellen sollten.

„Die Richtigen Projekte Machen. Projekte Richtig Machen.“ hilft gerade in Zeiten großer Veränderungen und großer Unsicherheit Mandanten – Unternehmen, Unternehmern, und Unternehmensmitarbeitern, nachhaltige Geschäftsmodelle und Kundenlösungen umzusetzen. Die Beitragsreihe der DDIM.fachgruppe // Projekt- und Programm-Management beginnt mit „Perspektiven“ von Fachgruppenleiter Rüdiger König, der über die Chancen berichtet, die programmatische Ansätze für Vorhaben unter unsicheren Rahmenbedingungen bieten. Weitere Perspektiven zum Thema von weiteren Fachgruppen-Kollegen – zunächst Dr. Werner Boysen und Klaus Douvern – folgen in Kürze.

Ab dem 1. Juni 2026 können Bürger, Haushalte und KMU-Unternehmen Strom aus lokalen Erzeugungsanlagen über das öffentliche Netz bilanziell miteinander teilen. Der neue § 42c EnWG schafft dafür den gesetzlichen Rahmen. Was in Österreich und Italien bereits tausende Communities zeigen, wird auch in Deutschland kommen. Ein neuer Markt entsteht, in dem Stadtwerke und Energieversorger ihre klassische Rolle als Vollversorger nicht mehr einnehmen dürfen. Nach dem Commodity-Wettbewerb und dem Aufstieg der integrierten Energiekomplettanbieter, ist dies bereits der dritte Einschnitt in die bestehenden Kundenbeziehungen. Für Stadtwerke stellt sich damit keine Grundsatzfrage, sondern eine operative: Wie positionieren wir uns in diesem System?

Omnichannel verändert den Vertrieb in der Life-Sciences- und Medizintechnikbranche grundlegend. Dr. Thomas Baier und Thomas Seipp, Mitglieder der DDIM.fachgruppe // Life Sciences & Healthcare, zeigen in ihrem Fachbeitrag, warum starre Besuchsfrequenzen und klassische Außendienstmodelle nicht mehr ausreichen. Im Fokus stehen kundenorientierte Kommunikationsstrategien, die digitale und persönliche Kanäle intelligent verbinden. Der Beitrag beleuchtet, wie Unternehmen ihre Vertriebsressourcen effizienter einsetzen, die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb verbessern und langfristig erfolgreicher agieren können.

Zweimal im Jahr dreht sich im saisonalen Lebensmittelhandel alles: Ostern und Weihnachten. Für mittelständische Hersteller bedeutet das monatelange Vorfinanzierung von Rohstoffen, maximalen Lageraufbau – und eine Liquiditätslage, die selbst gesunde Unternehmen an ihre Grenzen bringt. Factoring scheidet aus, weil Forderungen erst entstehen, wenn die Ware längst produziert ist. Der Handel besteht auf langen Zahlungszielen. Was bleibt, ist eine strukturelle Finanzierungslücke, die viele Geschäftsführer zu spät erkennen. Dieser Beitrag zeigt, wie sie sich schließen lässt – und was qualifizierte Bankunterlagen damit zu tun haben.