Tatendrang trifft Struktur: Innovation im Spannungsfeld zwischen Willen und Wirklichkeit

Ein Beitrag von Interim Manager & DDIM Mitglied Dr. Dirk Jenkis

Innovation ist im Kern ein kultureller Akt. Sie beginnt lange bevor eine Idee zu einem Produkt wird, nämlich dort, wo Menschen den Status quo nicht mehr als gegeben hinnehmen. Gesellschaftlich ist sie Ausdruck von Neugier, Zweifel und Mut zugleich. Innovation ist die Fähigkeit, das Bestehende zu hinterfragen, ohne die Orientierung zu verlieren.

Erst später wird daraus Wirtschaft: neue Geschäftsmodelle, neue Märkte, neue Wertschöpfung. Innovation bedeutet dann, Strukturen zu verschieben, Routinen zu brechen und Relevanz neu zu definieren. Innovation ist auch Disruption. Und: Innovation braucht immer auch Menschen, die etwas verändern wollen. Menschen, die den Status quo nicht länger ertragen und anfangen, Dinge anders zu denken. Und vor allem: anders zu machen!

Genau das wollte ich in meiner Umfrage verstehen: Was treibt Unternehmerinnen und Unternehmer heute wirklich an? Was motiviert sie, Neues zu wagen – und was bremst sie aus? Warum hat ein Teil der Industrie scheinbar den Glauben an die eigene Zukunft verloren, während der andere unbeirrt weiter an ihr arbeitet?

Dr. Dirk Jenkis ist Unternehmer, umsetzender Innovationsberater und Sparringspartner für CEOs und Gründer. Er begleitet Unternehmen bei der Umsetzung von Innovationsprozessen, der Neuausrichtung bereichsübergreifender Geschäftsprozesse, und der Entwicklung von Businessplänen. Über seine Erfahrung schreibt er online und in Wirtschaftsmedien.

Weitere Informationen: www.jenkis.de