Quartalsstudie Q2/2026: Interesse an Interim Management bleibt stabil, Vertragsbereitschaft weiterhin verhalten

Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)


Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)

Der Interim Management-Markt zeigt sich im zweiten Quartal 2026 insgesamt stabil. Das heißt in diesem Zusammenhang vor allem: Interim Management bleibt gefragt, Entscheidungen werden jedoch weiterhin mit Bedacht getroffen.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Quartalsstudie von Heuse Interim, für die regelmäßig Führungskräfte der Interim Management-Provider aus der D-A-CH-Region befragt werden. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild. Das Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt auf einem vergleichsweise hohen Niveau, während die Bereitschaft zum Abschluss neuer Verträge weiterhin zurückhaltend eingeschätzt wird. Auch bei der Einschätzung der Verfügbarkeit zeigt sich eine leichte Veränderung.

Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt hoch

Im zweiten Quartal 2026 bewerten 40 Prozent der befragten Provider das Interesse ihrer Kunden an Kandidatenvorschlägen positiv, 50 Prozent neutral und zehn Prozent niedrig. Damit bleibt die Nachfrage auf einem stabilen Niveau. Zugleich ist der Anteil negativer Einschätzungen gegenüber dem Vorquartal leicht zurückgegangen.

Vertragsbereitschaft bleibt verhalten

Anders stellt sich die Lage bei der Bereitschaft dar, neue Verträge abzuschließen. Hier sprechen nur zehn Prozent der befragten Provider von einer positiven Entwicklung, 60 Prozent von einer neutralen und 30 Prozent von einer niedrigen Einschätzung.

Die Abschlussseite bleibt damit ähnlich zurückhaltend wie in den Vorquartalen. Die Daten deuten darauf hin, dass sich Unternehmen zwar weiterhin mit Interim Management-Lösungen beschäftigen, Entscheidungen über konkrete Vertragsabschlüsse jedoch sorgfältig abwägen.

Einschätzung der Verfügbarkeit leicht verändert

Auch die Einschätzung der Verfügbarkeit von Interim Managern bleibt insgesamt auf einem hohen Niveau, verändert sich jedoch leicht. Drei Viertel der befragten Provider bewerten die Verfügbarkeit angesprochener Interim Manager im zweiten Quartal 2026 positiv, 20 Prozent neutral und fünf Prozent niedrig.

Im Vergleich zum Vorquartal fällt die positive Einschätzung damit etwas niedriger aus. Interim Manager sind aus Sicht der befragten Provider also weiterhin gut verfügbar, jedoch nicht mehr ganz so uneingeschränkt wie zuvor.

Prognose für das dritte Quartal 2026: Mehrheit erwartet Stabilität

Mit Blick auf das dritte Quartal 2026 dominiert bei den befragten Providern die Erwartung einer stabilen Entwicklung. Drei Viertel rechnen mit einer neutralen Marktlage. Damit fällt die Prognose neutraler aus als im Vorquartal: Für Q2/2026 hatten noch 22 Prozent eine positive, 56 Prozent eine neutrale und 22 Prozent eine niedrige Entwicklung erwartet.

Fazit: Interim Management bleibt gefragt, der Markt agiert jedoch umsichtig

Die aktuelle Quartalsstudie zeigt einen Interim Management-Markt, der sich im zweiten Quartal 2026 stabil präsentiert. Das Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt hoch, negative Einschätzungen gehen zurück und auch die Einschätzung der Verfügbarkeit bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig bleibt die Bereitschaft, neue Verträge abzuschließen, verhalten.

Das spricht für einen Markt, in dem Interim Management weiterhin als relevante Option wahrgenommen wird, Entscheidungen jedoch sorgfältig vorbereitet und abgewogen werden. Für Unternehmen dürfte es daher besonders wichtig sein, Mandate klar zu definieren, Verantwortung eindeutig zuzuordnen und den angestrebten Beitrag eines Interim Managers präzise zu beschreiben. So kann aus grundsätzlichem Interesse eher konkrete Umsetzung werden.





Weitere Studien von Ludwig Heuse GmbH interim-management.de finden Sie hier.

Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.



Mit dem nun beschlossenen Reformpaket der Bundesregierung liegen 34 umfassende Maßnahmen zur Modernisierung des Landes vor. Aus Sicht der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. fehlt jedoch ein entscheidender Erfolgsfaktor: die konsequente und schnelle Umsetzung in der Praxis. Die DDIM schlägt daher einen 35. Reformpunkt vor. Damit greift sie das beschlossene Reformpaket der Bundesregierung auf und weist auf einen entscheidenden Erfolgsfaktor hin: Umsetzungskompetenz.

KI wird im Interim Management erst dann zum Erfolgsfaktor, wenn Führung, Kontext und konsequente Umsetzung zusammenkommen. Der Nachbericht der DDIM – Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. zeigt anhand der Fachtagung KI 2026, warum Human in the Lead, eine durchdachte Arbeitsarchitektur und verantwortungsvolle Governance über den nachhaltigen Einsatz Künstlicher Intelligenz entscheiden. Praxisbeispiele, Expertenimpulse und konkrete Erkenntnisse verdeutlichen, welche Schlüsselrolle Interim Managerinnen und Interim Manager in der KI-Transformation übernehmen können.

Neue Studie von Heuse Interim: Interim Management-Marktgeschehen in der D-A-CH Region

Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)


Seit 2001 veröffentlicht Heuse Interim jährlich seine Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region. An der aktuellen Studie „Interim Management-Marktgeschehen 2025“ haben erneut mehr als 700 Interim Manager teilgenommen und ihre wertvollen Einblicke geteilt. Die zentrale Erkenntnis: Die Marktlage bleibt anspruchsvoll, zugleich zeigen sich positive Signale für die Zukunft. Demografischer Wandel, wachsender Transformationsdruck sowie steigender Restrukturierungs- und Innovationsbedarf machen Interim Management weiterhin zu einem wichtigen Management-Instrument für Organisationen, die handlungs- und zukunftsfähig bleiben wollen.

Demografischer Wandel als Treiber für Erfahrung und Führung

Der demografische Wandel wird zu einem der prägenden Faktoren für den Interim Management-Markt. 58 Prozent der befragten Interim Manager erwarten, dass die älter werdende Belegschaft die Nachfrage nach externer Managementkompetenz positiv beeinflussen wird. Gleichzeitig sehen 74 Prozent im Austritt der Babyboomer eine strukturelle Lücke, die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellt.

Dabei geht es nicht allein um kurzfristig zu besetzende Vakanzen. Gefragt sind Erfahrung, Führungssicherheit und die Fähigkeit, Wissen in Organisationen zu halten oder gezielt weiterzugeben. 62 Prozent der Befragten nennen den Verlust von Erfahrungswissen als zentrale Herausforderung, 47 Prozent verweisen auf die sinkende Verfügbarkeit erfahrener Führungskräfte.

Auch der Generationenwandel verändert die Anforderungen an Führung. 76 Prozent der Interim Manager nehmen unterschiedliche Erwartungen zwischen den Generationen wahr, insbesondere bei Digitalisierung und Transparenz sowie bei Werten und Unternehmenskultur. Interim Management wird damit zunehmend zur Brücke zwischen Erfahrung, Veränderungsbereitschaft und neuen Arbeitsrealitäten.

„Interim Management ist heute weit mehr als das Überbrücken einer Vakanz. Es verbindet Erfahrung mit Umsetzungskraft – und genau diese Verbindung wird in Zeiten von Demografie, Transformation und technologischem Wandel entscheidend“, so Christine Feuerstein, Geschäftsführerin von Heuse Interim.

Industrie im Wandel: Maschinen- und Anlagenbau übernimmt Spitzenposition

Auch beim Blick auf die Branchen zeigt sich Bewegung. Erstmals liegt der Maschinen- und Anlagenbau mit 18 Prozent vor der Automotive-Branche, die auf 15 Prozent kommt. Damit verschiebt sich das stärkste Einsatzfeld der Interim Manager sichtbar in Richtung industrieller Kernbereiche, in denen Restrukturierung, Innovation und operative Anpassungsfähigkeit besonders gefragt sind.

Auf den weiteren Plätzen folgen die Metall- und Elektroindustrie mit 12 Prozent sowie Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik und Healthcare mit 9 Prozent. Besonders häufig kommen Interim Manager in mittelständisch geprägten Unternehmen und Business Units mit 51 bis 2.500 Mitarbeitenden zum Einsatz.

Inhaltlich dominieren weiterhin Change Management und Restrukturierung. 35 Prozent der Projekte hatten ihren Schwerpunkt im Change Management, 32 Prozent entfielen auf Krise, Sanierung oder Restrukturierung. Das bestätigt: Interim Management bleibt ein Instrument für anspruchsvolle Situationen, in denen Führung nicht nur geplant, sondern unmittelbar wirksam werden muss.

KI-Schub im Management: Nutzung steigt deutlich

Ein besonders dynamisches Feld ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz. 45 Prozent der befragten Interim Manager haben in ihren Projekten KI eingesetzt – ein Anstieg um 19 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Besonders relevant sind generative KI-Systeme wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini. Sie werden vor allem für Datenanalysen, Textautomatisierung, Strukturierung und strategische Konzeption genutzt.

„KI- und Datenverständnis zählen nun zu den wichtigsten Kompetenzen für die kommenden Jahre. Qualität und Erfahrung zahlen sich messbar aus – auch und gerade im Zusammenspiel mit neuen Technologien“, so Dana Barzingi, Geschäftsführer von Heuse Interim.

Marktdynamik 2025: Qualität, Wirkung und messbarer Beitrag

Die Marktdynamik im Interim Management bleibt anspruchsvoll. Unternehmen prüfen genauer, wem sie kritische Projekte anvertrauen. Das spiegelt sich auch in der gestiegenen Lead-to-Deal-Ratio wider: Im Durchschnitt braucht es 4,5 Anfragen bis zum Abschluss eines Vertrags.

Zunehmend wichtig wird der nachweisbare Wertbeitrag von Interim Management. Die Studie zeigt: 69 Prozent der Befragten bestätigen mindes­tens den doppelten Return-on-Interim-Management (RoIM), 13 Prozent sogar einen Faktor von mehr als 10.

Fazit

Die Studie macht deutlich: Interim Management entwickelt sich weiter. Es bleibt ein bewährtes Instrument zur Überbrückung von Führungsengpässen, wird aber immer stärker auch als strategische Ressource für Transformation, Wissenstransfer und Zukunftsfähigkeit verstanden.

Auch das Kompetenzprofil im Interim Management verändert sich: Neben klassischer Führungserfahrung gewinnen technologische Offenheit, Datenverständnis und die Fähigkeit, KI sinnvoll in Geschäftsprozesse einzubinden, deutlich an Bedeutung. Für 2026 zählen Change- und Transformationsmanagement, generationenübergreifende Führung, unternehmerisches Denken sowie KI- und Datenverständnis zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren.





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Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit mehr als 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.



Deutsche Interim AG: Gute Nachrichten vom Markt für Interim Management

Ein Beitrag von DDIM Partner Tilo Ferrari, CEO // Deutsche Interim AG – Redaktion: Charly Kahle


Das aktuelle Trendbarometer der Deutschen Interim AG überrascht mit vielen guten Nachrichten. Laut der Marktumfrage für das Frühjahr 2026 zeigt sich der Interim Markt trotz des herausfordernden Umfelds insgesamt stabil: Die Auslastung der Befragten ist leicht gestiegen, die Zahl der Mandatslosen gesunken. Eine klare Mehrheit bewertet die eigene Situation weiterhin als zufrieden oder sehr zufrieden. Auch der Blick nach vorn bleibt vorsichtig optimistisch: Rund die Hälfte der Befragten rechnet mit einer positiven Entwicklung des eigenen Geschäfts in den kommenden sechs Monaten.

Gleichzeitig fällt die Einschätzung der allgemeinen Interim-Konjunktur zurückhaltender aus. Viele Marktteilnehmende bewerten die Lage neutral, was die bestehenden Unsicherheiten widerspiegelt.

Messbare Verbesserung bei der Qualität eingehender Projektanfragen

Auffällig ist zudem eine erstmals messbare Verbesserung bei der Qualität eingehender Projektanfragen. Ein deutlich größerer Anteil der Befragten berichtet, dass Anfragen von Unternehmen und Providern besser zum eigenen Leistungsprofil passen als noch in den Vorjahren. Dies deutet auf eine zunehmende Professionalisierung sowohl auf Anbieter- als auch auf Nachfrageseite hin – insbesondere im Hinblick auf Positionierung, Kommunikation und Erwartungsmanagement.

