Interim Management als Schlüssel für nachhaltige Transformation: Wie ein italienischer Automotive-Zulieferer in einer Phase von Restrukturierung, Kapazitätsengpässen und Auftragsverlusten wieder auf Erfolgskurs gebracht wurde. In diesem Praxisbeispiel zeigt Dr. Martin Ludwig Mayr (GOiNTERIM GmbH), wie ein Interim COO durch klare Führung, optimierte Supply-Chain-Prozesse und eine konsequente Einbindung der Mitarbeitenden innerhalb von zehn Monaten die operative Leistungsfähigkeit eines strategisch wichtigen Produktionsstandorts deutlich steigern konnte. Ein eindrucksvoller Beleg dafür, welchen Mehrwert Interim Management in kritischen Unternehmenssituationen schaffen kann.

Neue Studie von Heuse Interim: Interim Management-Marktgeschehen in der D-A-CH Region

Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)


Seit 2001 veröffentlicht Heuse Interim jährlich seine Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region. An der aktuellen Studie „Interim Management-Marktgeschehen 2025“ haben erneut mehr als 700 Interim Manager teilgenommen und ihre wertvollen Einblicke geteilt. Die zentrale Erkenntnis: Die Marktlage bleibt anspruchsvoll, zugleich zeigen sich positive Signale für die Zukunft. Demografischer Wandel, wachsender Transformationsdruck sowie steigender Restrukturierungs- und Innovationsbedarf machen Interim Management weiterhin zu einem wichtigen Management-Instrument für Organisationen, die handlungs- und zukunftsfähig bleiben wollen.

Demografischer Wandel als Treiber für Erfahrung und Führung

Der demografische Wandel wird zu einem der prägenden Faktoren für den Interim Management-Markt. 58 Prozent der befragten Interim Manager erwarten, dass die älter werdende Belegschaft die Nachfrage nach externer Managementkompetenz positiv beeinflussen wird. Gleichzeitig sehen 74 Prozent im Austritt der Babyboomer eine strukturelle Lücke, die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellt.

Dabei geht es nicht allein um kurzfristig zu besetzende Vakanzen. Gefragt sind Erfahrung, Führungssicherheit und die Fähigkeit, Wissen in Organisationen zu halten oder gezielt weiterzugeben. 62 Prozent der Befragten nennen den Verlust von Erfahrungswissen als zentrale Herausforderung, 47 Prozent verweisen auf die sinkende Verfügbarkeit erfahrener Führungskräfte.

Auch der Generationenwandel verändert die Anforderungen an Führung. 76 Prozent der Interim Manager nehmen unterschiedliche Erwartungen zwischen den Generationen wahr, insbesondere bei Digitalisierung und Transparenz sowie bei Werten und Unternehmenskultur. Interim Management wird damit zunehmend zur Brücke zwischen Erfahrung, Veränderungsbereitschaft und neuen Arbeitsrealitäten.

„Interim Management ist heute weit mehr als das Überbrücken einer Vakanz. Es verbindet Erfahrung mit Umsetzungskraft – und genau diese Verbindung wird in Zeiten von Demografie, Transformation und technologischem Wandel entscheidend“, so Christine Feuerstein, Geschäftsführerin von Heuse Interim.

Industrie im Wandel: Maschinen- und Anlagenbau übernimmt Spitzenposition

Auch beim Blick auf die Branchen zeigt sich Bewegung. Erstmals liegt der Maschinen- und Anlagenbau mit 18 Prozent vor der Automotive-Branche, die auf 15 Prozent kommt. Damit verschiebt sich das stärkste Einsatzfeld der Interim Manager sichtbar in Richtung industrieller Kernbereiche, in denen Restrukturierung, Innovation und operative Anpassungsfähigkeit besonders gefragt sind.

Auf den weiteren Plätzen folgen die Metall- und Elektroindustrie mit 12 Prozent sowie Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik und Healthcare mit 9 Prozent. Besonders häufig kommen Interim Manager in mittelständisch geprägten Unternehmen und Business Units mit 51 bis 2.500 Mitarbeitenden zum Einsatz.

Inhaltlich dominieren weiterhin Change Management und Restrukturierung. 35 Prozent der Projekte hatten ihren Schwerpunkt im Change Management, 32 Prozent entfielen auf Krise, Sanierung oder Restrukturierung. Das bestätigt: Interim Management bleibt ein Instrument für anspruchsvolle Situationen, in denen Führung nicht nur geplant, sondern unmittelbar wirksam werden muss.

KI-Schub im Management: Nutzung steigt deutlich

Ein besonders dynamisches Feld ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz. 45 Prozent der befragten Interim Manager haben in ihren Projekten KI eingesetzt – ein Anstieg um 19 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Besonders relevant sind generative KI-Systeme wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini. Sie werden vor allem für Datenanalysen, Textautomatisierung, Strukturierung und strategische Konzeption genutzt.

„KI- und Datenverständnis zählen nun zu den wichtigsten Kompetenzen für die kommenden Jahre. Qualität und Erfahrung zahlen sich messbar aus – auch und gerade im Zusammenspiel mit neuen Technologien“, so Dana Barzingi, Geschäftsführer von Heuse Interim.

