di-Trendbarometer: Aktuelle Marktumfrage der Deutschen Interim AG noch bis 11. Oktober

Ein Beitrag von DDIM Partner Tilo Ferrari, CEO // Deutsche Interim AG – Redaktion: Charly Kahle


Frankfurt. Es gibt wieder gute Nachrichten: Das Wirtschaftswachstum zieht laut jüngsten Prognosen wieder an. Und es scheint, als hätte es im Interim Geschäft kein ausgeprägtes Sommerloch gegeben. Erleben wir gerade den Beginn eines neuen Aufschwungs für Interim Professionals – oder kommen die positiven Trends in der Breite des Marktes gar nicht an? Die Deutsche Interim AG möchte wissen, wie Sie den Markt erleben. Wie sind Sie ausgelastet – und zu welchen Bedingungen? Wie schauen Sie auf die nächsten Wochen und Monate? Diese und andere Fragen können Sie in der großen di-Marktumfrage noch bis zum 11. Oktober beantworten. Es dauert höchstens zwei Minuten. Jetzt am di-Trendbarometer Herbst 2026 teilnehmen!





Weitere Beiträge der Deutschen Interim AG finden Sie hier.

Tilo Ferrari ist Gründer und CEO der Deutschen Interim AG. Er besetzt mit seinem Team Interim Projekte mit selbstständigen Fach- und Führungskräften und hilft Unternehmen bei Personal-Engpässen und Transformationsprozessen. Tilo Ferrari ist dem Interim Management seit mehr als 10 Jahren eng verbunden. Seinen Einstieg fand er als Vertriebsleiter bei den Management Angels in Frankfurt und wurde dort später Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma und der darüberliegenden Schweizer Holding Magnalia AG. Von Hause aus ist Tilo Ferrari Diplom-Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker mit einem MBA in International Management von der American Graduate School of International Management. Tilo Ferrari engagiert sich ehrenamtlich als Beirat des Intra-Labs für mehr Intrapreneurschip in der Sozialwirtschaft und in seiner Freizeit schätzt er Ausdauersportarten wie Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen.


Die Deutsche Interim AG agiert seit 2019 als unabhängiger Provider für die Vermittlung von Führungskräften im Interim Management und für Projekteinsätze. Zuvor firmierte das Unternehmen erfolgreich als Franchisenehmer der Management Angels. In der Vermittlung von Führungskräften auf Zeit konzentriert sich die Deutsche Interim AG auf die Bereiche Human Resources, Finanzen, Produktion und Digitalisierung – mit folgenden Leistungsversprechen: Kandidatenauswahl in 48 h: Die Deutsche Interim AG ist die kürzeste Verbindung von der Anfrage zur Vermittlung von passenden Fach- und Führungskräften auf Zeit. In der Regel stellen wir spätestens nach 48 Stunden drei passende und verfügbare Kandidatinnen und Kandidaten vor.


Interim-Management-Markt zeigt sich stabil: DDIM Blitzumfrage liefert positive Signale

Eine Studie der DDIM – Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.

Wie entwickelt sich der Interim-Management-Markt im laufenden Jahr? Eine Blitzumfrage der DDIM unter ihren Mitgliedern Ende August 2026 liefert ein aktuelles Stimmungsbild – und ermöglicht einen Vergleich mit den Erwartungen aus der DDIM Marktstudie 2026 vom Beginn des Jahres.

Das Bild ist insgesamt stabil bis vorsichtig positiv: Mehr Interim Manager befinden sich in Mandaten, die Tagessätze halten ihr Niveau und die Marktentwicklung wird günstiger eingeschätzt als noch zu Jahresbeginn. Gleichzeitig bleibt das wirtschaftliche Umfeld anspruchsvoll.

Mehr Interim Manager im Mandat

Zum Zeitpunkt der DDIM Marktstudie 2026 befanden sich rund 60 Prozent der Interim Manager in einem Vollzeit- oder Teilzeitmandat. Gleichzeitig waren 31 Prozent aktiv auf Mandatssuche.

Im August zeigt sich eine günstigere Situation: 68,7 Prozent der Befragten sind aktuell in einem Mandat – 52,3 Prozent in Vollzeit und 16,4 Prozent in einem oder mehreren Teilzeitmandaten. Der Anteil derjenigen, die aktiv nach einem neuen Mandat suchen, liegt bei 21,8 Prozent.



