Schlagwortarchiv für: Führungskräfte

„Die Richtigen Projekte Machen. Projekte Richtig Machen.“ hilft gerade in Zeiten großer Veränderungen und großer Unsicherheit Mandanten – Unternehmen, Unternehmern, und Unternehmensmitarbeitern, nachhaltige Geschäftsmodelle und Kundenlösungen umzusetzen. Die Beitragsreihe der DDIM.fachgruppe // Projekt- und Programm-Management beginnt mit „Perspektiven“ von Fachgruppenleiter Rüdiger König, der über die Chancen berichtet, die programmatische Ansätze für Vorhaben unter unsicheren Rahmenbedingungen bieten. Weitere Perspektiven zum Thema von weiteren Fachgruppen-Kollegen – zunächst Dr. Werner Boysen und Klaus Douvern – folgen in Kürze.

Ab dem 1. Juni 2026 können Bürger, Haushalte und KMU-Unternehmen Strom aus lokalen Erzeugungsanlagen über das öffentliche Netz bilanziell miteinander teilen. Der neue § 42c EnWG schafft dafür den gesetzlichen Rahmen. Was in Österreich und Italien bereits tausende Communities zeigen, wird auch in Deutschland kommen. Ein neuer Markt entsteht, in dem Stadtwerke und Energieversorger ihre klassische Rolle als Vollversorger nicht mehr einnehmen dürfen. Nach dem Commodity-Wettbewerb und dem Aufstieg der integrierten Energiekomplettanbieter, ist dies bereits der dritte Einschnitt in die bestehenden Kundenbeziehungen. Für Stadtwerke stellt sich damit keine Grundsatzfrage, sondern eine operative: Wie positionieren wir uns in diesem System?

Omnichannel verändert den Vertrieb in der Life-Sciences- und Medizintechnikbranche grundlegend. Dr. Thomas Baier und Thomas Seipp, Mitglieder der DDIM.fachgruppe // Life Sciences & Healthcare, zeigen in ihrem Fachbeitrag, warum starre Besuchsfrequenzen und klassische Außendienstmodelle nicht mehr ausreichen. Im Fokus stehen kundenorientierte Kommunikationsstrategien, die digitale und persönliche Kanäle intelligent verbinden. Der Beitrag beleuchtet, wie Unternehmen ihre Vertriebsressourcen effizienter einsetzen, die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb verbessern und langfristig erfolgreicher agieren können.

Zweimal im Jahr dreht sich im saisonalen Lebensmittelhandel alles: Ostern und Weihnachten. Für mittelständische Hersteller bedeutet das monatelange Vorfinanzierung von Rohstoffen, maximalen Lageraufbau – und eine Liquiditätslage, die selbst gesunde Unternehmen an ihre Grenzen bringt. Factoring scheidet aus, weil Forderungen erst entstehen, wenn die Ware längst produziert ist. Der Handel besteht auf langen Zahlungszielen. Was bleibt, ist eine strukturelle Finanzierungslücke, die viele Geschäftsführer zu spät erkennen. Dieser Beitrag zeigt, wie sie sich schließen lässt – und was qualifizierte Bankunterlagen damit zu tun haben.

Deutschland verzeichnete 2025 mit 3.568 Neugründungen ein Rekordjahr. Das Venture-Capital-Volumen lag bei 7,2 Milliarden Euro, durchschnittliche Series-B-Bewertungen halbierten sich gegenüber 2021, 70 Prozent aller Startups scheitern innerhalb der ersten fünf Jahre. Besonders kritisch ist der Übergang von Seed zu Scale-up: 34 Prozent scheitern hier an interner Organisationsschwäche, 81 Prozent berichten von zurückhaltenderen Investoren, 15 Prozent fürchten eine Insolvenz binnen zwölf Monaten. Die DDIM.fachgruppe Startup & Scale-up zeigt anhand belastbarer Daten, an welchen Stellen die Skalierung im deutschen Ökosystem heute hakt – und welche Handlungsfelder Gründer und Investoren konkret adressieren müssen.

Deutschland verzeichnete 2025 mit 3.568 Neugründungen ein Rekordjahr. Gleichzeitig sank das Finanzierungsvolumen auf 8,4 Milliarden Euro, durchschnittliche Series-B-Bewertungen halbierten sich gegenüber 2021, und 70 % aller Startups scheitern innerhalb von fünf Jahren – häufig an Vertrieb, Finanzierung oder Organisationsschwäche. Erfahrene Interim Manager schließen genau diese Lücken. Sie sind nach 17 Tagen voll wirksam, liefern laut ROIM-Studie der Ludwig Heuse GmbH im Durchschnitt das 5,8-fache der Investition zurück und ermöglichen 79 % der befragten Unternehmen leichtere Veränderungsprozesse. Die DDIM.fachgruppe Startup & Scale-up zeigt anhand belastbarer Zahlen, warum der Einsatz erfahrener Interim Manager in jungen Wachstumsunternehmen kein Notnagel ist, sondern ein strategischer Hebel.

Innovation im Spannungsfeld zwischen Willen und Wirklichkeit: In der qualitativen Umfrage der ZUKUNFTSWERKE GmbH zeigt Interim Manager und DDIM Mitglied Dr. Dirk Jenkis, dass unternehmerischer Tatendrang längst vorhanden ist – doch strukturelle Hürden bremsen die Umsetzung. Zwischen Mut, Neugier und klarer Gestaltungsabsicht auf der einen sowie Ressourcenmangel, Regulatorik und fehlenden Rahmenbedingungen auf der anderen Seite entsteht ein Spannungsfeld, das Innovation entscheidend prägt. Warum 77 % der Unternehmen ihre Geschäftsmodelle regelmäßig hinterfragen und dennoch Fortschritt oft stockt, beleuchtet dieser Beitrag prägnant.

PMI im Fokus: Ein führender britischer Private-Equity-Fonds treibt die digitale Expansion einer europäischen Auktionsgruppe voran – doch die Integration zweier schwedischer Unternehmen stellt Organisation und Technologie vor erhebliche Herausforderungen. Wie gelingt es, interkulturelle Unterschiede zu überwinden und gleichzeitig eine skalierbare Plattformstrategie umzusetzen? Das Praxisbeispiel zeigt, wie ein Interim Manager mit lokaler Expertise die Post-Merger-Integration steuert, Prozesse harmonisiert und die Grundlage für weiteres Wachstum schafft.

Interim Management bleibt auch in einem herausfordernden Marktumfeld stabil – und zeigt zugleich deutliche Verschiebungen. Die DDIM Marktstudie // 2026 beleuchtet, wie Fachkräftemangel, geopolitische Unsicherheiten und Transformationsdruck die Nachfrage prägen und warum Prognosen für 2026 nur bedingt möglich sind. Auf Basis einer breiten Befragung von rund 800 Interim Managern und Providern liefert die Studie fundierte Einblicke in Marktvolumen, Auslastung und Tagessätze – und damit nicht nur eine Momentaufnahme, sondern konkrete Orientierung für Interim Manager, Provider und Auftraggeber in einem dynamischen Marktumfeld.

Resilienz beginnt im Vertrag: Der Nachbericht zur DDIM Online-Veranstaltung „Resiliente Verträge“ zeigt, wie Unternehmen durch strategische Vertragsgestaltung ihre Lieferketten krisenfester aufstellen können. Im Fokus stehen konkrete Hebel wie Frühwarn- und Informationspflichten sowie die enge Verzahnung von Einkauf, Risikomanagement und Nachhaltigkeit. Deutlich wird, dass resiliente Verträge weit über juristische Absicherung hinausgehen und zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden.