Praktiken, die längst keinen erkennbaren Nutzen mehr stiften, können im Unternehmen zum kostspieligen „Management-Theater“ werden. Meetings, Berichte, Formulare und Routinen binden Aufmerksamkeit, schwächen Eigenverantwortung und rücken die eigentliche Wertschöpfung aus dem Fokus. Gert Spruner von Mertz, Interim Manager, DDIM Mitglied und Leiter der DDIM.fachgruppe // Prozessmanagement, zeigt in Teil 2 seiner Artikelserie „Future Leadership“, wie sich überholte Managementpraktiken erkennen und pragmatisch auf den Prüfstand stellen lassen.
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System statt Einzelperson: Warum scheitern selbst erfahrene und motivierte Mitarbeitende an Veränderungen, obwohl der Wille längst da ist? Interim Manager und DDIM Mitglied Gert Spruner von Mertz, Leiter der DDIM.fachgruppe // Prozessmanagement, zeigt im ersten Teil seiner Serie „Future Leadership“, warum eingefahrene Strukturen oft stärker wirken als gute Absichten – und weshalb sogenannte Schutzräume neue Erfahrungen und echte Veränderung ermöglichen können.
Boyden ist ab sofort Assoziierter Partner der DDIM. Die international tätige Beratung für Executive Search, Interim Management und Leadership Consulting bringt globale Reichweite, langjährige Erfahrung und ein starkes Netzwerk in die DDIM Community ein. Dr. Thorsten Dörr, Spezialist für die Besetzung von Interim Executives auf Vorstands- und Geschäftsleitungsebene mit 20 Jahren Erfahrung in Strategieberatung und Unternehmensführung, steht für den fachlichen Austausch und die gemeinsame Stärkung hoher Qualitätsstandards im Interim Management.
Maturus Finance ist neuer Assoziierter Partner der DDIM. Der bankenunabhängige Spezialfinanzierer unterstützt mittelständische Industrieunternehmen dabei, mit Sale & Lease Back gebundenes Kapital freizusetzen – besonders in Restrukturierungs-, Sanierungs- und Wachstumsphasen. Für Interim Manager entstehen so zusätzliche finanzielle Handlungsspielräume zur Umsetzung wichtiger Maßnahmen.
Mit dem nun beschlossenen Reformpaket der Bundesregierung liegen 34 umfassende Maßnahmen zur Modernisierung des Landes vor. Aus Sicht der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. fehlt jedoch ein entscheidender Erfolgsfaktor: die konsequente und schnelle Umsetzung in der Praxis. Die DDIM schlägt daher einen 35. Reformpunkt vor. Damit greift sie das beschlossene Reformpaket der Bundesregierung auf und weist auf einen entscheidenden Erfolgsfaktor hin: Umsetzungskompetenz.
KI wird im Interim Management erst dann zum Erfolgsfaktor, wenn Führung, Kontext und konsequente Umsetzung zusammenkommen. Der Nachbericht der DDIM – Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. zeigt anhand der Fachtagung KI 2026, warum Human in the Lead, eine durchdachte Arbeitsarchitektur und verantwortungsvolle Governance über den nachhaltigen Einsatz Künstlicher Intelligenz entscheiden. Praxisbeispiele, Expertenimpulse und konkrete Erkenntnisse verdeutlichen, welche Schlüsselrolle Interim Managerinnen und Interim Manager in der KI-Transformation übernehmen können.
Stammdatenmanagement ist weit mehr als ein IT-Thema. Anhand einer ungewöhnlichen Erfahrung mit MBA-Studierenden zeigt DDIM Interim Managerin Vera Schmidt, wie unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Stammdatenproblem zu völlig verschiedenen Lösungsansätzen führen – und warum vermeintliche Erfahrung den Blick auf die eigentliche Herausforderung verstellen kann. Der Fachbeitrag für die DDIM.fachgruppe // Projekt- und Programm-Management beleuchtet, weshalb globale Datenlogik und lokale Verantwortung zusammengedacht werden müssen.
Strategie ist in vielen Unternehmen vorhanden – doch warum bleibt die gewünschte Wirkung oft aus? In ihrem Fachbeitrag zeigt Interim Managerin und DDIM Mitglied Romy Laube auf, weshalb nicht die Strategie selbst, sondern die fehlende Verankerung im operativen Alltag häufig zum entscheidenden Engpass wird. Anhand ihrer Erfahrungen aus Transformations-, Wachstums- und Restrukturierungsphasen erläutert sie, welche Rolle klare Verantwortlichkeiten, Prioritäten und Führung für eine erfolgreiche Umsetzung spielen.
KI verändert die Unternehmenssteuerung grundlegend. Während ERP-Programme auf Stabilität, Standardisierung und planbare Prozesse ausgerichtet sind, schafft Künstliche Intelligenz neue Anforderungen an Entscheidungen, Verantwortlichkeiten und organisatorische Reife. In seinem Fachbeitrag zeigt DDIM Interim Manager Michael Assmann, warum die eigentliche Herausforderung nicht in der Einführung neuer Technologien liegt, sondern im Zusammenspiel zweier unterschiedlicher Steuerungslogiken. Der Beitrag beleuchtet die Auswirkungen auf Organisation, Datenmanagement und Entscheidungsarchitekturen und gibt wertvolle Impulse für Unternehmen, die Stabilität und Geschwindigkeit gleichermaßen beherrschen wollen.
Eine internationale Family Equity Holding stand vor einer strategischen Herausforderung: Die Neuaufstellung ihrer Governance-Funktionen erforderte den schrittweisen Abbau interner Revisionskapazitäten – ohne dabei Prüfrisiken oder Compliance-Lücken zu eröffnen. Die Lösung? Ein maßgeschneidertes Co-Sourcing-Modell, das externe Expertise nahtlos in die bestehende Governance-Architektur integrierte. Mit einem klaren Transformationsplan, risikoorientierten Prüfprozessen und gezieltem Change-Management gelang die Übergabe an einen globalen Dienstleister ohne Governance-Risiken.
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DDIM - Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.
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50674 Köln
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