Tagessatz praktisch auf Prognoseniveau

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Tagessätze. Die Marktstudie hatte für 2026 einen durchschnittlichen Tagessatz von 1.317 Euro prognostiziert. Für 2025 wurde ein tatsächlicher Durchschnitt von 1.297 Euro ermittelt.

Die Blitzumfrage kommt nun auf 1.320 Euro. Die Prognose vom Jahresbeginn wurde damit nahezu exakt getroffen. Dabei liegen 56,9 Prozent der angegebenen Tagessätze zwischen 1.001 und 1.400 Euro.

Auch beim Vergleich mit dem vorherigen Mandat zeigt sich ein stabiles Bild: 30,1 Prozent der Befragten konnten einen höheren Tagessatz durchsetzen, 47,3 Prozent hielten ihr bisheriges Niveau und 22,6 Prozent mussten ihren Tagessatz reduzieren.

Damit konnten insgesamt 77,4 Prozent ihren Tagessatz halten oder steigern. Der Preisdruck bleibt also spürbar, führt jedoch nicht zu einem Rückgang der realisierten Honorare. Das bestätigt das bereits in der Marktstudie beschriebene Spannungsfeld zwischen wahrgenommenem Preisdruck und weitgehend stabilen Tagessätzen.



Mandatslaufzeiten werden kürzer

Bei der Mandatsdauer setzt sich ebenfalls die zu Jahresbeginn erkennbare Tendenz zu kürzeren Laufzeiten fort. Die Marktstudie ging für 2026 von durchschnittlich 10,7 Monaten aus.

In der Blitzumfrage liegt die geplante Laufzeit bei durchschnittlich 10,3 Monaten, der Median bei neun Monaten. Rund 40,5 Prozent der aktuellen Mandate sind auf höchstens sechs Monate angelegt.

Marktstimmung besser als zu Jahresbeginn erwartet

Auch die Einschätzung der allgemeinen Marktentwicklung fällt im August günstiger aus als zu Jahresbeginn prognostiziert.

In der DDIM Marktstudie zu Jahresbeginn gingen nur 31,6 Prozent der Interim Manager von einer positiven Entwicklung aus, während 38,6 Prozent eine negative Entwicklung erwarteten.

In der Blitzumfrage bewerten nun 41,9 Prozent die Entwicklung seit Jahresbeginn positiv, 28,0 Prozent sehen keine wesentliche Veränderung und 30,1 Prozent beurteilen sie negativ.

Damit fällt das aktuelle Stimmungsbild insgesamt deutlich besser aus als die Prognose vom Jahresbeginn – bleibt aber differenziert.

Damit passen die Ergebnisse der DDIM Blitzumfrage in der Tendenz zu aktuellen Konjunktursignalen für Selbstständige insgesamt. Der Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex für Selbstständige verbesserte sich im Juli 2026 um über drei Punkte. Soloselbstständige und Kleinstunternehmen in Deutschland blickten damit etwas optimistischer auf die kommenden Monate, wenn auch auf niedrigem Niveau.



Interim Management Branche blickt vorsichtig optimistisch auf das 4. Quartal 2026

Die DDIM Blitzumfrage zeichnet damit ein insgesamt ermutigendes, aber realistisches Bild. Die Mandatssituation hat sich gegenüber dem Jahresbeginn verbessert, Tagessätze bewegen sich stabil auf dem prognostizierten Niveau und die Marktentwicklung wird positiver beurteilt als erwartet.

Gleichzeitig bleiben Preisdruck, kürzere Laufzeiten und Schwierigkeiten bei der Mandatssuche für eine relevante Gruppe von Interim Managern bestehen.

Das Zwischenfazit für 2026 lautet daher: Der Interim-Management-Markt behauptet sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld – und zeigt sich zur zweiten Jahreshälfte robuster als noch zu Jahresbeginn erwartet.



Die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM) ist die führende Branchenvertretung für professionelles Interim Management in Deutschland. Die Hauptaufgaben des Berufs- und Wirtschaftsverbandes sind die Wahrung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder und die nachhaltige Förderung des Interim Managements in Deutschland.

