Interim Manager stehen vom ersten Tag an unter besonderem Erfolgsdruck. Gerade in den ersten 100 Tagen ist der Anspruch besonders hoch und strategisches Handeln ist dementsprechend von großer Bedeutung. Aber wie gelingt es? Worauf es ankommt, welche typischen Stolpersteine es zu vermeiden gilt und warum Klarheit, Quick Wins und Unternehmenskultur entscheidend sind, erklärt unsere Personalberaterin Wiebke Stellfeld anhand konkreter Erfahrungen aus der Praxis.
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Transformation scheitert selten an fehlenden Strategien – häufig fehlt es an konsequenter Umsetzung. Petr Prokop, DDIM Partner und Geschäftsführer der GiVE Management GmbH, zeigt, warum Interim Manager gerade dann wertvoll sind, wenn Veränderungsprojekte ins Stocken geraten, Verantwortlichkeiten unklar bleiben und interne Kapazitäten fehlen. Der Beitrag beleuchtet, wie externe Führung frühzeitig Umsetzungskraft schaffen und verhindern kann, dass aus einer stockenden Transformation eine operative Krise entsteht.
KI verändert den Umgang mit Information – doch aus Millionen von Tokens entsteht noch kein belastbares Wissen. In diesem Praxisbeispiel zeigt Marc Kresin, Leiter der DDIM.fachgruppe // Digitalisierung und Industrie 4.0, anhand eines realen Transformationsmandats im französischen Energiemarkt, warum Wissensarchitektur, Context Engineering und klare Kontrollmechanismen für den erfolgreichen KI-Einsatz entscheidend sind. Der Praxisfall macht deutlich, wie aus fragmentierten Informationen eine nachvollziehbare, maschinenlesbare Wissensbasis für Menschen und KI entsteht.
Wirtschaftliche Unsicherheit, Fachkräftemangel und steigende Kosten setzen Unternehmen zunehmend unter Druck. Umso wichtiger wird ein wirksames Risikomanagement nach den Vorgaben des StaRUG. Doch wie können Unternehmen Krisen frühzeitig erkennen und rechtzeitig gegensteuern? Der Fachbeitrag zeigt praxisnah, warum eine vorausschauende Liquiditätsplanung der wichtigste Indikator für wirtschaftliche Stabilität ist und welche Maßnahmen Geschäftsleitungen zur Krisenfrüherkennung und Restrukturierung ergreifen sollten.
Startups stoßen in der Wachstumsphase schnell an Grenzen – bei Finanzierung, Vertrieb, Technologie, Organisation oder Produktionshochlauf. Beim Future Tech Fest 2026 brachte die DDIM.fachgruppe // Startup & Scale-up ihre operative Erfahrung in das Mentoring für Gründer ein. Ruben Faust, Interim CFO für Wachstumsunternehmen und Mitglied der Fachgruppe, beleuchtet, welchen Beitrag erfahrene Interim Manager leisten können, wenn aus Wachstum tragfähige Strukturen werden sollen.
Kultur gilt oft als Schlüssel erfolgreicher Transformation – doch steht sie tatsächlich am Anfang? In ihrem Whitepaper „Mythos KULTUR – Falsche Heldin der Transformation?“ zeigt Susanne Krüger-Lampe, Interim Managerin und DDIM Mitglied, warum aus ihrer Erfahrung zunächst strategische Klarheit, Entscheidungen und Führung gefragt sind – und welche Rolle Kultur dabei tatsächlich spielt.
Macht entscheidet im Interim-Mandat oft darüber, ob fachliche Kompetenz tatsächlich Wirkung entfalten kann. In dem Online-Format DDIM.virtuell diskutierten HR Interim Managerin Susanne Krüger-Lampe, Interim Manager und Unternehmensentwickler Ulvi I. Aydin sowie Manoj George, Partner bei VALTUS Germany, über klare Mandate, informelle Netzwerke und die tatsächlichen Einflussstrukturen in Organisationen. Der Nachbericht zeigt, warum die Machtfrage weit über Hierarchie hinausgeht.
Imposter-Syndrom: Selbstzweifel können selbst erfahrene und erfolgreiche Fach- und Führungskräfte begleiten. Der Fachbeitrag von Erik Gürges, Texter und zertifizierter KI-Manager, zeigt, woran sich typische Imposter-Gefühle erkennen lassen, welche Ursachen dahinterstehen können und welche Strategien im Berufsalltag helfen. Ein Selbsttest ermöglicht zudem eine erste persönliche Einordnung.
Interim Manager gewinnen im KI-Zeitalter an Bedeutung, weil Analyse allein keine Führung ersetzt. In seinem Fachbeitrag zeigt Ralf H. Komor, Interim Manager, DDIM Mitglied und Leiter der DDIM.fachgruppe // Vertrieb, Marketing & Service, warum Erfahrung, Urteilskraft und Verantwortung zum entscheidenden Faktor im Zusammenspiel von Mensch und KI werden – und weshalb „Human in the Lead“ für erfolgreiche Mandate mehr bedeutet als reine Kontrolle.
Projekte brauchen klare Verantwortung, belastbare Entscheidungswege und die Fähigkeit, den Kurs zu korrigieren, wenn sich die Rahmenbedingungen verändern. Welche Impulse Projekt-, Programm- und Transformationsmanagement aus der Fliegerei übernehmen können, zeigen die DDIM Interim Manager Rüdiger König und Frank Schlottbohm – letzterer zugleich Fluglehrer – anhand zentraler Erkenntnisse aus einem Workshop der DDIM.fachgruppe // Projekt- und Programm-Management.
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Quartalsstudie Q2/2026: Interesse an Interim Management bleibt stabil, Vertragsbereitschaft weiterhin verhalten
Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)

Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)
Der Interim Management-Markt zeigt sich im zweiten Quartal 2026 insgesamt stabil. Das heißt in diesem Zusammenhang vor allem: Interim Management bleibt gefragt, Entscheidungen werden jedoch weiterhin mit Bedacht getroffen.
Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Quartalsstudie von Heuse Interim, für die regelmäßig Führungskräfte der Interim Management-Provider aus der D-A-CH-Region befragt werden. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild. Das Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt auf einem vergleichsweise hohen Niveau, während die Bereitschaft zum Abschluss neuer Verträge weiterhin zurückhaltend eingeschätzt wird. Auch bei der Einschätzung der Verfügbarkeit zeigt sich eine leichte Veränderung.
Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt hoch
Im zweiten Quartal 2026 bewerten 40 Prozent der befragten Provider das Interesse ihrer Kunden an Kandidatenvorschlägen positiv, 50 Prozent neutral und zehn Prozent niedrig. Damit bleibt die Nachfrage auf einem stabilen Niveau. Zugleich ist der Anteil negativer Einschätzungen gegenüber dem Vorquartal leicht zurückgegangen.
Vertragsbereitschaft bleibt verhalten
Anders stellt sich die Lage bei der Bereitschaft dar, neue Verträge abzuschließen. Hier sprechen nur zehn Prozent der befragten Provider von einer positiven Entwicklung, 60 Prozent von einer neutralen und 30 Prozent von einer niedrigen Einschätzung.
Die Abschlussseite bleibt damit ähnlich zurückhaltend wie in den Vorquartalen. Die Daten deuten darauf hin, dass sich Unternehmen zwar weiterhin mit Interim Management-Lösungen beschäftigen, Entscheidungen über konkrete Vertragsabschlüsse jedoch sorgfältig abwägen.
Einschätzung der Verfügbarkeit leicht verändert
Auch die Einschätzung der Verfügbarkeit von Interim Managern bleibt insgesamt auf einem hohen Niveau, verändert sich jedoch leicht. Drei Viertel der befragten Provider bewerten die Verfügbarkeit angesprochener Interim Manager im zweiten Quartal 2026 positiv, 20 Prozent neutral und fünf Prozent niedrig.
Im Vergleich zum Vorquartal fällt die positive Einschätzung damit etwas niedriger aus. Interim Manager sind aus Sicht der befragten Provider also weiterhin gut verfügbar, jedoch nicht mehr ganz so uneingeschränkt wie zuvor.
Prognose für das dritte Quartal 2026: Mehrheit erwartet Stabilität
Mit Blick auf das dritte Quartal 2026 dominiert bei den befragten Providern die Erwartung einer stabilen Entwicklung. Drei Viertel rechnen mit einer neutralen Marktlage. Damit fällt die Prognose neutraler aus als im Vorquartal: Für Q2/2026 hatten noch 22 Prozent eine positive, 56 Prozent eine neutrale und 22 Prozent eine niedrige Entwicklung erwartet.
Fazit: Interim Management bleibt gefragt, der Markt agiert jedoch umsichtig
Die aktuelle Quartalsstudie zeigt einen Interim Management-Markt, der sich im zweiten Quartal 2026 stabil präsentiert. Das Interesse an Kandidatenvorschlägen bleibt hoch, negative Einschätzungen gehen zurück und auch die Einschätzung der Verfügbarkeit bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig bleibt die Bereitschaft, neue Verträge abzuschließen, verhalten.
Das spricht für einen Markt, in dem Interim Management weiterhin als relevante Option wahrgenommen wird, Entscheidungen jedoch sorgfältig vorbereitet und abgewogen werden. Für Unternehmen dürfte es daher besonders wichtig sein, Mandate klar zu definieren, Verantwortung eindeutig zuzuordnen und den angestrebten Beitrag eines Interim Managers präzise zu beschreiben. So kann aus grundsätzlichem Interesse eher konkrete Umsetzung werden.
Weitere Studien von Ludwig Heuse GmbH interim-management.de finden Sie hier.
Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.
Neue Studie von Heuse Interim: Interim Management-Marktgeschehen in der D-A-CH Region
Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)

Seit 2001 veröffentlicht Heuse Interim jährlich seine Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region. An der aktuellen Studie „Interim Management-Marktgeschehen 2025“ haben erneut mehr als 700 Interim Manager teilgenommen und ihre wertvollen Einblicke geteilt. Die zentrale Erkenntnis: Die Marktlage bleibt anspruchsvoll, zugleich zeigen sich positive Signale für die Zukunft. Demografischer Wandel, wachsender Transformationsdruck sowie steigender Restrukturierungs- und Innovationsbedarf machen Interim Management weiterhin zu einem wichtigen Management-Instrument für Organisationen, die handlungs- und zukunftsfähig bleiben wollen.
Demografischer Wandel als Treiber für Erfahrung und Führung
Der demografische Wandel wird zu einem der prägenden Faktoren für den Interim Management-Markt. 58 Prozent der befragten Interim Manager erwarten, dass die älter werdende Belegschaft die Nachfrage nach externer Managementkompetenz positiv beeinflussen wird. Gleichzeitig sehen 74 Prozent im Austritt der Babyboomer eine strukturelle Lücke, die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellt.
Dabei geht es nicht allein um kurzfristig zu besetzende Vakanzen. Gefragt sind Erfahrung, Führungssicherheit und die Fähigkeit, Wissen in Organisationen zu halten oder gezielt weiterzugeben. 62 Prozent der Befragten nennen den Verlust von Erfahrungswissen als zentrale Herausforderung, 47 Prozent verweisen auf die sinkende Verfügbarkeit erfahrener Führungskräfte.
Auch der Generationenwandel verändert die Anforderungen an Führung. 76 Prozent der Interim Manager nehmen unterschiedliche Erwartungen zwischen den Generationen wahr, insbesondere bei Digitalisierung und Transparenz sowie bei Werten und Unternehmenskultur. Interim Management wird damit zunehmend zur Brücke zwischen Erfahrung, Veränderungsbereitschaft und neuen Arbeitsrealitäten.
„Interim Management ist heute weit mehr als das Überbrücken einer Vakanz. Es verbindet Erfahrung mit Umsetzungskraft – und genau diese Verbindung wird in Zeiten von Demografie, Transformation und technologischem Wandel entscheidend“, so Christine Feuerstein, Geschäftsführerin von Heuse Interim.
Industrie im Wandel: Maschinen- und Anlagenbau übernimmt Spitzenposition
Auch beim Blick auf die Branchen zeigt sich Bewegung. Erstmals liegt der Maschinen- und Anlagenbau mit 18 Prozent vor der Automotive-Branche, die auf 15 Prozent kommt. Damit verschiebt sich das stärkste Einsatzfeld der Interim Manager sichtbar in Richtung industrieller Kernbereiche, in denen Restrukturierung, Innovation und operative Anpassungsfähigkeit besonders gefragt sind.
Auf den weiteren Plätzen folgen die Metall- und Elektroindustrie mit 12 Prozent sowie Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik und Healthcare mit 9 Prozent. Besonders häufig kommen Interim Manager in mittelständisch geprägten Unternehmen und Business Units mit 51 bis 2.500 Mitarbeitenden zum Einsatz.
Inhaltlich dominieren weiterhin Change Management und Restrukturierung. 35 Prozent der Projekte hatten ihren Schwerpunkt im Change Management, 32 Prozent entfielen auf Krise, Sanierung oder Restrukturierung. Das bestätigt: Interim Management bleibt ein Instrument für anspruchsvolle Situationen, in denen Führung nicht nur geplant, sondern unmittelbar wirksam werden muss.
KI-Schub im Management: Nutzung steigt deutlich
Ein besonders dynamisches Feld ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz. 45 Prozent der befragten Interim Manager haben in ihren Projekten KI eingesetzt – ein Anstieg um 19 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Besonders relevant sind generative KI-Systeme wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini. Sie werden vor allem für Datenanalysen, Textautomatisierung, Strukturierung und strategische Konzeption genutzt.
„KI- und Datenverständnis zählen nun zu den wichtigsten Kompetenzen für die kommenden Jahre. Qualität und Erfahrung zahlen sich messbar aus – auch und gerade im Zusammenspiel mit neuen Technologien“, so Dana Barzingi, Geschäftsführer von Heuse Interim.
Marktdynamik 2025: Qualität, Wirkung und messbarer Beitrag
Die Marktdynamik im Interim Management bleibt anspruchsvoll. Unternehmen prüfen genauer, wem sie kritische Projekte anvertrauen. Das spiegelt sich auch in der gestiegenen Lead-to-Deal-Ratio wider: Im Durchschnitt braucht es 4,5 Anfragen bis zum Abschluss eines Vertrags.
Zunehmend wichtig wird der nachweisbare Wertbeitrag von Interim Management. Die Studie zeigt: 69 Prozent der Befragten bestätigen mindestens den doppelten Return-on-Interim-Management (RoIM), 13 Prozent sogar einen Faktor von mehr als 10.
Fazit
Die Studie macht deutlich: Interim Management entwickelt sich weiter. Es bleibt ein bewährtes Instrument zur Überbrückung von Führungsengpässen, wird aber immer stärker auch als strategische Ressource für Transformation, Wissenstransfer und Zukunftsfähigkeit verstanden.
Auch das Kompetenzprofil im Interim Management verändert sich: Neben klassischer Führungserfahrung gewinnen technologische Offenheit, Datenverständnis und die Fähigkeit, KI sinnvoll in Geschäftsprozesse einzubinden, deutlich an Bedeutung. Für 2026 zählen Change- und Transformationsmanagement, generationenübergreifende Führung, unternehmerisches Denken sowie KI- und Datenverständnis zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren.
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Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit mehr als 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.
Interim Management-Konjunkturlage: Aufwärtstrend setzt sich im 4. Quartal 2025 fort
Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)

Der Interim Management-Markt zeigt im 4. Quartal 2025 eine spürbare Erholung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Quartalsstudie von Heuse Interim, für die regelmäßig Führungskräfte der Interim Management-Provider aus der DACH-Region befragt werden. Die wichtigsten Ergebnisse zu Nachfrage, Vertragsbereitschaft, Verfügbarkeit und Prognose für das erste Quartal 2026 im Überblick:
Interesse der Kunden steigt weiter
Im 4. Quartal 2025 hat das Interesse der Unternehmen an Interim Managern weiter zugenommen. Der Anteil der Provider, die von niedrigem Interesse berichten, ist von 38 Prozent im 3. Quartal auf 14 Prozent im 4. Quartal gesunken. Dies deutet darauf hin, dass Interim Management als flexible und ergebnisorientierte Lösung zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Vertragsbereitschaft steigt deutlich
Die Bereitschaft der Unternehmen, Interim Management-Verträge abzuschließen, ist im 4. Quartal 2025 deutlich gestiegen. Der Anteil der Provider, die eine niedrige Vertragsbereitschaft melden, sank von 52 Prozent im 3. Quartal auf 29 Prozent im 4. Quartal. Ein Signal dafür, dass Unternehmen zunehmend konkrete Abschlussbereitschaft zeigen und über reine Marktsondierungen hinausgehen. Wie bereits in der vergangenen Studie angedeutet, unterstreicht dies das wachsende Vertrauen in die Wirksamkeit von Interim Management und eröffnet Interim Managern sowie Providern neue Chancen.
