Ab dem 1. Juni 2026 können Bürger, Haushalte und KMU-Unternehmen Strom aus lokalen Erzeugungsanlagen über das öffentliche Netz bilanziell miteinander teilen. Der neue § 42c EnWG schafft dafür den gesetzlichen Rahmen. Was in Österreich und Italien bereits tausende Communities zeigen, wird auch in Deutschland kommen. Ein neuer Markt entsteht, in dem Stadtwerke und Energieversorger ihre klassische Rolle als Vollversorger nicht mehr einnehmen dürfen. Nach dem Commodity-Wettbewerb und dem Aufstieg der integrierten Energiekomplettanbieter, ist dies bereits der dritte Einschnitt in die bestehenden Kundenbeziehungen. Für Stadtwerke stellt sich damit keine Grundsatzfrage, sondern eine operative: Wie positionieren wir uns in diesem System?

Ab dem 1. Januar 2025 gilt die ESG-Berichtspflicht auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einem Umsatz von 40 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von 20 Millionen Euro. Dies stellt KMU vor neue Herausforderungen, bietet aber auch große Chancen. Durch die Umsetzung der ESG-Prinzipien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) können KMU ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, Zugang zu neuen Märkten und Finanzierungsquellen erhalten und nachhaltiges Wachstum fördern. Dieser Artikel beleuchtet diese Aspekte und gibt praktische Tipps zur Umsetzung in Zusammenarbeit mit erfahrenen ESG-Interim-ManagerInnen.

Was bedeutet KRITIS? Anlagensicherheit gemäß KritisV/ NIS2. Schutz vor unberechtigtem Zugriff oder Cyberkriminalität – Haben Sie an diese Art der Bedrohungen schon einmal gedacht? Sind Sie gerüstet? Erfüllen Sie die notwendigen Sicherheitsstandards? Die jüngste Vergangenheit zeigt, es ist mit Angriffen auf kritische Infrastruktur zu rechnen. Ein entsprechendes Konzept und die notwendigen Maßnahmen sind mehr als nur Abschreckung, sie sind erfolgskritisch für Ihr Geschäftsmodell. Die Energieexperten Wolfgang Schmid und Thomas Zedler erläutern, wie geeignete Strukturen entwickelt, umgesetzt und gesichert werden können.