Die DDIM definiert die Berufsstandards, fördert die Qualitätssicherung und unterstützt den Wissenstransfer ihrer Mitglieder. Die Mitgliedschaft in der Dachgesellschaft gilt als Ausweis für hohe Qualität und Kompetenz im Interim Management.

Die Dachgesellschaft widmet sich der öffentlichen Anerkennung und dem beständigen Wachstum der Branche. Als ihre international vernetzte Stimme versorgt sie Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit mit relevanten Informationen und ist Ansprechpartner für alle Fragen zum Interim Management. Die legitimen Interessen ihrer Mitglieder vertritt sie unabhängig und überparteilich.

Kontakt:

Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.
Geschäftsstelle
Lindenstr. 14 / Hinterhaus
50674 Köln

Telefon: +49 221 92428-555
E-Mail: info@ddim.de



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Quartalsstudie Q2/2026: Interesse an Interim Management bleibt stabil, Vertragsbereitschaft weiterhin verhalten

Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)


Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)

Der Interim Management-Markt zeigt sich im zweiten Quartal 2026 insgesamt stabil. Das heißt in diesem Zusammenhang vor allem: Interim Management bleibt gefragt, Entscheidungen werden jedoch weiterhin mit Bedacht getroffen.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Quartalsstudie von Heuse Interim, für die regelmäßig Führungskräfte der Interim Management-Provider aus der D-A-CH-Region befragt werden. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild. Das Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt auf einem vergleichsweise hohen Niveau, während die Bereitschaft zum Abschluss neuer Verträge weiterhin zurückhaltend eingeschätzt wird. Auch bei der Einschätzung der Verfügbarkeit zeigt sich eine leichte Veränderung.

Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt hoch

Im zweiten Quartal 2026 bewerten 40 Prozent der befragten Provider das Interesse ihrer Kunden an Kandidatenvorschlägen positiv, 50 Prozent neutral und zehn Prozent niedrig. Damit bleibt die Nachfrage auf einem stabilen Niveau. Zugleich ist der Anteil negativer Einschätzungen gegenüber dem Vorquartal leicht zurückgegangen.

Vertragsbereitschaft bleibt verhalten

Anders stellt sich die Lage bei der Bereitschaft dar, neue Verträge abzuschließen. Hier sprechen nur zehn Prozent der befragten Provider von einer positiven Entwicklung, 60 Prozent von einer neutralen und 30 Prozent von einer niedrigen Einschätzung.

Die Abschlussseite bleibt damit ähnlich zurückhaltend wie in den Vorquartalen. Die Daten deuten darauf hin, dass sich Unternehmen zwar weiterhin mit Interim Management-Lösungen beschäftigen, Entscheidungen über konkrete Vertragsabschlüsse jedoch sorgfältig abwägen.

Einschätzung der Verfügbarkeit leicht verändert

Auch die Einschätzung der Verfügbarkeit von Interim Managern bleibt insgesamt auf einem hohen Niveau, verändert sich jedoch leicht. Drei Viertel der befragten Provider bewerten die Verfügbarkeit angesprochener Interim Manager im zweiten Quartal 2026 positiv, 20 Prozent neutral und fünf Prozent niedrig.

Im Vergleich zum Vorquartal fällt die positive Einschätzung damit etwas niedriger aus. Interim Manager sind aus Sicht der befragten Provider also weiterhin gut verfügbar, jedoch nicht mehr ganz so uneingeschränkt wie zuvor.

Prognose für das dritte Quartal 2026: Mehrheit erwartet Stabilität

Mit Blick auf das dritte Quartal 2026 dominiert bei den befragten Providern die Erwartung einer stabilen Entwicklung. Drei Viertel rechnen mit einer neutralen Marktlage. Damit fällt die Prognose neutraler aus als im Vorquartal: Für Q2/2026 hatten noch 22 Prozent eine positive, 56 Prozent eine neutrale und 22 Prozent eine niedrige Entwicklung erwartet.

