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Die einem Insolvenzverwalter nunmehr in jedem seit dem 17. Juli 2094 eröffneten Insolvenzverfahren entstehenden Lasten und Kosten für die Vorhaltung, den Betrieb und die Nutzung eines Gläubigerinformationssystems sind im Rahmen der Vergütungsfestsetzung auf Antrag des Insolvenzverwalters durch besondere, nicht von der Auslagenpauschale gemäß § 8 Abs. 3 InsVV umfasste Auslagen in Höhe eines Basisbetrages von 300 € zzgl. 1,5 € pro Zugriff auf das Gläubigerinformationssystem zu berücksichtigen. Diese Auslagen sind Bestandteil der gemäß § 64 Abs. 2 InsO in Stundungsverfahren von der Staatskasse zu tragenden Verfahrenskosten. Mehr dazu von Insolvenzrichter Dr. Thorsten Graeber, HDI Jahreis & Kollegen.

Mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Personaldienstleistung und einer beeindruckenden Erfolgsbilanz in über 800 Projekten bringt Benjamin Schulten seine Expertise in den Bereichen Financial Services, Telekommunikation und Halbleiter als neuer Partner bei division one ein. Seit dem 1. November verstärkt er das Team in Düsseldorf und teilt die Vision, Unternehmen heute mit den Führungskräften von morgen zu unterstützen. Sein Engagement für nachhaltige Lösungen und sein Verständnis für komplexe Herausforderungen machen ihn zu einer Bereicherung für den Bereich Interim Management. Mehr erfahren…

Ein börsennotiertes, europäisches Handelsunternehmen erwarb ein gründergeführtes deutsches E-Commerce-Unternehmen der Möbelbranche. Dr. Thorsten Dörr, erfahrener Experte für Unternehmensrestrukturierung, beschreibt die erfolgreiche Transformation des Unternehmens. Trotz erheblicher Herausforderungen wie ineffizienten Prozessen, fehlenden KPIs und einem negativen Geschäftsergebnis gelang es, Logistik und Kundenservice zu optimieren, Kosten zu senken und positive Cashflows zu erzielen. Mit Maßnahmen wie Prozessstraffung, Outsourcing und Leadership-Entwicklung wurde eine nachhaltige Grundlage für den Unternehmenserfolg geschaffen.

York von Massenbach zeigt in diesem Praxisbeispiel, wie ein erfahrener Interim Projektmanager maßgeblich zur Transformation eines mittelständischen Unternehmens der Konsumgüterindustrie beitrug. Durch die Integration von SAP IBP, die Einführung von S&OP-Prozessen und effizientes Bestandsmanagement wurden wesentliche KPIs wie die Lieferleistung (OTIF) und die Planungsgenauigkeit (DPA) signifikant verbessert. Der Interim Manager übernahm nicht nur die strategische Leitung, sondern coachte auch seinen Nachfolger und stellte die Kontinuität durch Prozessdokumentation und Besetzung von Schlüsselpositionen sicher.

Ralf H. Komor, Leiter der DDIM.fachgruppe // Vertrieb, Marketing & Service, analysiert den gefährlichen Zustand des Management-Limbo – eine Phase von Unsicherheit und Stillstand in Unternehmen. Er beleuchtet die Ursachen wie unklare Verantwortlichkeiten und mangelnde Kommunikation und stellt praxisnahe Strategien vor, um Projekte aus der Schwebe zu holen. Fallstudien zeigen, wie Unternehmen durch agile Methoden und klare Führung wieder auf Erfolgskurs gelangen. Eine inspirierende Lektüre für alle, die Stagnation überwinden und Wachstum fördern möchten.

Udo Janetzki, Senior Advisor und Interim Manager, und Nico Zinndorf, Experte für Lean Operations, beleuchten die essenzielle Rolle des Unternehmens Purpose in Transformationsprozessen. Sie diskutieren, warum 75% aller Transformationen scheitern und wie ein klar definiertes „Warum“ nicht nur die Motivation steigert, sondern auch als strategischer Anker wirkt. Ein authentischer Purpose, der auf ESG-Kriterien basiert, hilft Unternehmen dabei, ihre Kultur zu stärken, Zielkonflikte aufzulösen und nachhaltigen Erfolg zu sichern. Die DDIM.fachgruppe // Prozessmanagement zeigt, wie Purpose mit operativen Prozessen in Einklang gebracht werden kann.

Karlheinz Zuerl, CEO der German Technology & Engineering Cooperation und Experte für Interim Management, beleuchtet die häufigsten Fallstricke westlicher Präsentationen in Asien und zeigt praxisnahe Lösungsansätze auf. Von der Bedeutung kultureller Netzwerke wie „Guanxi“ über die Anpassung des Folien-Designs bis hin zu sprachlicher Wertschätzung bietet der Beitrag sieben konkrete Schritte, um nachhaltigen Eindruck bei asiatischen Zielgruppen zu hinterlassen. Besonders betont wird, wie persönliche Einblicke und kulturelle Sensibilität Vertrauen schaffen und langfristige Beziehungen fördern können.

In ihrem Fachbeitrag beleuchten die DDIM Partner Dr. Stefan Krüger und Manuel Schulz (MKRG) das Thema der Arbeitnehmerüberlassung und Interim Management. Angesichts der rechtlichen Rahmenbedingungen für Interim Manager in Deutschland beschreiben die Experten verschiedene Modelle der Zusammenarbeit zwischen Providern, Interim Managern und Kunden – insbesondere das „holländisch-deutsche“ und das „angelsächsische“ Modell. Sie betonen die Herausforderungen der Scheinselbständigkeit und wie wichtig eine einzelfallbezogene Betrachtung ist.

Viele Unternehmen erkennen, dass sie, um konkurrenzfähig und wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben, Veränderungen in der Organisation, den Abläufen und dem Miteinander vornehmen müssen. Obwohl dieses auch allgemein in diesen Unternehmen akzeptiert wird, so bleiben Veränderungsprojekte dennoch sehr schwierig in der Umsetzung und scheitern oft. Das hat viele Gründe. Wie man mit einigen wesentlichen Gründen umgeht, wie man sie vermeiden oder zumindest reduzieren kann und welche Hilfen welche Hilfen möglich sind, legt Eike Eilts im neuen Beitrag der DDIM Leaders In Projects Artikelserie „Richtige Projekte. Richtig Machen“ dar.

Dr. Marei Strack, Vorstandsvorsitzende der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM), erläutert im Interview mit der Zeitschrift AGRARTECHNIK (Ausgabe 07/08 2024) die Bedeutung von Interim Managern, insbesondere für den Mittelstand. Die erfahrenen Führungskräfte bieten flexible Lösungen bei Vakanzen und strategischen Projekten, insbesondere in Unternehmen, die nicht auf interne Führungspools zurückgreifen können. Das Interview verdeutlicht, dass Interim Manager Unternehmen durch ihre Flexibilität und Erfahrung einen klaren Vorteil verschaffen können – und, dass politische Reformen notwendig sind, um die Rahmenbedingungen für selbstständige Fachkräfte in Deutschland zu verbessern.

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