Verfügbarkeit bleibt nahezu konstant
Auf der Angebotsseite verändert sich die Verfügbarkeit der Interim Manager nur minimal – ein Zeichen dafür, dass der Markt die gestiegene Nachfrage derzeit noch gut bedienen kann.
Prognose für Q1 2026: Gemischte Erwartungen
Mit Blick auf das erste Quartal 2026 zeigen sich die befragten Interim Management-Provider mit gemischten Erwartungen. Die Prognosen für die kommenden Monate bleiben vorsichtig – positive, neutrale und niedrige Erwartungen halten sich die Waage.
Fazit: Interim Management als strategische Option
Die Ergebnisse der Quartalsstudie machen deutlich: Der Interim Management-Markt hat sich im 4. Quartal 2025 weiter erholt. Unternehmen fragen häufiger Interim Manager an und zeigen eine höhere Abschlussbereitschaft als in den Vorquartalen. Dies bestätigt, dass Interim Management ein wertvolles Instrument bleibt, um kurzfristig Managementkapazitäten zu sichern und Transformationsprozesse erfolgreich voranzutreiben.
Für Entscheider bedeutet das: Interim Management bietet gerade in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld die Flexibilität und Expertise, die Unternehmen brauchen, um schnell und zielgerichtet zu handeln.
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Heuse Interim ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.
Interim Management Konjunkturlage: Gemischtes Marktbild im 3. Quartal 2025
Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)

Der Interim Management-Markt zeigt im 3. Quartal 2025 ein gemischtes Bild. Während das Kundeninteresse an Interim Managern nach dem Anstieg in Q2 auf stabilem Niveau bleibt, geben andere Marktindikatoren Anlass zu Vorsicht. Die aktuelle Quartalsstudie von Heuse Interim, für die regelmäßig Führungskräfte der Interim Management-Provider aus der D-A-CH-Region befragt werden, liefert ein präzises Stimmungsbild. Die Kernergebnisse zu Nachfrage, Vertragsbereitschaft, Verfügbarkeit und den Erwartungen für das vierte Quartal im Überblick.
Nachfrage: Stabiles Interesse nach dem Anstieg in Q2, aber zurückhaltendere Bewertungen
Im 2. Quartal 2025 war das Interesse der Kunden an Kandidatenvorschlägen erstmals wieder angestiegen – ein Hinweis darauf, dass Interim Management stärker in Betracht gezogen wurde. Im 3. Quartal bleibt dieser positive Wert mit 14 Prozent positiven Bewertungen stabil. Gleichzeitig nehmen die negativen Bewertungen des Kundeninteresses deutlich zu: Der Anteil der Einschätzungen, die das Interesse als gering bewerten, steigt von 19 Prozent auf 38 Prozent. Die neutralen Einschätzungen gehen entsprechend zurück. Dies zeigt, dass das grundsätzliche Interesse bestehen bleibt, aber die Bewertungen des Marktumfelds spürbar zurückhaltender ausfallen.
Abschlussbereitschaft: Rückgang nach der Erholung in Q2
Nach einer leichten Erholung im 2. Quartal sinkt die Bereitschaft der Unternehmen, Interim-Verträge abzuschließen, im 3. Quartal wieder leicht:
- 5 Prozent der Bewertungen fallen positiv aus (Q2: 10 Prozent)
- 52 Prozent bewerten die Abschlussbereitschaft als gering (Q2: 43 Prozent)
Dies zeigt, dass Unternehmen vor dem Hintergrund anhaltenden Kostendrucks Vertragsentscheidungen selektiver und vorsichtiger treffen.
Verfügbarkeit: Interim Manager wieder deutlich präsenter
Die Verfügbarkeit angesprochener Interim Manager wird im 3. Quartal von 86 Prozent der Bewertungen als positiv eingeschätzt (Q2: 76 Prozent). Damit erreicht die Verfügbarkeit wieder das sehr hohe Niveau des 1. Quartals 2025.
Prognose für Q4/2025: Erwartungen sinken deutlich
Die Aussichten für das vierte Quartal fallen deutlich verhaltener aus als noch Vorquartal:
- Nur 5 Prozent der befragten Interim Management-Provider sehen einen Aufwärtstrend. Die Q2-Prognose für Q3 lag noch bei 19 Prozent.
- 38 % rechnen mit einer geringen Marktentwicklung.
Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass der Markt weiterhin volatil bleibt. Die Unsicherheit in vielen Unternehmen schlägt sich direkt in den Erwartungshaltungen nieder.
Fazit: Stabil in der Nachfrage, zurückhaltend in der Umsetzung
Die Ergebnisse des 3. Quartals zeigen ein insgesamt zurückhaltendes, aber gut erklärbares Marktbild. Die vorsichtigeren Bewertungen spiegeln weniger einen Rückgang des Bedarfs wider als vielmehr eine selektivere Investitions- und Entscheidungspraxis vieler Unternehmen.
Es bleibt spannend, wie sich die Lage im 4. Quartal weiterentwickelt. Klar ist jedoch:
Gerade jetzt ist ein guter Zeitpunkt, kritische Schlüsselpositionen oder Change-Projekte mit erfahrenen Interim Managern zu besetzen – die passende Expertise ist verfügbar, flexibel einsetzbar und erzielt schnell wirksame Ergebnisse.