Fazit: Interim Management bleibt gefragt, der Markt agiert jedoch umsichtig

Die aktuelle Quartalsstudie zeigt einen Interim Management-Markt, der sich im zweiten Quartal 2026 stabil präsentiert. Das Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt hoch, negative Einschätzungen gehen zurück und auch die Einschätzung der Verfügbarkeit bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig bleibt die Bereitschaft, neue Verträge abzuschließen, verhalten.

Das spricht für einen Markt, in dem Interim Management weiterhin als relevante Option wahrgenommen wird, Entscheidungen jedoch sorgfältig vorbereitet und abgewogen werden. Für Unternehmen dürfte es daher besonders wichtig sein, Mandate klar zu definieren, Verantwortung eindeutig zuzuordnen und den angestrebten Beitrag eines Interim Managers präzise zu beschreiben. So kann aus grundsätzlichem Interesse eher konkrete Umsetzung werden.





Weitere Studien von Ludwig Heuse GmbH interim-management.de finden Sie hier.

Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.





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Mit dem nun beschlossenen Reformpaket der Bundesregierung liegen 34 umfassende Maßnahmen zur Modernisierung des Landes vor. Aus Sicht der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. fehlt jedoch ein entscheidender Erfolgsfaktor: die konsequente und schnelle Umsetzung in der Praxis. Die DDIM schlägt daher einen 35. Reformpunkt vor. Damit greift sie das beschlossene Reformpaket der Bundesregierung auf und weist auf einen entscheidenden Erfolgsfaktor hin: Umsetzungskompetenz.

KI wird im Interim Management erst dann zum Erfolgsfaktor, wenn Führung, Kontext und konsequente Umsetzung zusammenkommen. Der Nachbericht der DDIM – Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. zeigt anhand der Fachtagung KI 2026, warum Human in the Lead, eine durchdachte Arbeitsarchitektur und verantwortungsvolle Governance über den nachhaltigen Einsatz Künstlicher Intelligenz entscheiden. Praxisbeispiele, Expertenimpulse und konkrete Erkenntnisse verdeutlichen, welche Schlüsselrolle Interim Managerinnen und Interim Manager in der KI-Transformation übernehmen können.

Neue Studie von Heuse Interim: Interim Management-Marktgeschehen in der D-A-CH Region

Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)


Seit 2001 veröffentlicht Heuse Interim jährlich seine Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region. An der aktuellen Studie „Interim Management-Marktgeschehen 2025“ haben erneut mehr als 700 Interim Manager teilgenommen und ihre wertvollen Einblicke geteilt. Die zentrale Erkenntnis: Die Marktlage bleibt anspruchsvoll, zugleich zeigen sich positive Signale für die Zukunft. Demografischer Wandel, wachsender Transformationsdruck sowie steigender Restrukturierungs- und Innovationsbedarf machen Interim Management weiterhin zu einem wichtigen Management-Instrument für Organisationen, die handlungs- und zukunftsfähig bleiben wollen.

Demografischer Wandel als Treiber für Erfahrung und Führung

Der demografische Wandel wird zu einem der prägenden Faktoren für den Interim Management-Markt. 58 Prozent der befragten Interim Manager erwarten, dass die älter werdende Belegschaft die Nachfrage nach externer Managementkompetenz positiv beeinflussen wird. Gleichzeitig sehen 74 Prozent im Austritt der Babyboomer eine strukturelle Lücke, die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellt.

Dabei geht es nicht allein um kurzfristig zu besetzende Vakanzen. Gefragt sind Erfahrung, Führungssicherheit und die Fähigkeit, Wissen in Organisationen zu halten oder gezielt weiterzugeben. 62 Prozent der Befragten nennen den Verlust von Erfahrungswissen als zentrale Herausforderung, 47 Prozent verweisen auf die sinkende Verfügbarkeit erfahrener Führungskräfte.

Auch der Generationenwandel verändert die Anforderungen an Führung. 76 Prozent der Interim Manager nehmen unterschiedliche Erwartungen zwischen den Generationen wahr, insbesondere bei Digitalisierung und Transparenz sowie bei Werten und Unternehmenskultur. Interim Management wird damit zunehmend zur Brücke zwischen Erfahrung, Veränderungsbereitschaft und neuen Arbeitsrealitäten.

