Interim Management erfreut sich in Deutschland zunehmender Bekanntheit. Das verwundert nicht, schließlich ist der Mehrwert, den Manager auf Zeit bieten, enorm. Damit Sie als Verantwortlicher eines Unternehmens den richtigen Interim Manager für Ihre Herausforderung finden, zeigt Ihnen Ralf H. Komor, Leiter der DDIM.fachgruppe // Vertrieb & Marketing, hier 6 typische Stolperfallen bei der Auswahl von Interim Managern auf – und zeigt Ihnen, wie Sie sie verhindern können.

Seit dem 1. Januar 2021 gibt es durch die neue Gesetzgebung SanInsFoG / StaRUG und neue IDW-Prüfungsstandards weitgehend unerkannte, neue Anforderungen und Haftungsrisiken. Diese neuen Aspekte sind bislang in ihren Auswirkungen auch vielen Geschäftsführern, Vorständen und den Aufsichtsorganen nicht wirklich bewusst.

Nach sechs Jahren Fachgruppenleitung berichtet Thomas Schulz, ehemaliger Fachgruppenleiter der DDIM.fachgruppe // Food, nun in einem Exklusivinterview von seinen Erfahrungen in der Fachgruppe.

DDIM: Hallo Herr Spruner von Mertz, herzlichen Glückwunsch zur neu gegründeten DDIM Fachgruppe Prozessoptimierung. Das ist ein besonderes Thema, für das es sicher in vielen Unternehmen Potential gibt. Bevor wir aber nun auf die Inhalte und die Fachgruppe zu sprechen kommen, stellen Sie sich vielleicht kurz vor? Wer sind Sie, was machen Sie?

Die DDIM.fachgruppe // Food der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, mit fachlicher Expertise Mehrwert für den Markt zu schaffen. Alle Mitglieder unserer Fachgruppe sind ausgewiesene Branchenexperten und bieten mit ihrer jeweiligen fachlichen Expertise ein fokussiertes Angebot. Wir bieten Interim Management Lösungen über die gesamte funktionale und operative Kette, vom Anlagenbau bis ins Regal, „from farm to fork“. Aus der Lebensmittelindustrie – für die Lebensmittelindustrie.

Wie kam es zu diesem Beitrag? Ich selbst, Interim Manager für die Restrukturierung produzierender Unternehmen, beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit agilem Arbeiten. Im Arbeitsfeld der Restrukturierung in großer Notlage des Mandanten jedoch praktiziere ich bisher eher klassisches Vorgehen. Damit meine ich, die Dinge werden in einem kleinen Kreis diskutiert, entschieden und dann per Anweisung umgesetzt. Also bisher nicht agil.

Getrieben durch die neueste Gesetzgebung der Bundesregierung vom Mai 2021 und die europäischen politischen Diskussionen um den Klimawandel, gepaart mit der gesellschaftlichen Verantwortung für unsere Nachwelt, steht der Begriff Nachhaltigkeit (Sustainability) inzwischen auf der Agenda vieler Unternehmen ganz oben. An der Umsetzung in konkrete Maßnahmen und neue Prozesse hapert es aber derweilen noch. Dementsprechend ist auch die Zuständigkeit für das Thema aus dem Bereich des Umwelt-beauftragten inzwischen in den meisten Betrieben in die Geschäftsführung gerückt.

Ein Interview mit Harald H. Meyer, DDIM Vorstand und Mitglied der DDIM.fachgruppe // Restrukturierung und Sanierung