Marktdynamik 2025: Qualität, Wirkung und messbarer Beitrag

Die Marktdynamik im Interim Management bleibt anspruchsvoll. Unternehmen prüfen genauer, wem sie kritische Projekte anvertrauen. Das spiegelt sich auch in der gestiegenen Lead-to-Deal-Ratio wider: Im Durchschnitt braucht es 4,5 Anfragen bis zum Abschluss eines Vertrags.

Zunehmend wichtig wird der nachweisbare Wertbeitrag von Interim Management. Die Studie zeigt: 69 Prozent der Befragten bestätigen mindes­tens den doppelten Return-on-Interim-Management (RoIM), 13 Prozent sogar einen Faktor von mehr als 10.

Fazit

Die Studie macht deutlich: Interim Management entwickelt sich weiter. Es bleibt ein bewährtes Instrument zur Überbrückung von Führungsengpässen, wird aber immer stärker auch als strategische Ressource für Transformation, Wissenstransfer und Zukunftsfähigkeit verstanden.

Auch das Kompetenzprofil im Interim Management verändert sich: Neben klassischer Führungserfahrung gewinnen technologische Offenheit, Datenverständnis und die Fähigkeit, KI sinnvoll in Geschäftsprozesse einzubinden, deutlich an Bedeutung. Für 2026 zählen Change- und Transformationsmanagement, generationenübergreifende Führung, unternehmerisches Denken sowie KI- und Datenverständnis zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren.





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Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit mehr als 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.





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Während KI zunehmend analytische und operative Aufgaben übernimmt, verschieben sich gleichzeitig die Anforderungen an Führung. Zwei Dimensionen rücken dabei in den Vordergrund: die Führung der Mitarbeitenden, deren Arbeit sich durch KI verändert und in Teilen neu geformt werden muss, sowie die innere Klarheit, die Führungskräfte brauchen, um diesen Wandel verantwortungsvoll zu gestalten. Je mehr KI übernimmt, desto stärker rücken die Themen in den Fokus, die nicht automatisierbar sind: Orientierung geben, Entscheidungen verantworten und Vertrauen schaffen. Lesen Sie, wie sich Führung gerade verändert – nicht trotz, sondern wegen KI.

Wie gelingt eine Finanzierung, wenn Banken zögern und gleichzeitig komplexe Konzernstrukturen Fragen aufwerfen? Dieses Fallbeispiel der DDIM Partnerin HANSE Interim Management GmbH zeigt, wie erfahrene Interim Manager durch transparente Finanzplanung, belastbares Ringfencing und professionelles Stakeholder-Management das Vertrauen von Finanzierungspartnern stärken konnten. Das Ergebnis: Eine erfolgreiche Finanzierungslösung trotz anspruchsvoller Ausgangslage. Ein Praxisbeispiel dafür, welchen konkreten Mehrwert Interim Management in kritischen Unternehmenssituationen schaffen kann.

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Im Rahmen einer Delegationsreise rund um Bundespräsident a.D. Christian Wulff besuchte division one-CEO Björn Knothe gemeinsam mit Unternehmern den chinesischen Mittelstand in Shanghai, Nanjing, Hangzhou und Guangzhou. Besonders deutlich wurde dabei die Geschwindigkeit, mit der Unternehmen technologische Entwicklungen vorantreiben und KI bereits heute konsequent in Geschäftsmodelle und Prozesse integrieren. Viele Unternehmen agieren mit hoher Dynamik, klarer Wachstumsorientierung und einem starken Fokus auf Internationalisierung. Mehr erfahren…

PERCINQUE unterstützt Unternehmen in Veränderungsphasen durch den Einsatz qualifizierter Fach- und Führungskräfte auf Zeit. Die Einsatzfelder umfassen u. a. Transformation, Restrukturierung, Internationalisierung, M&A sowie die temporäre Besetzung von Schlüsselpositionen. Ziel ist die Umsetzung klar definierter Maßnahmen und Ergebnisse in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Organisationen. Mit Standorten in München und Vicenza agiert Percinque in einem grenzüberschreitenden Kontext und adressiert sowohl den deutschsprachigen als auch den italienischen Markt.

Deutsche Interim AG: Gute Nachrichten vom Markt für Interim Management

Ein Beitrag von DDIM Partner Tilo Ferrari, CEO // Deutsche Interim AG – Redaktion: Charly Kahle


Das aktuelle Trendbarometer der Deutschen Interim AG überrascht mit vielen guten Nachrichten. Laut der Marktumfrage für das Frühjahr 2026 zeigt sich der Interim Markt trotz des herausfordernden Umfelds insgesamt stabil: Die Auslastung der Befragten ist leicht gestiegen, die Zahl der Mandatslosen gesunken. Eine klare Mehrheit bewertet die eigene Situation weiterhin als zufrieden oder sehr zufrieden. Auch der Blick nach vorn bleibt vorsichtig optimistisch: Rund die Hälfte der Befragten rechnet mit einer positiven Entwicklung des eigenen Geschäfts in den kommenden sechs Monaten.