„Interim Management ist heute weit mehr als das Überbrücken einer Vakanz. Es verbindet Erfahrung mit Umsetzungskraft – und genau diese Verbindung wird in Zeiten von Demografie, Transformation und technologischem Wandel entscheidend“, so Christine Feuerstein, Geschäftsführerin von Heuse Interim.

Industrie im Wandel: Maschinen- und Anlagenbau übernimmt Spitzenposition

Auch beim Blick auf die Branchen zeigt sich Bewegung. Erstmals liegt der Maschinen- und Anlagenbau mit 18 Prozent vor der Automotive-Branche, die auf 15 Prozent kommt. Damit verschiebt sich das stärkste Einsatzfeld der Interim Manager sichtbar in Richtung industrieller Kernbereiche, in denen Restrukturierung, Innovation und operative Anpassungsfähigkeit besonders gefragt sind.

Auf den weiteren Plätzen folgen die Metall- und Elektroindustrie mit 12 Prozent sowie Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik und Healthcare mit 9 Prozent. Besonders häufig kommen Interim Manager in mittelständisch geprägten Unternehmen und Business Units mit 51 bis 2.500 Mitarbeitenden zum Einsatz.

Inhaltlich dominieren weiterhin Change Management und Restrukturierung. 35 Prozent der Projekte hatten ihren Schwerpunkt im Change Management, 32 Prozent entfielen auf Krise, Sanierung oder Restrukturierung. Das bestätigt: Interim Management bleibt ein Instrument für anspruchsvolle Situationen, in denen Führung nicht nur geplant, sondern unmittelbar wirksam werden muss.

KI-Schub im Management: Nutzung steigt deutlich

Ein besonders dynamisches Feld ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz. 45 Prozent der befragten Interim Manager haben in ihren Projekten KI eingesetzt – ein Anstieg um 19 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Besonders relevant sind generative KI-Systeme wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini. Sie werden vor allem für Datenanalysen, Textautomatisierung, Strukturierung und strategische Konzeption genutzt.

„KI- und Datenverständnis zählen nun zu den wichtigsten Kompetenzen für die kommenden Jahre. Qualität und Erfahrung zahlen sich messbar aus – auch und gerade im Zusammenspiel mit neuen Technologien“, so Dana Barzingi, Geschäftsführer von Heuse Interim.

Marktdynamik 2025: Qualität, Wirkung und messbarer Beitrag

Die Marktdynamik im Interim Management bleibt anspruchsvoll. Unternehmen prüfen genauer, wem sie kritische Projekte anvertrauen. Das spiegelt sich auch in der gestiegenen Lead-to-Deal-Ratio wider: Im Durchschnitt braucht es 4,5 Anfragen bis zum Abschluss eines Vertrags.

Zunehmend wichtig wird der nachweisbare Wertbeitrag von Interim Management. Die Studie zeigt: 69 Prozent der Befragten bestätigen mindes­tens den doppelten Return-on-Interim-Management (RoIM), 13 Prozent sogar einen Faktor von mehr als 10.

Fazit

Die Studie macht deutlich: Interim Management entwickelt sich weiter. Es bleibt ein bewährtes Instrument zur Überbrückung von Führungsengpässen, wird aber immer stärker auch als strategische Ressource für Transformation, Wissenstransfer und Zukunftsfähigkeit verstanden.

Auch das Kompetenzprofil im Interim Management verändert sich: Neben klassischer Führungserfahrung gewinnen technologische Offenheit, Datenverständnis und die Fähigkeit, KI sinnvoll in Geschäftsprozesse einzubinden, deutlich an Bedeutung. Für 2026 zählen Change- und Transformationsmanagement, generationenübergreifende Führung, unternehmerisches Denken sowie KI- und Datenverständnis zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren.





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Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit mehr als 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.





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Interim Management bleibt auch in einem herausfordernden Marktumfeld stabil – und zeigt zugleich deutliche Verschiebungen. Die DDIM Marktstudie // 2026 beleuchtet, wie Fachkräftemangel, geopolitische Unsicherheiten und Transformationsdruck die Nachfrage prägen und warum Prognosen für 2026 nur bedingt möglich sind. Auf Basis einer breiten Befragung von rund 800 Interim Managern und Providern liefert die Studie fundierte Einblicke in Marktvolumen, Auslastung und Tagessätze – und damit nicht nur eine Momentaufnahme, sondern konkrete Orientierung für Interim Manager, Provider und Auftraggeber in einem dynamischen Marktumfeld.