Bei den Tagessätzen zeigt sich ein differenziertes Bild: Je ein Viertel der Befragten konnte Zugewinne verbuchen oder musste Abstriche hinnehmen. Der Hälfte (49 Prozent) gelingt es gegenwärtig, das Preisniveau zu halten.

Fazit: In Summe zeichnet das di-Trendbarometer ein Bild eines widerstandsfähigen Interim-Marktes, der sich bislang erstaunlich unbeeindruckt von konjunkturellen und geopolitischen Risiken zeigt – auch wenn diese weiterhin ein Unsicherheitsfaktor bleiben.

Alle Zahlen des di-Trendbarometer gibt es bei Inside Interim, dem Managerblog der Deutschen Interim AG.





Über die Umfrage: Am di-Trendbarometer Frühjahr 2026 haben 405 Interim Managerinnen und Interim Manager teilgenommen. Die Umfrage erfolgte online zwischen dem 1. März und dem 12. April 2026. Die Einladungen zur Teilnahme wurden bei LinkedIn und über den Newsletter der Deutschen Interim AG versendet. Die Empfänger konnten die Einladungen in ihren Netzwerken weiterverteilen.



Weitere Beiträge der Deutschen Interim AG finden Sie hier.

Tilo Ferrari ist Gründer und CEO der Deutschen Interim AG. Er besetzt mit seinem Team Interim Projekte mit selbstständigen Fach- und Führungskräften und hilft Unternehmen bei Personal-Engpässen und Transformationsprozessen. Tilo Ferrari ist dem Interim Management seit mehr als 10 Jahren eng verbunden. Seinen Einstieg fand er als Vertriebsleiter bei den Management Angels in Frankfurt und wurde dort später Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma und der darüberliegenden Schweizer Holding Magnalia AG. Von Hause aus ist Tilo Ferrari Diplom-Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker mit einem MBA in International Management von der American Graduate School of International Management. Tilo Ferrari engagiert sich ehrenamtlich als Beirat des Intra-Labs für mehr Intrapreneurschip in der Sozialwirtschaft und in seiner Freizeit schätzt er Ausdauersportarten wie Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen.


Die Deutsche Interim AG agiert seit 2019 als unabhängiger Provider für die Vermittlung von Führungskräften im Interim Management und für Projekteinsätze. Zuvor firmierte das Unternehmen erfolgreich als Franchisenehmer der Management Angels. In der Vermittlung von Führungskräften auf Zeit konzentriert sich die Deutsche Interim AG auf die Bereiche Human Resources, Finanzen, Produktion und Digitalisierung – mit folgenden Leistungsversprechen: Kandidatenauswahl in 48 h: Die Deutsche Interim AG ist die kürzeste Verbindung von der Anfrage zur Vermittlung von passenden Fach- und Führungskräften auf Zeit. In der Regel stellen wir spätestens nach 48 Stunden drei passende und verfügbare Kandidatinnen und Kandidaten vor.




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Interim Management bleibt auch in einem herausfordernden Marktumfeld stabil – und zeigt zugleich deutliche Verschiebungen. Die DDIM Marktstudie // 2026 beleuchtet, wie Fachkräftemangel, geopolitische Unsicherheiten und Transformationsdruck die Nachfrage prägen und warum Prognosen für 2026 nur bedingt möglich sind. Auf Basis einer breiten Befragung von rund 800 Interim Managern und Providern liefert die Studie fundierte Einblicke in Marktvolumen, Auslastung und Tagessätze – und damit nicht nur eine Momentaufnahme, sondern konkrete Orientierung für Interim Manager, Provider und Auftraggeber in einem dynamischen Marktumfeld.