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Interim Management Konjunkturlage: Vorsichtiger Aufwärtstrend im 2. Quartal 2025
Eine Studie von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)

Der Interim Management-Markt zeigt im 2. Quartal 2025 erste Anzeichen einer Belebung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Quartalsstudie von Heuse Interim, für die regelmäßig Führungskräfte der Interim Management-Provider aus der D-A-CH-Region befragt werden. Die wichtigsten Ergebnisse bezüglich Nachfrage, Vertragsbereitschaft der Kunden, Verfügbarkeit und die Erwartungen für das nächste Quartal im Überblick:
Nachfrage nach Interim Managern legt wieder zu
Im 2. Quartal 2025 ist das Interesse der Unternehmen an Interim Managern leicht gestiegen: 14 Prozent der befragten Provider bewerten das Interesse der Unternehmen an Kandidatenvorschlägen als positiv. Im Vorquartal waren es lediglich sieben Prozent. 19 Prozent sehen das Interesse nach wie vor als gering an, in Q1/2025 lag diese Zahl aber noch bei 29 Prozent. Dies könnte ein erstes Signal dafür sein, dass Interim Management wieder häufiger als Option gesehen wird, wenn es um die Lösung akuter Managementherausforderungen geht.
Abschlussbereitschaft steigt erstmals seit Q3/2024
Erstmals seit dem dritten Quartal 2024 nimmt auch die Bereitschaft der Unternehmen, Interim-Verträge abzuschließen, wieder zu. Dies deutet darauf hin, dass sich Unternehmen nicht mehr nur mit Marktsondierungen beschäftigen, sondern Interim Management zunehmend auch konkret in Projekten einsetzen. Für Interim Manager und Provider eröffnet dies neue Chancen, gleichzeitig steigen damit die Anforderungen an schnelle und passgenaue Besetzungen.
Auf der Angebotsseite zeigt sich ein gegenteiliger Trend: Die Verfügbarkeit der Interim Manager ist im 2. Quartal 2025 leicht zurückgegangen.
Prognose für Q3/2025: Vorsichtiger Optimismus
Mit Blick auf das dritte Quartal 2025 zeigen sich die befragten Interim Management-Provider vorsichtig optimistisch. 19 Prozent erwarten eine positive Entwicklung, während die Quote im Vorquartal bei Null lag. Damit überwiegt der Eindruck, dass der Markt nach einer Phase der Unsicherheit wieder etwas an Stabilität gewinnt.
Fazit: Markt in Bewegung
Die Ergebnisse der Quartalsstudie machen deutlich: Der Interim Management-Markt befindet sich in einer Phase vorsichtiger Erholung. Unternehmen fragen wieder häufiger Interim Manager an und zeigen eine höhere Abschlussbereitschaft. Gleichzeitig sinkt die Verfügbarkeit leicht – ein Hinweis darauf, dass Interim Manager zunehmend im Einsatz sind.
Für Entscheider bedeutet das: Interim Management bleibt ein wertvolles Instrument, um kurzfristig Managementkapazität zu sichern und Transformationsprozesse erfolgreich voranzutreiben – gerade in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld.
Weitere Studien von Ludwig Heuse GmbH interim-management.de finden Sie hier.
Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de) ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.
Interim Management Report 2025: Zahlen, Trends, Perspektiven
Ergebnisse der internationalen Befragung unter 1.671 Interim Managern von DDIM Partner Patric Kistner, Head of Operations // EO Executives
Seit mehr als zwanzig Jahren bietet der Interim Management Report von EO Executives fundierte Marktdaten zur Lage im Interim Management Markt. In der aktuellen Ausgabe – dem Interim Management Report 2025 – werden unter anderem Nachfrage, Auslastung, Tagessätze und strukturelle Trends im Interim Management beleuchtet. Die Antworten der befragten 1.671 Interim Manager aus der ganzen Welt machen dabei deutlich: Der Markt bleibt anspruchsvoll, aber voller Chancen für die, die ihre Rolle strategisch verstehen. Die wichtigsten Erkenntnisse des Interim Management Report 2025 auf einen Blick 1. Krisenkompetenz und Change Management entscheiden: Unternehmen setzen Interim Manager gezielt dort ein, wo es drängt oder wo Transformation unbedingt gelingen muss. 2. Der Ausnahmezustand ist das neue Normal: Unternehmen agieren erneut unter hoher Unsicherheit. Die Datenlage zeigt: Die Herausforderungen sind vergleichbar mit Corona, aber komplexer. 3. Resilienz wird zum klaren Wettbewerbsvorteil: Interim Manager bringen nicht nur Erfahrung, sondern auch eine Macher-Mentalität ins Unternehmen. Ihre Widerstandsfähigkeit überträgt sich nachweislich. 4. Sinkende Nachfrage trotz zahlreicher Herausforderungen: Obwohl viele Unternehmen im Krisenmodus sind, gehen Interim-Aufträge zurück. Kostendruck und Unsicherheit führen zu abwartendem Verhalten. Die Grundstimmung ist eindeutig: Volatile Märkte und allgemeine Unsicherheit stellen Interim Manager vor umfassende Herausforderungen, die diese als Führungskräfte auf Zeit in Chancen verwandeln. Doch was sagen die Zahlen konkret über Beschäftigungslage, Auftragsstruktur und Vergütung aus? Beschäftigung, Auftragslage, Tagessatz: Ein gemischtes Bild Die Beschäftigungslage im Interim Management hat sich im Vergleich zu 2023 spürbar eingetrübt. Zum Zeitpunkt der Befragung befanden sich 42,4 % der teilnehmenden Interim Manager nicht in einem Mandat (ein Fünftel mehr als 2023). Auch die individuelle Auslastung sinkt – von durchschnittlich 185,6 