Interim Management-Konjunkturlage: Aufwärtstrend setzt sich im 4. Quartal 2025 fort

Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)


Der Interim Management-Markt zeigt im 4. Quartal 2025 eine spürbare Erholung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Quartalsstudie von Heuse Interim, für die regelmäßig Führungskräfte der Interim Management-Provider aus der DACH-Region befragt werden. Die wichtigsten Ergebnisse zu Nachfrage, Vertragsbereitschaft, Verfügbarkeit und Prognose für das erste Quartal 2026 im Überblick:

Interesse der Kunden steigt weiter
Im 4. Quartal 2025 hat das Interesse der Unternehmen an Interim Managern weiter zugenommen. Der Anteil der Provider, die von niedrigem Interesse berichten, ist von 38 Prozent im 3. Quartal auf 14 Prozent im 4. Quartal gesunken. Dies deutet darauf hin, dass Interim Management als flexible und ergebnisorientierte Lösung zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Vertragsbereitschaft steigt deutlich
Die Bereitschaft der Unternehmen, Interim Management-Verträge abzuschließen, ist im 4. Quartal 2025 deutlich gestiegen. Der Anteil der Provider, die eine niedrige Vertragsbereitschaft melden, sank von 52 Prozent im 3. Quartal auf 29 Prozent im 4. Quartal. Ein Signal dafür, dass Unternehmen zunehmend konkrete Abschlussbereitschaft zeigen und über reine Marktsondierungen hinausgehen. Wie bereits in der vergangenen Studie angedeutet, unterstreicht dies das wachsende Vertrauen in die Wirksamkeit von Interim Management und eröffnet Interim Managern sowie Providern neue Chancen.

Verfügbarkeit bleibt nahezu konstant
Auf der Angebotsseite verändert sich die Verfügbarkeit der Interim Manager nur minimal – ein Zeichen dafür, dass der Markt die gestiegene Nachfrage derzeit noch gut bedienen kann.

Prognose für Q1 2026: Gemischte Erwartungen
Mit Blick auf das erste Quartal 2026 zeigen sich die befragten Interim Management-Provider mit gemischten Erwartungen. Die Prognosen für die kommenden Monate bleiben vorsichtig – positive, neutrale und niedrige Erwartungen halten sich die Waage.

Fazit: Interim Management als strategische Option
Die Ergebnisse der Quartalsstudie machen deutlich: Der Interim Management-Markt hat sich im 4. Quartal 2025 weiter erholt. Unternehmen fragen häufiger Interim Manager an und zeigen eine höhere Abschlussbereitschaft als in den Vorquartalen. Dies bestätigt, dass Interim Management ein wertvolles Instrument bleibt, um kurzfristig Managementkapazitäten zu sichern und Transformationsprozesse erfolgreich voranzutreiben.

Für Entscheider bedeutet das: Interim Management bietet gerade in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld die Flexibilität und Expertise, die Unternehmen brauchen, um schnell und zielgerichtet zu handeln.





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Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.





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DDIM Marktstudie 2026: Interim Management behauptet sich in anspruchsvollem Marktumfeld

Eine Pressemitteilung der DDIM – Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.


Köln, 20.02.2026. Die neue Marktstudie der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM) macht deutlich: Interim Management professionalisiert und differenziert sich weiter – und bleibt damit ein zentrales Instrument für Unternehmen in Umbruchphasen.



2025 herausfordernd, 2026 mit verhaltenem Optimismus

2025 blieb für die Branche anspruchsvoll: Fachkräftemangel, politische Unsicherheiten und geopolitische Spannungen führten auf Kundenseite zu Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen. Dennoch blicken 62 Prozent der Interim Manager für 2026 vorsichtig optimistisch nach vorn:

Die Auslastung erholt sich leicht von 79 Prozent in 2025 auf prognostizierte 81 Prozent in 2026. Das Gesamtmarktvolumen wird auf rund 2,7 Mrd. Euro geschätzt. Und die durchschnittlichen Tagessätze bleiben stabil: Für 2026 liegt der prognostizierte Wert bei 1.317 Euro. Parallel wächst das Angebot: Für 2026 prognostiziert die Studie rund 12.500 Interim Manager am Markt. Für Auftraggeber bedeutet das eine größere Auswahl – bei Nischen- und Spezialthemen.