Interim Management-Konjunkturlage: Aufwärtstrend setzt sich im 4. Quartal 2025 fort

Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)


Der Interim Management-Markt zeigt im 4. Quartal 2025 eine spürbare Erholung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Quartalsstudie von Heuse Interim, für die regelmäßig Führungskräfte der Interim Management-Provider aus der DACH-Region befragt werden. Die wichtigsten Ergebnisse zu Nachfrage, Vertragsbereitschaft, Verfügbarkeit und Prognose für das erste Quartal 2026 im Überblick:

Interesse der Kunden steigt weiter
Im 4. Quartal 2025 hat das Interesse der Unternehmen an Interim Managern weiter zugenommen. Der Anteil der Provider, die von niedrigem Interesse berichten, ist von 38 Prozent im 3. Quartal auf 14 Prozent im 4. Quartal gesunken. Dies deutet darauf hin, dass Interim Management als flexible und ergebnisorientierte Lösung zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Vertragsbereitschaft steigt deutlich
Die Bereitschaft der Unternehmen, Interim Management-Verträge abzuschließen, ist im 4. Quartal 2025 deutlich gestiegen. Der Anteil der Provider, die eine niedrige Vertragsbereitschaft melden, sank von 52 Prozent im 3. Quartal auf 29 Prozent im 4. Quartal. Ein Signal dafür, dass Unternehmen zunehmend konkrete Abschlussbereitschaft zeigen und über reine Marktsondierungen hinausgehen. Wie bereits in der vergangenen Studie angedeutet, unterstreicht dies das wachsende Vertrauen in die Wirksamkeit von Interim Management und eröffnet Interim Managern sowie Providern neue Chancen.

Verfügbarkeit bleibt nahezu konstant
Auf der Angebotsseite verändert sich die Verfügbarkeit der Interim Manager nur minimal – ein Zeichen dafür, dass der Markt die gestiegene Nachfrage derzeit noch gut bedienen kann.

Prognose für Q1 2026: Gemischte Erwartungen
Mit Blick auf das erste Quartal 2026 zeigen sich die befragten Interim Management-Provider mit gemischten Erwartungen. Die Prognosen für die kommenden Monate bleiben vorsichtig – positive, neutrale und niedrige Erwartungen halten sich die Waage.

Fazit: Interim Management als strategische Option
Die Ergebnisse der Quartalsstudie machen deutlich: Der Interim Management-Markt hat sich im 4. Quartal 2025 weiter erholt. Unternehmen fragen häufiger Interim Manager an und zeigen eine höhere Abschlussbereitschaft als in den Vorquartalen. Dies bestätigt, dass Interim Management ein wertvolles Instrument bleibt, um kurzfristig Managementkapazitäten zu sichern und Transformationsprozesse erfolgreich voranzutreiben.

Für Entscheider bedeutet das: Interim Management bietet gerade in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld die Flexibilität und Expertise, die Unternehmen brauchen, um schnell und zielgerichtet zu handeln.





Weitere Studien von Ludwig Heuse GmbH interim-management.de finden Sie hier.

Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.



Die neue Marktstudie der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM) macht deutlich: Interim Management professionalisiert und differenziert sich weiter – und bleibt damit ein zentrales Instrument für Unternehmen in Umbruchphasen. Die DDIM ist der größte Verband für professionelles Interim Management in Deutschland und Anlaufstelle für Interim Manager, Interim Management Provider und Unternehmen. Die jährliche Befragung zur Marktentwicklung wurde dieses Jahr unter den über 800 Mitgliedern (Interim Manager, selbstständige Führungskräfte und Experten) und rund 30 Partnern (Interim Management Provider / Vermittler) durchgeführt.

The latest market study by DDIM e.V. – Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) makes one thing clear: Interim Management continues to professionalise and diversify, reinforcing its role as a key instrument for companies undergoing periods of transformation. DDIM is the largest professional association for Interim Management in Germany and serves as a central point of contact for Interim Managers, Interim Management Providers and companies. This year’s annual survey on market developments was conducted among more than 800 members (Interim Managers, independent executives and experts) as well as around 30 partners (Interim Management providers and intermediaries).

di-Trendbarometer Q3/2025: Zuversicht vieler Interim Manager schwindet

Ein Beitrag von DDIM Partner Tilo Ferrari, CEO // Deutsche Interim AG – Redaktion: Charly Kahle


Frankfurt. Die Auslastung der Interim Managerinnen und Manager hat sich im zweiten und dritten Quartal 2025 im Gegensatz zur wirtschaftlichen Entwicklung als stabil erwiesen. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen Marktumfrage der Deutschen Interim AG. Laut di-Trendbarometer konnte die Mehrheit der Befragten (52 Prozent) von April bis September mehr als 60 Prozent ihrer Kapazität verkaufen. Zudem sind 55 Prozent der Teilnehmer mit der persönlichen Situation aktuell zufrieden oder sehr zufrieden.