Gleichzeitig fällt die Einschätzung der allgemeinen Interim-Konjunktur zurückhaltender aus. Viele Marktteilnehmende bewerten die Lage neutral, was die bestehenden Unsicherheiten widerspiegelt.

Messbare Verbesserung bei der Qualität eingehender Projektanfragen

Auffällig ist zudem eine erstmals messbare Verbesserung bei der Qualität eingehender Projektanfragen. Ein deutlich größerer Anteil der Befragten berichtet, dass Anfragen von Unternehmen und Providern besser zum eigenen Leistungsprofil passen als noch in den Vorjahren. Dies deutet auf eine zunehmende Professionalisierung sowohl auf Anbieter- als auch auf Nachfrageseite hin – insbesondere im Hinblick auf Positionierung, Kommunikation und Erwartungsmanagement.

Bei den Tagessätzen zeigt sich ein differenziertes Bild: Je ein Viertel der Befragten konnte Zugewinne verbuchen oder musste Abstriche hinnehmen. Der Hälfte (49 Prozent) gelingt es gegenwärtig, das Preisniveau zu halten.

Fazit: In Summe zeichnet das di-Trendbarometer ein Bild eines widerstandsfähigen Interim-Marktes, der sich bislang erstaunlich unbeeindruckt von konjunkturellen und geopolitischen Risiken zeigt – auch wenn diese weiterhin ein Unsicherheitsfaktor bleiben.

Alle Zahlen des di-Trendbarometer gibt es bei Inside Interim, dem Managerblog der Deutschen Interim AG.





Über die Umfrage: Am di-Trendbarometer Frühjahr 2026 haben 405 Interim Managerinnen und Interim Manager teilgenommen. Die Umfrage erfolgte online zwischen dem 1. März und dem 12. April 2026. Die Einladungen zur Teilnahme wurden bei LinkedIn und über den Newsletter der Deutschen Interim AG versendet. Die Empfänger konnten die Einladungen in ihren Netzwerken weiterverteilen.



Weitere Beiträge der Deutschen Interim AG finden Sie hier.

Tilo Ferrari ist Gründer und CEO der Deutschen Interim AG. Er besetzt mit seinem Team Interim Projekte mit selbstständigen Fach- und Führungskräften und hilft Unternehmen bei Personal-Engpässen und Transformationsprozessen. Tilo Ferrari ist dem Interim Management seit mehr als 10 Jahren eng verbunden. Seinen Einstieg fand er als Vertriebsleiter bei den Management Angels in Frankfurt und wurde dort später Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma und der darüberliegenden Schweizer Holding Magnalia AG. Von Hause aus ist Tilo Ferrari Diplom-Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker mit einem MBA in International Management von der American Graduate School of International Management. Tilo Ferrari engagiert sich ehrenamtlich als Beirat des Intra-Labs für mehr Intrapreneurschip in der Sozialwirtschaft und in seiner Freizeit schätzt er Ausdauersportarten wie Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen.


Die Deutsche Interim AG agiert seit 2019 als unabhängiger Provider für die Vermittlung von Führungskräften im Interim Management und für Projekteinsätze. Zuvor firmierte das Unternehmen erfolgreich als Franchisenehmer der Management Angels. In der Vermittlung von Führungskräften auf Zeit konzentriert sich die Deutsche Interim AG auf die Bereiche Human Resources, Finanzen, Produktion und Digitalisierung – mit folgenden Leistungsversprechen: Kandidatenauswahl in 48 h: Die Deutsche Interim AG ist die kürzeste Verbindung von der Anfrage zur Vermittlung von passenden Fach- und Führungskräften auf Zeit. In der Regel stellen wir spätestens nach 48 Stunden drei passende und verfügbare Kandidatinnen und Kandidaten vor.




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PMI im Fokus: Ein führender britischer Private-Equity-Fonds treibt die digitale Expansion einer europäischen Auktionsgruppe voran – doch die Integration zweier schwedischer Unternehmen stellt Organisation und Technologie vor erhebliche Herausforderungen. Wie gelingt es, interkulturelle Unterschiede zu überwinden und gleichzeitig eine skalierbare Plattformstrategie umzusetzen? Das Praxisbeispiel zeigt, wie ein Interim Manager mit lokaler Expertise die Post-Merger-Integration steuert, Prozesse harmonisiert und die Grundlage für weiteres Wachstum schafft.

Die Steinbeis Augsburg Business School erweitert das Netzwerk mit einem klaren Fokus auf praxisnahe Executive Weiterbildung und den Austausch erfahrener Entscheidungsträger. Als Teil des internationalen Steinbeis-Verbunds verbindet sie wissenschaftliche Fundierung mit konkreter Managementpraxis und richtet sich gezielt an Interim Manager, Führungskräfte und Berater. Die Partnerschaft schafft neue Impulse für den Wissenstransfer und stärkt den fachlichen Austausch innerhalb der DDIM Community.