gearbeiteten Tagen in 2023 auf 171,9 in 2025. Das spiegelt die aktuell verhaltene Investitions- und Entscheidungslage vieler Unternehmen wider. Der Anteil der durch Interim Management Provider generierten Aufträge bleibt dabei weitgehend stabil. Gleichzeitig zeigt sich, dass mittlerweile knapp 60 % der Interim-Mandate durch Eigenakquise zustande kommen. Das heißt: Interim Manager, die sowohl auf ihr eigenes Netzwerk als auch auf die Zusammenarbeit mit spezialisierten Providern setzen, haben die besten Chancen, sich im aktuellen Markt erfolgreich zu behaupten. Die Tagessätze im Interim Management variieren auch 2025 deutlich zwischen den Ländern. Der momentane internationale Durchschnitt liegt laut Interim Management Report bei 1.032,50 Euro pro Tag. Der durchschnittliche Tagessatz in Deutschland liegt im Vergleich deutlich darüber. Einsatzbereiche und Aufgaben: Wo Interim Manager Wirkung zeigen Interim Manager werden vor allem dort eingesetzt, wo dringender Handlungsbedarf besteht: bei Restrukturierungen, zur Transformation im Unternehmen, oder um Management-Kapazitäten flexibel zu ergänzen. Die häufigsten Gründe für den Einsatz von Interim Management bleiben Change Management (31,2 %), Krisenmanagement (13,8 %) und eine temporäre Ergänzung des Führungsteams (13,5 %). Ein klarer Wandel zeigt sich jedoch in der Natur der Aufgaben: die projektbasierte Managementunterstützung tritt zunehmend in den Hintergrund. Stattdessen übernehmen Interim Manager öfter komplexe, das gesamte Unternehmen betreffende Transformationsvorhaben mit umfassender Verantwortung für Strategie, Kommunikation und Umsetzung. Branchen und Mandatslänge: Wo und wie lange Interim Manager gefragt sind Der Branchenbedarf an Interim Management ist aktuell besonders hoch in den Bereichen Industrial (11,3 %), IT (8,9 %), Health/Pharma (7,7 %), Consumer Goods (7,1 %) sowie Energy & Environment (7,0 %). Ein klarer Trend zeigt sich bei der Mandatsdauer: 63 % der Interim-Mandate dauern zwischen drei und zwölf Monaten, weitere 30,2 % sogar länger. Kurzprojekte unter drei Monaten werden immer mehr zur Ausnahme; langfristige Einsätze werden häufiger. Dies deckt sich damit, dass die Einsatzbereiche für Interim Manager sich verschieben. Sie leiten immer öfter holistische Transformationsprozesse statt isolierter Projekte – und die brauchen eben Zeit. Krisenkompetenz im Fokus: Was zählt im Ernstfall? Die Rolle des Interim Managers im Krisenmodus verändert sich weg vom reaktiven Problemlöser und hin zum Impulsgeber für strukturellen Wandel. Es geht längst nicht mehr nur um schnelle Stabilisierung oder die Überbrückung eines Ausfalls. Das zeigt sich daran, welchen Fokus Interim Manager beim Krisenmanagement haben: Rund 60 % der Befragten priorisieren es in solchen Situationen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Fast ebenso wichtig wie neue Geschäftsmodelle ist für ein gutes Krisenmanagement im Interim jedoch die Fähigkeit, positive Effekte aus der Krise dauerhaft im Unternehmen zu verankern (50,6 %), zum Beispiel durch New Work oder einen kulturellen Wandel in der Führung. Auch hier drückt sich eine neue Nachhaltigkeit im Interim Management aus: statt um schnelle Hilfe geht es zunehmend um eine langfristige Lösungsorientierung. Dabei spielen Digitalisierung, KI und Automatisierung eine zentrale Rolle: Laut Report sehen hier momentan 53 % der Interim Manager große Chancen für die Zukunft. Aber auch als aktuelle Herausforderung wird Digitalisierung von 44,9 % der Interim Manager genannt. Die digitale Transformation bleibt das zentrale Wachstumsfeld. Fazit und weitere Informationen Die Ergebnisse des Interim Management Report 2025 zeigen ein differenziertes Bild: Die Marktanalyse zeigt, dass die Entwicklung der Interim-Mandate rückläufig ist, doch zugleich tun sich neue Zukunftsaussichten im Interim Management auf. Führungskräfte auf Zeit, die sich klar positionieren, ihre Stärken systematisch herausarbeiten und auf die richtige Strategie setzen, behaupten sich auch in diesem schwierigen Marktumfeld. Der Interim Management Report liefert dazu eine solide Grundlage. Er existiert seit mehr als 20 Jahren und wird im Zwei-Jahres-Rhythmus von EO Executives herausgegeben. Die diesjährigen Ergebnisse basieren auf einer anonymisierten Online-Befragung, an der insgesamt 1.671 Interim Manager und Interim Managerinnen aus der ganzen Welt teilgenommen haben. Die Studie fand im Zeitraum von Dezember 2024 bis Januar 2025 statt.
Weitere Beiträge von EO Executives finden Sie hier.

Patric Kistner verfügt über mehr als 22 Jahre Erfahrung in der Vermittlung von Führungskräften und Interim Managern auf Senior Level. Seit 2011 treibt er als Head of Operations maßgeblich den nationalen und internationalen Ausbau von EO Executives voran. Neben seiner Beratungstätigkeit ist er für die Qualifizierung von Personalberatern und die Optimierung interner Prozesse zuständig. Seine Expertise umfasst insbesondere Management-Diagnostik und Team Assessments. Dabei vertritt er die Ansicht, dass erfolgreiche Besetzungen heute deutlich andere Anforderungen erfüllen müssen als früher – ein Anspruch, dem er durch wissenschaftlich fundierte Verfahren und seinen datenbasierten analytischen Ansatz gerecht wird.