Drei Viertel der Befragten bewerten den Trend eher oder deutlich pessimistisch

Ist also alles im Lot im Interim Markt? Wohl nicht. Im Vergleich zum Jahreswechsel hat die Zufriedenheitsquote deutlich nachgelassen: um neun Punkte von 64 auf 55 Prozent. Zudem blickt die Mehrheit skeptisch auf den Winter und das kommende Frühjahr. Drei Viertel der Befragten äußern sich verhalten oder pessimistisch: 31 Prozent sind mit der aktuellen Nachfrage im Interim Management unzufrieden, fast zehn Prozent sind sogar sehr unzufrieden. 37 Prozent bewerten die Lage als neutral. Nur noch ein Fünftel bewertet die aktuelle Lage positiv. Zum Jahresende waren es nahezu doppelt so viele der Befragten (40 Prozent).

Tilo Ferrari: Forecast Value der Deutschen Interim AG auf Jahreshöchstwert

Tilo Ferrari, CEO der Deutschen Interim AG, schaut zuversichtlicher als viele der Befragten auf die kommenden Wochen und Monate. Er vertraut auf den Forecast Value der Deutschen Interim AG: Er lag im Oktober 2025 auf einem Jahreshöchstwert.

Große Mehrheit strebt Tagessätze zwischen 900 und 1.500 Euro an

Auf vielfachen Wunsch wartet das di-Trendbarometer ab der aktuellen Auflage mit einem neuen Schwerpunkt zum Thema Tagessatz auf. Zwei Ergebnisse seien an dieser Stelle verraten: 43 Prozent der Befragten haben angegeben, zwischen 1.200 und 1.500 Euro an Netto-Tagessatz zu erhalten. Und mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) konnte ihren Tagessatz in den Mandaten der vergangenen sechs Monate durchsetzen.

Alle Zahlen zum Tagessatz und die vielfältigen anderen Ergebnisse des di-Trendbarometers finden Sie bei Inside Interim, dem Managerblog der Deutschen Interim AG.





Über die Umfrage: Am aktuellen di-Trendbarometer Herbst 2025 haben 636 Interim Managerinnen und Interim Manager teilgenommen. Die Umfrage erfolgte online zwischen dem 1. September und dem 5. Oktober 2025. Die Einladungen zur Teilnahme wurden bei LinkedIn und über den Newsletter der Deutschen Interim AG versendet. Die Empfänger konnten die Einladungen in ihren Netzwerken weiterverteilen.



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Tilo Ferrari ist Gründer und CEO der Deutschen Interim AG. Er besetzt mit seinem Team Interim Projekte mit selbstständigen Fach- und Führungskräften und hilft Unternehmen bei Personal-Engpässen und Transformationsprozessen. Tilo Ferrari ist dem Interim Management seit mehr als 10 Jahren eng verbunden. Seinen Einstieg fand er als Vertriebsleiter bei den Management Angels in Frankfurt und wurde dort später Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma und der darüberliegenden Schweizer Holding Magnalia AG. Von Hause aus ist Tilo Ferrari Diplom-Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker mit einem MBA in International Management von der American Graduate School of International Management. Tilo Ferrari engagiert sich ehrenamtlich als Beirat des Intra-Labs für mehr Intrapreneurschip in der Sozialwirtschaft und in seiner Freizeit schätzt er Ausdauersportarten wie Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen.


Die Deutsche Interim AG agiert seit 2019 als unabhängiger Provider für die Vermittlung von Führungskräften im Interim Management und für Projekteinsätze. Zuvor firmierte das Unternehmen erfolgreich als Franchisenehmer der Management Angels. In der Vermittlung von Führungskräften auf Zeit konzentriert sich die Deutsche Interim AG auf die Bereiche Human Resources, Finanzen, Produktion und Digitalisierung – mit folgenden Leistungsversprechen: Kandidatenauswahl in 48 h: Die Deutsche Interim AG ist die kürzeste Verbindung von der Anfrage zur Vermittlung von passenden Fach- und Führungskräften auf Zeit. In der Regel stellen wir spätestens nach 48 Stunden drei passende und verfügbare Kandidatinnen und Kandidaten vor.




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