KI allein löst keine Transformationsprobleme. DDIM Interim Manager Hendrik Hobbhahn zeigt gemeinsam mit der DDIM.fachgruppe // Projekt- und Programm-Management, warum Datenqualität, klare Verantwortlichkeiten und wirksame Governance häufig wichtiger sind als die nächste Technologie. Anhand praxisnaher Beispiele wird deutlich, weshalb viele KI-Initiativen nicht an der Technik, sondern an organisatorischer Unklarheit scheitern – und welche Fragen Unternehmen vor dem Start stellen sollten.

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Neue Studie von Heuse Interim: Interim Management-Marktgeschehen in der D-A-CH Region

Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)


Seit 2001 veröffentlicht Heuse Interim jährlich seine Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region. An der aktuellen Studie „Interim Management-Marktgeschehen 2025“ haben erneut mehr als 700 Interim Manager teilgenommen und ihre wertvollen Einblicke geteilt. Die zentrale Erkenntnis: Die Marktlage bleibt anspruchsvoll, zugleich zeigen sich positive Signale für die Zukunft. Demografischer Wandel, wachsender Transformationsdruck sowie steigender Restrukturierungs- und Innovationsbedarf machen Interim Management weiterhin zu einem wichtigen Management-Instrument für Organisationen, die handlungs- und zukunftsfähig bleiben wollen.

Demografischer Wandel als Treiber für Erfahrung und Führung

Der demografische Wandel wird zu einem der prägenden Faktoren für den Interim Management-Markt. 58 Prozent der befragten Interim Manager erwarten, dass die älter werdende Belegschaft die Nachfrage nach externer Managementkompetenz positiv beeinflussen wird. Gleichzeitig sehen 74 Prozent im Austritt der Babyboomer eine strukturelle Lücke, die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellt.

Dabei geht es nicht allein um kurzfristig zu besetzende Vakanzen. Gefragt sind Erfahrung, Führungssicherheit und die Fähigkeit, Wissen in Organisationen zu halten oder gezielt weiterzugeben. 62 Prozent der Befragten nennen den Verlust von Erfahrungswissen als zentrale Herausforderung, 47 Prozent verweisen auf die sinkende Verfügbarkeit erfahrener Führungskräfte.

Auch der Generationenwandel verändert die Anforderungen an Führung. 76 Prozent der Interim Manager nehmen unterschiedliche Erwartungen zwischen den Generationen wahr, insbesondere bei Digitalisierung und Transparenz sowie bei Werten und Unternehmenskultur. Interim Management wird damit zunehmend zur Brücke zwischen Erfahrung, Veränderungsbereitschaft und neuen Arbeitsrealitäten.

„Interim Management ist heute weit mehr als das Überbrücken einer Vakanz. Es verbindet Erfahrung mit Umsetzungskraft – und genau diese Verbindung wird in Zeiten von Demografie, Transformation und technologischem Wandel entscheidend“, so Christine Feuerstein, Geschäftsführerin von Heuse Interim.

Industrie im Wandel: Maschinen- und Anlagenbau übernimmt Spitzenposition

Auch beim Blick auf die Branchen zeigt sich Bewegung. Erstmals liegt der Maschinen- und Anlagenbau mit 18 Prozent vor der Automotive-Branche, die auf 15 Prozent kommt. Damit verschiebt sich das stärkste Einsatzfeld der Interim Manager sichtbar in Richtung industrieller Kernbereiche, in denen Restrukturierung, Innovation und operative Anpassungsfähigkeit besonders gefragt sind.

Auf den weiteren Plätzen folgen die Metall- und Elektroindustrie mit 12 Prozent sowie Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik und Healthcare mit 9 Prozent. Besonders häufig kommen Interim Manager in mittelständisch geprägten Unternehmen und Business Units mit 51 bis 2.500 Mitarbeitenden zum Einsatz.

Inhaltlich dominieren weiterhin Change Management und Restrukturierung. 35 Prozent der Projekte hatten ihren Schwerpunkt im Change Management, 32 Prozent entfielen auf Krise, Sanierung oder Restrukturierung. Das bestätigt: Interim Management bleibt ein Instrument für anspruchsvolle Situationen, in denen Führung nicht nur geplant, sondern unmittelbar wirksam werden muss.

KI-Schub im Management: Nutzung steigt deutlich

Ein besonders dynamisches Feld ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz. 45 Prozent der befragten Interim Manager haben in ihren Projekten KI eingesetzt – ein Anstieg um 19 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Besonders relevant sind generative KI-Systeme wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini. Sie werden vor allem für Datenanalysen, Textautomatisierung, Strukturierung und strategische Konzeption genutzt.

„KI- und Datenverständnis zählen nun zu den wichtigsten Kompetenzen für die kommenden Jahre. Qualität und Erfahrung zahlen sich messbar aus – auch und gerade im Zusammenspiel mit neuen Technologien“, so Dana Barzingi, Geschäftsführer von Heuse Interim.

Marktdynamik 2025: Qualität, Wirkung und messbarer Beitrag

Die Marktdynamik im Interim Management bleibt anspruchsvoll. Unternehmen prüfen genauer, wem sie kritische Projekte anvertrauen. Das spiegelt sich auch in der gestiegenen Lead-to-Deal-Ratio wider: Im Durchschnitt braucht es 4,5 Anfragen bis zum Abschluss eines Vertrags.

Zunehmend wichtig wird der nachweisbare Wertbeitrag von Interim Management. Die Studie zeigt: 69 Prozent der Befragten bestätigen mindes­tens den doppelten Return-on-Interim-Management (RoIM), 13 Prozent sogar einen Faktor von mehr als 10.

Fazit

Die Studie macht deutlich: Interim Management entwickelt sich weiter. Es bleibt ein bewährtes Instrument zur Überbrückung von Führungsengpässen, wird aber immer stärker auch als strategische Ressource für Transformation, Wissenstransfer und Zukunftsfähigkeit verstanden.

Auch das Kompetenzprofil im Interim Management verändert sich: Neben klassischer Führungserfahrung gewinnen technologische Offenheit, Datenverständnis und die Fähigkeit, KI sinnvoll in Geschäftsprozesse einzubinden, deutlich an Bedeutung. Für 2026 zählen Change- und Transformationsmanagement, generationenübergreifende Führung, unternehmerisches Denken sowie KI- und Datenverständnis zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren.





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Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit mehr als 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.





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