EO Executives ist eine internationale Beratung für Executive Search und Interim Management. Seit 1997 unterstützt EO Unternehmen dabei, erfahrene Führungspersönlichkeiten zu gewinnen, die Verantwortung übernehmen und Wirkung zeigen. Die Beraterinnen und Berater von EO Executives haben selbst in leitenden Positionen gearbeitet und wissen, was es bedeutet, in komplexen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Im EO-Netzwerk bündeln sie ihre Expertise, um jeder Herausforderung mit dem passenden Kompetenzteam zu begegnen.
Umfassende Einblicke in das Interim Management-Marktgeschehen in der D-A-CH-Region: Die neueste Studie von Heuse Interim
Eine Studie von DDIM Partner Ludwig Heuse GmbH interim-management.de

Seit 2001 bietet Heuse Interim mit der jährlichen Studie zum Interim Management-Marktgeschehen eine zentrale Informationsquelle für die Branche an. Nun liegt die aktuelle Studie „Interim Management-Marktgeschehen 2024“ des Providers vor, an der mehr als 700 Interim Manager teilgenommen und wertvolle Einschätzungen zur aktuellen Marktlage geliefert haben. Neben der Marktentwicklung 2024 und der Prognose für 2025 geht die Studie auch dem Thema KI sowie der Thematik der Zusammenarbeit mit dem bestehenden Management auf den Grund. Zudem beantwortet sie Fragen zur Zukunft des Interim Managements.
Marktentwicklung 2024: Abkühlung, aber stabile Nachfrage in Schlüsselbranchen
Die aktuelle Marktanalyse zeigt eine leichte Abkühlung im Interim Management-Markt. Die Prognose der befragten Interim Manager für 2025 deutet ebenfalls auf einen weiterhin schwächeren Markt hin. Nach dem Höchststand 2022 hat sich die Anzahl der Projektanfragen normalisiert und zeigt weiterhin eine leicht rückläufige Tendenz. Dennoch bleibt die Mehrheit der Interim Manager optimistisch, insbesondere in Transformationsprozessen, in denen ihre Expertise zunehmend gefragt ist.
Das Branchenumfeld zeigt sich im Jahresvergleich weitgehend stabil: Die meisten Interim-Mandate fanden – wie im Vorjahr – in den Branchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Metall- und Pharmaindustrie statt. Moderate Verschiebungen der Branchenlandschaft lassen sich im Öffentlichen Dienst und in Transport und Logistik beobachten, die jeweils kleine Zuwächse verzeichnen. Die IT-Branche dagegen verliert leicht.
Zusammenarbeit mit dem bestehenden Management als Erfolgsfaktor
Eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der bestehenden Unternehmensführung ist entscheidend für den Erfolg von Interim-Mandaten. Laut der Studie sind klar definierte Ziele und Erwartungen die erforderliche Grundlage hierfür. Um das entscheidende Vertrauen aufzubauen, sind transparente Information und Kommunikation sowie Zuverlässigkeit beim Handeln die effektivsten Maßnahmen.
Ein zentraler Punkt für den nachhaltigen Erfolg von Interim Management-Mandaten ist die Sicherung der eingeführten Prozesse auf Kundenseite. Über 70 Prozent der befragten Interim Manager gaben an, dass sie hierzu die von ihnen eingeführten erfolgreichen Maßnahmen bei einem oder mehreren Nachfolgern verankert haben. Häufig verwendete Instrumente sind Jour Fixes mit relevanten Stakeholdern zum Projekt oder neu eingerichtete Gruppen, welche für die Weiterführung der neuen Prozesse und Maßnahmen verantwortlich sind.
KI im Interim Management
Die Studie zeigt, dass die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Interim Management zunimmt: Im Vorjahr haben 13 Prozent der Befragten angegeben, in ihrem Projekt KI angewendet zu haben. In der aktuellen Studie bewerteten bereits 25 Prozent die Relevanz von KI für ihre Tätigkeit als Interim Manager als hoch bis sehr hoch. Zu den häufigsten Einsatzfeldern gehören Daten- und Marktanalysen, Textverarbeitung und Automatisierung, Sprach-KI in der Kundeninteraktion, strategische Konzeption sowie Übersetzungen und Sprachverarbeitung.
Fast die Hälfte der Befragten glaubt, dass KI ihre Rolle als Interim Manager in Zukunft verändern wird. Allerdings sehen sie auch Herausforderungen und Grenzen beim Einsatz von KI, etwa im Bereich der menschlichen Interaktion und Kommunikation sowie bei Technik und Know-how und bei ethischen und regulatorischen Fragen.
Wirtschaftliche Herausforderungen und steigender Bedarf an Change-Management
Laut der Einschätzung der befragten Interim Manager bleibt die größte Herausforderung für Unternehmen der Kostendruck. Auch der Zustand einzelner Branchen, etwa der Automotive-Bereich, ist für Interim Manager in ihren Mandaten spürbar, ebenso wie die Entscheidungsschwäche der Kunden.
2025 wird zeigen, ob sich dieses zögernde Verhalten auf Kundenseite angesichts wachsender Herausforderungen ändert. Mit 34 Prozent war Change-Management im Jahr 2024 bereits der wichtigste Einsatzschwerpunkt bei Interim Management-Einsätzen. Laut Einschätzung der Befragten wird sich dies in 2025 fortsetzen. Auch Projekte, die Organisationen zukunftsfähig machen, wie die Anpassung des Geschäftsmodells, das Erschließen neuer Märkte oder Innovationen werden eine große Rolle spielen. 62 Prozent der Teilnehmer erwarten, dass Interim Management in Zukunft eine noch größere Rolle bei der Bewältigung zukünftiger Krisen oder Transformationsprozessen spielen wird. Besonders in Branchen mit hoher Dynamik, wie Automotive und Maschinenbau, wird die Nachfrage nach Interim Managern weiter steigen.