Dr. Marei Strack, Vorstandsvorsitzende der DDIM, erklärt: „Diese Kennzahlen zeigen, dass Unternehmen den Wert professionellen Interim Managements anerkennen. Gefragt sind weiterhin erfahrene und umsetzungsstarke Interim Manager, die Verantwortung übernehmen und schnell Ergebnisse liefern.“

Automotive-Sektor: spürbar in der Transformation

Die Dynamik der deutschen Wirtschaft zeigt sich besonders im Automotive-Sektor: Die Branche befindet sich weiterhin in einer tiefgreifenden Transformation, geprägt von Elektromobilität, strukturellem Kostendruck und veränderten Marktbedingungen. Diese Entwicklung spiegelt sich unmittelbar in den Interim-Projekten wider:

Der Anteil der Mandate im Bereich Automotive (Zulieferer) ist von 11,6 Prozent im Vorjahr auf 7,9 Prozent in 2026 gesunken. Damit fällt die Branche erstmals vom Spitzenplatz auf Rang vier zurück. Dr. Strack: „Die Auto-Industrie orientiert sich neu. Die Nachfrage nach Interim Managern verlagert sich aktuell sichtbar in andere Transformations- und Zukunftsfelder.“



DDIM: Orientierung und Professionalität im Interim Management

Die Marktstudie 2026 zeigt einen anspruchsvollen Markt: strukturelle Verschiebungen zwischen Branchen, ein wachsendes Angebot an Interim Managern und eine zunehmende Differenzierung von Profilen und Einsatzfeldern. Für Unternehmen bedeutet das mehr Auswahl – zugleich aber höhere Anforderungen an Einordnung, Qualitätssicherung und professionelle Auswahlprozesse. Genau hier schafft die DDIM Transparenz und Orientierung.

Als Berufs- und Wirtschaftsverband und zugleich Community für professionelle Interim Manager bündelt sie Know-how und stärkt die Weiterentwicklung des Marktes. In 18 Fachgruppen wird Expertise systematisch vertieft; Fachveranstaltungen sowie bundesweite und internationale Netzwerke fördern Wissensaustausch und Kompetenzaufbau.

Dr. Marei Strack betont: „Interim Management ist ein professioneller Markt mit klaren Anforderungen an Kompetenz und Umsetzungskraft. Die DDIM macht diese Professionalität sichtbar und schafft Transparenz – sowohl für unsere Mitglieder als auch für Auftraggeber, die in Transformationsphasen auf erfahrene Führungskräfte auf Zeit setzen.“

Gesamte Marktstudie auf Anfrage erhältlich

Sie können sich hier zur DDIM Marktstudie 2026 anmelden und erhalten Zugang zu den vollständigen Ergebnissen, Analysen und Einordnungen, sobald die Studie vollständig aufbereitet ist.




Die DDIM ist der größte Verband für professionelles Interim Management in Deutschland und Anlaufstelle für Interim Manager, Interim Management Provider und Unternehmen. Die jährliche Befragung zur Marktentwicklung wurde dieses Jahr unter den über 800 Mitgliedern (Interim Manager, selbstständige Führungskräfte und Experten) und rund 30 Partnern (Interim Management Provider / Vermittler) durchgeführt. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Dr. Marei Strack
Vorstandsvorsitzende DDIM
info@ddim.de



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Die neue Marktstudie der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM) macht deutlich: Interim Management professionalisiert und differenziert sich weiter – und bleibt damit ein zentrales Instrument für Unternehmen in Umbruchphasen. Die DDIM ist der größte Verband für professionelles Interim Management in Deutschland und Anlaufstelle für Interim Manager, Interim Management Provider und Unternehmen. Die jährliche Befragung zur Marktentwicklung wurde dieses Jahr unter den über 800 Mitgliedern (Interim Manager, selbstständige Führungskräfte und Experten) und rund 30 Partnern (Interim Management Provider / Vermittler) durchgeführt.