„2024 war ein Jahr der Anpassung für den Interim Management-Markt. Während die Zahl der Projektanfragen weiter leicht zurückging, gewannen Themen wie Technologie und Nachhaltigkeit eine zunehmend wichtige Rolle“, erläutert Joachim Rupp, Geschäftsführender Gesellschafter bei Heuse Interim. „In mehr als einem Viertel der Projekte gab es Berührungspunkte mit ESG-Themen, vor allem im Bereich Umwelt. Wir beobachten mit Spannung die weitere Entwicklung, denn Organisationen sollten den strategischen Wettbewerbsvorteil von ESG nicht unterschätzen.“
Christine Feuerstein, Geschäftsführerin von Heuse Interim, ergänzt: „Die wachsende Bedeutung von Change-Management zeigt, dass Interim Manager nicht nur Lücken füllen, sondern Unternehmen aktiv bei der Zukunftsgestaltung unterstützen. 2025 wird entscheidend sein, ob Unternehmen den Mut aufbringen, notwendige Veränderungen schneller umzusetzen – und Interim Manager spielen dabei eine zentrale Rolle.“
Detaillierte Einblicke und Analysen zur Marktentwicklung 2024 sowie Prognosen für 2025 finden Sie in der vollständigen Studie:
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Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de) ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.
Interim Management-Konjunkturlage: Leichter Anstieg bei der Nachfrage im 3. Quartal 2024
Ein Beitrag von DDIM Partner Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de)
Das Interim Management erlebt derzeit eine spannende und herausfordernde Phase. Die aktuelle Quartalsstudie von Heuse Interim, die regelmäßig Führungskräfte der Interim Management-Provider befragen, zeigt sowohl positive Entwicklungen als auch signifikante Herausforderungen. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse im Überblick: Leichter Anstieg der Nachfrage nach Interim Managern Nach einer längeren Phase der Marktzurückhaltung zeigt sich eine vorsichtige Erholung: Im 3. Quartal 2024 stieg die Nachfrage nach Interim Managern um fünf Prozent. Dies ist ein positives Signal dafür, dass Unternehmen Interim Management wieder als strategisches Instrument wahrnehmen. Allerdings bleibt die Umsetzung oft zögerlich. Joachim Rupp, Geschäftsführender Gesellschafter von Heuse Interim, betont: „Die gestiegene Nachfrage zeigt, dass Interim Management weiterhin einen wichtigen Stellenwert hat. Dennoch hemmen Unsicherheiten in der Wirtschaft viele Unternehmen, diesen Schritt konsequent zu gehen.“ Sinkende Vertragsbereitschaft und pessimistische Prognosen Trotz des Nachfrageanstiegs bleibt die Bereitschaft der Unternehmen, Interim Management-Verträge abzuschließen, niedrig. Viele Unternehmen agieren vorsichtig und zögerlich. Dieser Trend erschwert die Marktdynamik: Für Interim Manager und Provider bedeutet dies intensivere und langwierigere Vertriebsprozesse. Entsprechend pessimistisch sind auch die Erwartungen der befragten Provider: Nur sieben Prozent von ihnen rechnen mit einer positiven Marktentwicklung im nächsten Quartal. Deutlich gestiegene Verfügbarkeit von Interim Managern Ein weiterer auffälliger Trend ist die Verfügbarkeit von Interim Managern, die um 26 Prozent gestiegen ist. Dies gibt Unternehmen die Möglichkeit, auf einen größeren Pool qualifizierter Fachkräfte zurückzugreifen und spezifische Projekte schneller zu besetzen. Für Interim Manager hingegen steigt der Wettbewerb um Mandate. Stabilität bei klassischen Mandaten und Nachfrage nach Spezialkompetenzen Ein Blick auf die Art der Projekte zeigt ein ausgewogenes Bild: Während klassische Interim-Mandate weiterhin gefragt sind, wächst das Interesse an projektspezifischen Querschnittsthemen wie Transformation, Digitalisierung und Kostenoptimierung. Unternehmen suchen zunehmend spezialisierte Kompetenzen, um komplexe Herausforderungen effizient zu bewältigen. Fazit: Dynamischer Markt mit Unsicherheiten Die Ergebnisse zeigen: Der Interim Management-Markt bleibt dynamisch. Unternehmen erkennen zunehmend den strategischen Wert des Interim Managements, agieren jedoch weiterhin vorsichtig. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, ob sich diese Zurückhaltung löst und Interim Management als Schlüssel zur Überwindung wirtschaftlicher Herausforderungen noch stärker genutzt wird.
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Heuse Interim (Ludwig Heuse GmbH interim-management.de) ist der Branchenvorreiter für persönliche und ergebnisorientierte Interim Management-Lösungen. Das Expertenteam arbeitet seit 30 Jahren an dem perfekten Matching von Interim Managern und Unternehmen. Mit einem Portfolio von 7.000 Interim Managern hat das Unternehmen bereits Projekte in über 20 Ländern weltweit besetzt. Zudem veröffentlicht Heuse Interim seit 2001 die jährliche Branchenstudie zur Entwicklung des Interim Management-Marktes in der D-A-CH Region.
Interim Management Report 2021 Internationale Untersuchung über aktuelle Entwicklungen im Interim Management EO Executives veröffentlicht seit mehr als zehn Jahren den Interim Management Report, der auf den Antworten mehrerer tausend Interim Managern basiert und Unternehmen wie Führungskräften dabei helfen soll, die aktuellen Entwicklungen am Markt im Blick zu behalten. Insgesamt haben sich 2.710 Interim Manager aus allen Kontinenten und Altersklassen an unserer Umfrage beteiligt. Für den diesjährigen Report lassen sich vier Kernaussagen identifizieren, die den Einsatz von Interim Management beeinflussen − insbesondere während der Pandemie.
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